Fendt 1970

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Fendt 1970

Beitragvon Fendt70 » 21.02.2018, 14:25

Hallo zusammen,

ich bin hier neu. Mein Name ist Programm - ich heiße tatsächlich Fendt, bin Jahrgang 1970 und möchte mir einen ebensolchen Traktor zulegen. Vielleicht könntet ihr zur Klärung einiger Fragen beitragen:
- Farmer 4S oder 104S - ist das der identische Typ?
- Welches waren 1970 die gebräuchlichsten bzw. stärksten Traktortypen?
- Gab es 1970 schon Kabinen, oder wurden Traktoren, welche heute mit Kabine angeboten werden, nachgerüstet?
Besten Dank für eure Hilfe und Beantwortung. Im Übrigen wäre ich dankbar für Informationen, wo ein entsprechendes Fahrzeug zu finden ist.
Herzlichen Gruß
Michael Fendt

Anläßlich des Traktorgesuches habe ich mich auch dichterisch ausgelassen:

Ein Mensch, er heißet FENDT, sucht hier
’nen Traktor gleichen Namens zum Plaisir/
kein Dieselroß soll’s sein
die nächste Generation Bj. 70 wär fein/
gut gepflegt und in Schuß
mit Verdeck – das wär’n Muß/
ein Frontlader der ist nichtig
die Originalität dafür schon wichtig/
wer ein Objekt nun weiß
greift zu'n Tasten sogleich/
und macht dem Fendt Jahrg. 70 ’ne Freud/
seid herzlich bedankt liebe Leut’.

An den Forumsmanager: sollte ich mit meiner Anfrage im falschen Forums-Sektor gelandet sein, so bitte ich um Entschuldigung und Platzierung im korrekten Bereich.
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Re: Fendt 1970

Beitragvon Shockwave » 21.02.2018, 15:16

Vielen Dank für den originellen Einstieg. :D

Was Fendt angeht, so haben wir hier echte Spezis. Natürlich unseren Nils, unseren "Fendtmann" :wink: und viele andere User, die mit der Marke aus dem Allgäu firm sind.

Hier wirst du auch im Laufe der nächsten Zeit sicherlich einige Antworten erwarten können.

Aus welcher Ecke schreibst du?
Gruß, Falko
JD X165 (2012) - JD 5055e (2011) - JD 212 (1979) - JD 110 (1966) - Energic 511 (1956) - MH Pony (1952) - JD B (1938) - JD E (1931) - JD GP (1928)
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Re: Fendt 1970

Beitragvon F20GH » 21.02.2018, 19:26

Hallo Fendt 1970,

der 4s und der 104 sind nicht identisch. Der 4s wurde von 1968 bis 72 gebaut, hieß eigentlich Typ 258, und hatte den D208-4 Motor.
Er hatte 55 PS bei 2400 1/min und 200 Nm bei 1500 1/min.

Der 104 wurde von 1972 bis 1982 gebaut, hieß eigentlich Typ 238, hatte aber bereits den MWM 226.3 - ist also eine Dreizylinder-Maschine!
(Der 4s hat 4 Pötte!)
Der 104 hatte auch 55PS, aber bei 2300 1/min und stemmte 210 Nm bei 1400 1/min auf die Kurbelwelle.

Damit wäre Deine erste Frage eindeutig mit NEIN beantwortet, die Typen sind nicht identisch.
Zu Deiner zweiten Frage wirst Du wahrscheinlich verschiedene Antworten bekommen - je nach Marken-Präferenz des Users.
Da ich tendenziell sehr Fendt-lastig unterwegs bin, schreibe ich deshalb dazu auch nichts.
Frage drei: ich denke, 1970 war ehr noch die Zeit der "Flatter-Verdecke" und nicht der festen Kabinen.
Feste Kabinen nachrüsten - soll wohl gehen, jemand aus Polen bietet sowas regelmäßig bei e-bäh an.

Gruß, F20GH.
Fendt 108SA 1975; Fendt Fix 2 1961; Fendt F20GH 1952; Fendt F15G6 1955; Fahr D90H 1956
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Re: Fendt 1970

Beitragvon fendtman » 28.02.2018, 09:05

Hi,

die Farmer 100 S Serie war die nachfolgende Baureihe zur Farmer x S Serie (2,3,4,5 S).
Natürlich gab es innerhalb der Baureihen selbst technische Unterschiede (allein schon Leistungsbedingt) und natürlich auch zwischen den Baureihen selbst Unterschiede durch technische Weiterentwicklungen etc.

