Allgaier A16 Restauration

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Pascal85
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Allgaier A16 Restauration

Beitragvon Pascal85 » 09.03.2017, 10:58

Hallo zusammen,
ich wollte mich mal kurz vorstellen und mein neues Projekt zeigen.
Ich heiße Pascal und bin 31 Jahre alt und komme aus Baden Württemberg nähe Bodensee. Seit nunmehr 13 Jahren hat mich das Oldtimerfieber gepackt. Seither habe ich einige Traktoren restauriert und diverse Motoren Instand gesetzt.
Zu Meiner Sammlug gehören heute.
1 Holder B10 (restauriert)
1 Kramer KL11(restauriert)
1 Gutbrod Rebell (restauriert)
1 MF 135 (Technisch überholt, wird noch zur Arbeit eingesetzt)
und seit neuestem ein Allgaier A16 welcher in einem wirklich misserbalen Zustand ist. Ich konnte Ihn gott sei Dank vor dem Schrott bewahren. Da einige Motorenteile fehlen wird dieses Projekt wohl das bisher schwierigste. Der Allgaier ist Baujahr 1952 und stand auf einer Wiese, bevor ich ihn gefunden habe stand er Gott sei Dank einigermaßen im Trockenen.
Kurioserweise ist ein Zylinderkopf mit 3 Zylinderkopfschrauben dabei (Lag auf dem Sitz) jedoch hat der Motorblock bereits 5 Zylinderkopfschrauben.
Sobald ich die fehlenden Teile aufgetrieben habe, werde ich mit der Technischen Instandsetzung des Motors beginnen und bei Erfolg den gesamten Schlepper restaurieren und hier einen Bericht einstellen.
Folgende Teile Suche ich:
Zylinderkopf mit 5 Zylinderkopfschrauben
Zylinderlaufbuchse
Pleuel
Kolben
Kugelpfanne der Lenkung sowie Linke Lenkstange
Falls jemand von euch eines der Teile los werden will, oder weiß wo ich diese her bekomme darf er mir gerne schreiben
Hier nun ein Bild wie ich ihn gefunden habe:
Bild
Und Hier zwei Bilder als er in meiner Werkstatt stand und ich den Motor vor gefunden habe
Bild
Bild

Ich freue mich auf eure Beiträge
Holder B10
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Re: Allgaier A16 Restauration

Beitragvon Schraubergottchen » 09.03.2017, 13:05

Hallo,

toller Schlepper in diesem Zustand. Unbedingt so erhalten und nicht lackieren wenns geht.

Die A16 sind nicht sehr beliebt. Das spiegelt sich zwar im Wert wieder, aber auch in den Teilepreisen. Die fehlenden Motorenteile sollten sich also mit etwas Geduld finden lassen. Ich hör mich mal um.
Inseriere auch mal in den gängigen Zeitschriften.
Ich könnte dir noch Radgewichte für die Vorderräder beschaffen, wenn du daran Interesse hättest.

Ansonsten freu ich mich auf einen interessanten Bericht ;)
Gruß
Maik

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Pascal85
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Re: Allgaier A16 Restauration

Beitragvon Pascal85 » 09.03.2017, 13:55

Hallo Maik,
Jetzt bin ich allerdings etwas verwundert, ich dachte eher das der A16 was seltenes ist. Im Unimogforum wurde mal davon gesprochen, dass es von den A16 mit 5 Zylinderkopfschrauben weltweit wohl nur noch 4-6 Stück geben soll.
http://www.unimog-community.de/phpBB3/hat-hir-jemand-ein-allgaier-ap-16-t51584.html
siehe vorletzten Beitrag.
Zum Wert dachte ich auch dass er nicht so schlecht da steht, da im Internet einige doch nicht ganz billig angeboten werden.
Bei den Teilepreisen (Senger) war ich doch über teilweise hohe Preise verwundert, gut bisher habe ich hauptsächlich Deutz Motoren Instandgesetzt und bin vielleicht daher andere Preise gewohnt.
Wie kommst du darauf?
Das mit den Radgewichten hört sich schon mal gut an, woher kommst du den? und vielen Dank fürs umhören.
Ich denke die Sache mit dem Lack wird schwierig, da die Blechteile doch erheblich in Mitleidenschaft gezogen sind (Risse und Rost) Auch hat sich die alte Batterie aufgelöst und die ganze Säure ist über den Vorderachsbock gelaufen, dementsprechend sieht es dort aus.
Problematisch sehe ich die Sache mit dem Zylinderkopf. Laufbuchsen und Kolben gibt es wohl bei Motorengraf bzw. Kolbenschmidt. Hast du da noch eine mögliche Adresse
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Re: Allgaier A16 Restauration

Beitragvon Pascal85 » 09.03.2017, 14:40

Soeben kam das Angebot vom Motoren Graf, dort bekomme ich die Zylinderlaufbuchse, den Kolben und das Pleuel. Somit ist nur noch am Motor der Kopf mit Ventilhaube offen.
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Re: Allgaier A16 Restauration

Beitragvon GTfan » 09.03.2017, 20:38

Moin,

die ganzen Stückzahl-Angaben in deinem Link kannst du getrost vergessen. Dann hätte ich schon mehr A16 gesehen als jemals gebaut wurden, hier steht z.B. auch einer. Die mir bekannten Fahrgestellnummern gehen deutlich höher als die dort genannte Zahl, die richtige Zahl aus den Werksunterlagen fällt im zweiten Beitrag dort. Wie der andere Kerl dann auf die unten genannten Phantasie-Zahlen kommt ist mir ein Rätsel.
Auch die anderen Infos sind zu sehr großen Teilen dort frei erfunden, Herr Porsche hat da keine Anleitung gegeben, auch hat "er" die niemals gebaut, die liefen bei Allgaier vom Band. Die Fahrgestellnummern der A12 und A16 sind nicht zusammen gefasst.

Deine Haube ist in einem beeindruckend guten Zustand, gerade an den Ohren nach hinten! Und auch originale Hauben mit Beschriftung sind äußerst selten zu finden. Ich würde versuchen die Beule heraus zu drücken und dann alles vorsichtig zu säubern. Der Zustand ist wirklich sagenhaft, der kann nicht lange offen gestanden haben. Ich beneide dich um den Zustand!
Bitte überlege dir wirklich gut, ob du den lackieren willst. Leichter Oberflächenrost, rostigen Stellen und vereinzelte Risse sind Spuren der Zeit. Der Rost wird bei normaler Aufbewahrung des Schleppers, ja selbst bei gelegentlichen Regenschauern nicht schlimmer, obendrein gäbe es noch Konservierungsmittel. Die Risse tun eigentlich auch nicht weiter weh, der Schlepper wird nicht zerfallen.

Der A16 ohne Radgewichte vorne macht wirklich keinen Spaß! Wobei die Haubengewichte auch schon eine ganze Menge bringen.

mfG
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Re: Allgaier A16 Restauration

Beitragvon Schraubergottchen » 09.03.2017, 21:00

Servus,

wie Fabian richtig gesagt hat, kannst du die Infos aus dem Link zu 80% vergessen.
Die Porsche-Haube hatte der A16 ab 1953. Gebaut wurde er bis 1956...das ist also nicht selten. Insgesamt 2080 Stück.
Was das mit den 5 Zylinderkopfschrauben auf sich hat, kann ich nicht genau sagen. Wenn aber die Theorie mit der erhöhten Drehzahl stimmt, dann wäre es Unsinn, wenn von der "haltbaren" Variante mit 5 Schrauben nur so wenige gebaut wurden.

Das mit dem Wert und den Preisen ist so ne Sache. Die Preise, die im Netz verlangt werden, kannst du meistens nicht ernst nehmen.
Viele meinen, nur weil Allgaier und Porsche eine Verbindung hatten und der A16 die Porsche-Haube hat, steigert das den Wert ins abnormale.
Senger verdient sein Geld mit Porsche-Teilen. Entweder will er aus den A16-Teilen auch guten Profit schlagen, oder die sind pro Stück einfach teurer weil die Nachfrage recht gering ist. Auf jeden Fall ist dein A16 weder selten noch arg viel wert.
Aber darum geht es ja nicht. Der Schlepper muss dir gefallen und Spaß machen.

Die Radgewichte liegen nicht bei mir. Schreib mir per PN, wenn du Interesse hast.

Zum Zustand: Schau dir die ersten Seiten meines AP17-Restaurierungsbericht an. Mein erster Schlepper. Der war im Zustand wesentlich schlechter und alle haben mir gesagt ich solle ihn so lassen. Heute ist er lackiert. Ich bereue es nicht, aber ich denke oft, dass er mir im Originalzustand inzwischen doch gefallen würde.
Lackierte A16 gibt es wie Sand am Meer. Sehen bis auf Kleinigkeiten alle gleich aus.
Aber einen im Originalzustand, der sein Arbeitsleben so gut überstanden hat, findet man nicht überall. Das macht den Schlepper in gewisser Weise dann doch "selten". Überlegs dir gut!
Gruß
Maik

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Re: Allgaier A16 Restauration