Die Farmer 100 S Serie ist jedoch erst nach 1970 (eher 72) auf den Markt gekommen.

F20GH hat die Unterschiede zwischen 4s und 104er schon dargestellt.

Welches waren 1970 die gebräuchlichsten bzw. stärksten Traktortypen?

Nach deiner Anfrage gehe ich hier nur von Fendt aus ... ich würde denken das 1970 wohl Deutz oder IHC vom Gesamtabsatz Marktführer in DEU war.

Von Fendt dürfte wohl der Farmer 3s (in allen Varianten) insgesamt die höchste Stückzahl erreicht haben und m.E. auch 70 gut Absatz gehabt haben.
Zugegeben, speziell auf das Jahr 1970 gemünzt, liegen mir jetzt keine Zulassungs- bzw. Verkaufszahlen vor.

Im Jahre 1970 erfolgte in der Oberklasse des Schlepperbaus bei Fendt gerade Serienwechsel.
Bis 1970 hatte man nur einen Sechszylinder mit 90 PS nämlich den Favorit 4S im Programm. Im Jahre 1970 wurde dieser Modelltyp von den technisch ebenso sehr ähnlichen Modellen Favorit 10/11/12s abgelöst welche natürlich auch technische Unterschiede hatten.

Gab es 1970 schon Kabinen


Das, was man heute unter den Begriff "Kabine" versteht, gab es damals eigentlich noch nicht.

Unter einer Kabine würde ich ein geschlossenes Fahrerhaus mit integriertem Sicherheitsrahmen (Sturzbügel) verstehen, evtl. Heizung, Wärme- und Schalldämmung etc... dies gab es in der Farmer 100 Serie erst ab den LS Typen.

Alles was um das Jahr 1970 gebaut wurde konnte auf Wunsch mit einem "Verdeck" ausgestattet werden, ab Werk wurden insbesondere Fritzmeier oder Peko verbaut - je nach Kundenwunsch. Natürlich wurde auch hier im Lauf der Zeit verbessert wie z.B. feste Seitenteile mit Scheiben aus Plexiglas statt Plane mit durchsichtiger Folie. Am Heck konnte der Spaß auch noch halbwegs mit einer weiteren Plane geschlossen werden und auch eine Heizung gab es damals wohl schon auf Wunsch (im Wasserkreislauf des Motors mit angeschlossen).

Wer im Winter bei kälte ohne alles fahren muss oder bei Regen, der würde sich um eine Frontscheibe und Verdeck freuen ... ansonsten ist m.E. die Übersicht mit dem kompletten Verdeck naja ...

Die Verdecke gerade mit allen Bauteilen aus Plane (Seitenteile, evtl. Einstieg und rechte Verkleidung, Dach, Heck) sind oft unvollständig da die Planen beschädigt waren oder altersbedingt brüchig wurden. Ersatzteile sind grundlegend oft sehr teuer.

Auf meiner Homepage kannst du dir durch die Prospekte u. Bilder einen Eindruck verschaffen.
https://www.fendt-prospekte.de/

Als Lektüre kann man das Buch "Alle Traktoren von Fendt" (Gilbert Kremer) sehr empfehlen, es ist das absolut brauchbarste Nachschlagewerk über Fendt-Schlepper, wenn auch nicht 1000% alle Modelle aufgeführt sind und nicht jedes Bild 100% stimmig ist - aber es ist sehr gut.

Eine passende Maschine findet sich mit Geduld ... es gibt im Internet ein paar Gebrauchtbörsen usw. mit normal reichlich angeboten.

Gruß
Die Fendt Prospekte-Homepage
http://fendt-prospekte.jimdo.com/


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Re: Fendt 1970

Beitragvon Fendt70 » 13.03.2018, 11:51

Hallo,

danke für Eure Antworten. Ich komme aus Augsburg und für alle, die aufgrund der räumlichen Nähe A - MOD fragen sollten: ich bin nicht verwandt und verschwägert mit den Fendt's aus dem Allgäu - jedenfalls nicht wissentlich!