Beitragvon andreasw » 09.03.2017, 21:27

Hallo,
Du schreibst, dass du die Laufbuchse, Kolben und Pleuel bekommen kannst. Nach dem Bild in den Motorraum hinein zu urteilen schätze ich mal, dass die teile alleine nicht reichen werden. Das sieht so aus, als wäre der Kopf schon lange ab. Somit konnte Feuchtigkeit etc. in den Motorraum eindringen. Es kann also sein, dass der komplette Motor dran ist, also Kurbelwelle, Lager etc. Das wird dann natürlich nicht ganz billig und wie Maik schon geschrieben hat, sind die Preise nicht wie Reingold. Du solltest also nicht darauf spekulieren, den Schlepper mit Gewinn wieder zu verkaufen. Ansonsten sieht der ja noch ganz gut aus. Vielleicht kannst du noch nen zweiten bekommen und dann zusammen basteln. Und: Patina erhalten, neue "alte" Schlepper gibts genug!!
Gruß Andreas
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Re: Allgaier A16 Restauration

Beitragvon GTfan » 09.03.2017, 21:41

Moin,

zum Thema selten:
Von den Allgaier-Schleppern ist er natürlich einer der selteneren, die Verdampfer und auch die Luftgekühlten wurden in größeren Stückzahlen gebaut. Und deutlich seltener als ein Großteil der Zeitgenossen von Fendt, Deutz und weiteren Firmen. Nur gab es zu der Zeit eben auch eine ganze Reihe kleinerer Schlepperhersteller bis hin zu etwas gewachsenen Schmieden, die in wenigen hundert Exemplaren Schlepper gebaut haben. Das relativiert die Seltenheit eben, da er für die Jahre eine im Marktvergleich recht große Stückzahl erreichte.

Aber muss jeder eine Top-Rarität besitzen von denen nur noch drei bekannt sind? Ich finde nicht.
Auch die Großserienschlepper sind allemal interessant, erhaltens- und begehrenswert. Für mich macht die Geschichte hinter einem Schlepper und/oder der Originalzustand einen wesentlichen Teil des Reizes aus, nicht die Seltenheit.

An einer Totaldemontage des Motors zur Reinigung führt kein Weg vorbei. Dann lässt sich auch der Zustand der Kurbelwelle beurteilen, ob ein Schleifen (beim Motoreninstandsetzer) noch möglich ist. Aber die Fehlteile zu sammeln ist schonmal nicht verkehrt, bei der Ersatzteillage muss man nehmen was man kriegt.

mfG
Fabian
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Pascal85
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Re: Allgaier A16 Restauration

Beitragvon Pascal85 » 10.03.2017, 06:54

Hallo zusammen,
vielen Dank für die vielen ehrlichen Antworten.
Der Allgaier ist BJ. 1952 Schraubergottchen du schreibst das die Porschehaube erst ab 53 zum Einsatz kam, ist es daher möglich dass die Haube vielleicht gar nicht dazu gehört?
Mir geht es auch nicht darum ob er selten ist oder nicht, vielmehr reizt es mich dem guten Stück wieder Leben ein zu hauchen.
Das ich den Motor zerlegen muss ist logisch, Gott sei Dank stand er die letzten Jahre im Trockenen. Ein Tag bevor ich Ihn gefunden habe wurde dieser nach draußen verbannt. Als ich das gesehen habe, habe ich ihn sofort mit Genehmigung des Besitzers abgedeckt.
Ich werde wahrscheinlich dieses Wochenende den Motorblock auseinandernehmen und die Teile begutachten. Zum Glück war auf der Kurbelwelle noch Ölschlamm, vom ersten Anblick sieht es so aus, dass der Kurbelzapfen noch keinen Rost angesetzt hat.
@ GT Fan was meinst du damit dass es ohne Radgewichte keinen Spaß macht?
Zum Thema Orginal Patina werde ich wohl noch einige Stunden drüber nachdenken. Es hat beides seine Reize.
Natürlich soll im Falle eines neuen Lacks der Orginal Schriftzug nachgearbeitet werden, dieser hat wirklich etwas.
Kennt jemand von euch noch eine andere Adresse außer Senger und Blechschmidt für A16 Teile?
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Re: Allgaier A16 Restauration

Beitragvon Seitenglüher » 10.03.2017, 07:57

Den Schriftzug könntest Du trotz Neulackierug des Schleppers und der Motorhaube erhalten. Dazu musst Du den Schriftzug abkleben. Geh mal in ein Lackiererfachgeschäft und lasse Dich dort beraten wegen dem optimalen Klebeband dafür. Eine fiese arbeit, wenn´s genau werden soll. Auch bei der Vorbereitung zur Lackierung muss man aufpassen, dass man nicht mit Schleif- und Reinigungsmitteln den Schriftzug beschädigt.
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Re: Allgaier A16 Restauration

Beitragvon Schraubergottchen » 10.03.2017, 08:27

Moin,

wie gesagt, ich kenne mich bei den kleinen Allgaiern nicht wirklich aus. Die Daten Stammen aus einem Typenbuch von Armin Bauer.
Eigentlich sieht die Haube schon passend aus...

Schriftzug abkleben...naja, jeder wie er mag. Nur wenn lackieren, dann auch den original Schriftzug anbringen. Also vorher gut abfotografieren, dass du dir eine Schablone machen kannst (weiß nicht, ob es den neu zu kaufen gibt). Es gibt doch so einige Schlepper, darunter auch seltene Prototypen, die völlig falsch beschriftet wurde. Sowas ist dann natürlich richtig ärgerlich für den Betrachter, und peinlich für den Besitzer.

Nachtrag: mir kommt gerade in den Kopf, dass die Hauben gar nicht so einfach austauschbar waren. Da hängt ja der ganze Vorderachsbock, die Haubenbefestigung, Armaturenbrett (?) usw. zusammen. Das heißt, von der Allgaier-Haube auf die Porsche-Haube umrüsten ist nicht mal eben gemacht.
Ich tippe dann eher auf eine leicht abweichende Angabe in dem Buch. Mag sein, dass dein Schlepper einer der letzten aus '52 ist oder so...
Bei Allgaier gab es keine genaue Dokumentation jeder Fahrgestellnummer wie z.B. bei Eicher. Daher sind die meisten Angaben nur mehr oder weniger genaue Schätzungen.
Gruß
Maik

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Re: Allgaier A16 Restauration

Beitragvon Sierra » 10.03.2017, 09:04

Den Schriftzug erhalten und rundum lackieren ist Quatsch. Schaut ganz sicher scheiße aus.
Ich hab auch aus Rostgründen meine Schlepper komplett gelackt. Aber da mussten teilweise Bleche eingeschweißt werden. Heute würde ich das auch nicht mehr so radikal machen.

Gruß
Michael
"'And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of
someone who wears his underpants on his head.'"
(Terry Pratchett in "Maskerade")
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Re: Allgaier A16 Restauration

Beitragvon Pascal85 » 10.03.2017, 12:59

Hallo @ all
mit Ablkeben habe ich bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht.
Da der Schriftzug ja Handgemalen ist, werde ich zuerst versuchen den Schriftzug abzupausen anschließend einscannen und auf Folie Drucken lassen bzw. einen befreundeten Tatoowierer das malen lassen.
Sobald der Schlepper mal genau begutachtet wurde, wird sich sicher entscheiden was am sinnvollsten ist. Ich gebe aber jedem recht der die Orginal Patina liebt, Sie zeigt ein Stück Geschichte des Schleppers.
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Re: Allgaier A16 Restauration

Beitragvon Seitenglüher » 10.03.2017, 14:06

Völlig falsch beschriftete Allgaier Prototypen? Oder allgemein gesehen? Wieviele völlig falsch beschriftete Prototypen kennst Du denn? Du kennst Dich bei den kleinen Allgaiern nicht wirklich aus, aber bei der richtigen Beschriftung der Prototypen? :lol: Hast Du da mal Beispiele? Prototypen faszinieren mich. :D

Ja, das ist wie gesagt eine fiese Arbeit es hinzubekommen, geht aber. Habe das schon mal bei einem historischen Lastwagen gesehen. Finde es sieht schön aus, wenn es fachmännisch gemacht wurde.

Ich selber mache das auch so mit ausmessen, Fotos machen und neu anfertigen. Aber auch nur weil mir noch kein Schlepper untergekommen ist wo man einen Schriftzug hätte retten können. Entweder total verkratzt bis zur Unkenntlichkeit oder überlackiert.
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Re: Allgaier A16 Restauration

Beitragvon Hinnerk » 10.03.2017, 15:46

Dir sicherlich nicht, Gordon,
da du ja grundsätzlich ja sowieso alles so gründlich überlackierst, dass hinterher alles wie die sprichwörtliche Speckschwarte glänzt. Du hast dem Originalzustand bisher doch noch nie eine Chance gegeben. Warum also gleich vollkommen überzogen auf Pascal eindreschen?

Und überhaupt, was machst du eigentlich hier? Hausverbot missachten? Wie du ja selbst schon andernorts geschrieben hattest: "Das Internet ist kein rechtsfreier Raum"...

Pascal, auch von mir beiden Daumen hoch für den Erhalt dieses schönen Patinazustands. Es gibt keine zweite Chance für den Originalzustand, denk' dran!

Gruß, Hendrik
He who dies with the most toys wins!

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