Gruß
Michael Fendt
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Re: Fendt 1970

Beitragvon Fendt70 » 24.03.2018, 16:43

Grüß Euch,

nun wäre ich evtl. fündig geworden, allerdings gibt es noch einige Unklarheiten, bei welchen ihr mit helfen könntet:

Ausgelobt ist ein Farmer 104S - im Schein steht nun 3S FW238S - wie verhält sich das mit den differierenden Bezichnungen?
Der Traktor hat leider keinen Original-Sitz mehr - ist da noch einer zu bekommen? Hätte jemand ein Foto eines baugleichen originalen Sitzes?
Die Stützlast ist mit 1000kg angegeben - was heißt das für das tatsächliche Gewicht des Anhängers (ich hätte 4-6to)?
Welche günstige Versicherungsgesellschaft könntet ihr für einen "Nichtökonomen" empfehlen?

Für Eure Bemühungen schon mal herzlichen Dank.
Es grüßt
Michael Fendt
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Re: Fendt 1970

Beitragvon Deutz 4006 » 25.03.2018, 08:14

Hallo,

die Stützlast ist die Last, mit der der Anhänger mit der Zugöse senkrecht nach unten auf das Zugmaul drückt. Das mit den 1000 kg sollte bei Anhängern von 4-6 t passen, mein 7,5 t hat auch nur 1300 kg Stützlast. Über die Anhängelast (also das Gesamtgewicht des Anhängers) brauchst du dir eigentlich keine Gedanken machen, bei 55 PS zieht er die 6 t auf jeden Fall, außerdem ist bei Zugmaschinen i.d.r. die Anhängelast in den Papieren nicht begrenzt.
Viele Grüße

Simon


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Re: Fendt 1970

Beitragvon wink » 25.03.2018, 11:58

Deutz 4006 hat geschrieben:außerdem ist bei Zugmaschinen i.d.r. die Anhängelast in den Papieren nicht begrenzt.

Servus,

in den Papieren nicht, aber auf der Kupplung muss ein Typenschild mit Angabe des D-Wertes angebracht sein.
Mit diesem Wert kann man die maximale Anhängelast errechnen.
MfG
Christoph
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Re: Fendt 1970

Beitragvon Bergschreck » 25.03.2018, 12:18

wink hat geschrieben:Servus,
in den Papieren nicht, aber auf der Kupplung muss ein Typenschild mit Angabe des D-Wertes angebracht sein.
Mit diesem Wert kann man die maximale Anhängelast errechnen.

Richtig.
Gruß
Heinrich
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Re: Fendt 1970

Beitragvon Deutz 4006 » 25.03.2018, 22:45

Hallo,

bei mir ist auf dem Anhängebock oder Zugmaul (weiß grad nicht genau) eine Anhängelast von über 30 t angegeben. Selbstverständlich kann der DX mit 60 PS keine 30 t ziehen. Von daher sind die Anhängelasten der Traktoren auch wenn man es über den D-wert ausrechnet so hoch, dass sie in der Praxis sowiso nicht erreicht werden. Von der Anhängelast würde ich mir bei Traktoren in der Praxis also eher weniger Sorgen machen.
Viele Grüße

Simon


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Re: Fendt 1970

Beitragvon Fendt70 » 27.03.2018, 15:47

Hallo,

nachdem ich den Dingen gerne auf den Grund gehe, nun, nachdem mir die Zulassungsbescheinigung I vorliegt, noch eine Frage (wohl speziell an F20GH und/oder fendtman zu ihren Beiträgen vom 21./28.02.) und noch eine zweite Frage:
1. Der in Frage kommende Farmer 3S (FW238S), gebaut 19.02.1970, EZ 06.03.1975!!, ist identisch dem 104S? Lt. Euren Ausführungen müßte dem so sein (FW238=104).
2. Gibt es noch Original-Sitze, damit der Ursprungszustand wiederhergestellt werden kann?

Herzlichen Dank und Gruß
Michael Fendt
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Re: Fendt 1970

Beitragvon fendtman » 28.03.2018, 08:50

Hi,

der Farmer 3s und 104s sind nicht identisch.

Der Farmer 3S wurde anfangs noch in runder Bauform in Serie gebracht, dann auf das moderne kantige Design umgestellt, Motoren waren immer Vierzylinder und die Seriennummern sollten 238/11/xxxx für Hinterrad und 238/7/xxxx für Allradschlepper gewesen sein.

Der Farmer 104S war immer ein Dreizylinder.
Fahrgestellnummern je nach Ausführung 238/01 oder 238/21 oder bei späteren LS Typen auch 238/05 oder 238/25

Wie du siehst, nur am 238 kann man es nicht ausmachen, aber grundlegen wäre es am Motor schnell erkennbar ob 3s oder 104rer bzw. eben an der weiteren Kennzeichnung in der Seriennummer.

Bei Theopold Parts kann man diverse Datenblätter gratis einsehen, dort kannst du dir einen Eindruck der technischen Daten verschiedener Typen verschaffen, evtl. führen auch Konedata, die Fendt-Fanpage oder Traktorwiki weiter.

http://www.theopold-parts.de/fendt-datenblaetter.html

Die Farmer wurden zumeist in höherer Stückzahl gebaut, daher ist eine Ersatzteilversorgung mit Neu- und Gebrauchtteilen eigentlich unproblematisch.
Ein guter brauchbarer Sattelsitz sollte ohne Mühe zu bekommen sein ... die Polsterung kann man bei einem Sattler seiner Wahl aufarbeiten lassen bei Bedarf.



Viel Erfolg.
Die Fendt Prospekte-Homepage
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Re: Fendt 1970

Beitragvon Fendt70 » 02.05.2018, 14:28

Hallo,

nun bin ich nochmals lästig. Den infrage kommenden Traktor habe ich noch nicht begutachtet, lediglich die Daten zusammengetragen, denn erst wenn diese stimmig sind, nehme ich die Wegstrecke von 600km zur Besichtigung auf mich.

Farmer 3S
FW 238S
2380119942
Herstellungstag 19.02.1970
EZ 06.03.1975!!!
Motor-Nr. 226.3.04427 (so steht's im Verkaufsbuch lt. Kurt Theopold)

Der Beitrag von "fendtman" vom 28.03.18 bestätigt, daß es sich aufgrund der Fahrgestellnr. um einen 3S handelt, allerdings sollte der 3S mit Vierzylindermotor ausgestattet sein:

>>>Der Farmer 3S wurde anfangs noch in runder Bauform in Serie gebracht, dann auf das moderne kantige Design umgestellt, Motoren waren immer Vierzylinder und die Seriennummern sollten 238/11/xxxx für Hinterrad und 238/7/xxxx für Allradschlepper gewesen sein.<<<

Die Motor-Nr. 226.3 weist jedoch einen 3-Zylinder aus, der lt. "F20GH" vom 21.02.18 im 104 verbaut wurde:

>>>Der 104 wurde von 1972 bis 1982 gebaut, hieß eigentlich Typ 238, hatte aber bereits den MWM 226.3 - ist also eine Dreizylinder-Maschine!<<<

Vielleicht gehe ich Euch auf den Geist, aber ich wüßte es nun schon gerne exakt.

Kann im Übrigen jemand eine Stelle benennen, welche den Herstellungstag bestätigen könnte (AGCO-Service und Kurt Theopold konnten es nicht), denn ich möchte immer noch der langen Standzeit von 5 Jahren bis zur EZ auf den Grund gehen, oder eben eine Übertragungs-Falschangabe in der neuen Zulassungsbescheinigung entlarven.

Mit herzlichem Gruß
Michael Fendt
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Re: Fendt 1970

Beitragvon schlütersim » 02.05.2018, 22:46

Bei Traktoren ist es oft üblich, dass die erst Jahre später nach dem Herstellungsdatum zugelassen wurden.
Wenn der beim Erstbesitzer als Hofschlepper fungierte oder er die Felder direkt um den Hof hatte, hat er auf die Zulassung verzichtet.
Diese könnte auch z. B. erst beim zweiten Besitzer erfolgt sein.
Oder die Situation des Fuhrparks machte es beim Erstbesitzer notwendig, ihn dann später zuzulassen.
Super 1250 VL Special
S 450
Achtung Schlütermotor!
Kinder und Kleinvieh aus dem Ansaugbereich!
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Re: Fendt 1970

Beitragvon fendtman » 03.05.2018, 12:24

Hi,

bei solchen Fällen kann dir eigentlich niemand wirklich brauchbare Auskunft geben ...

Es kann gut sein, dass der Schlepper im langen Arbeitsleben einen kapitalen Schaden erlitten hatte und daher mit anderen Komponenten wieder eine funktionsfähige Maschine geschustert wurde ... was da Sache ist können nur die Vorbesitzer definitiv sagen (sofern sie wollen).

Einen ähnlichen Fall hatten wir vor kurzem an anderer Stelle als ein Farmer 108S plötzlich ohne Turbokupplung dafür mit ZF Getriebe gezeigt wurde,
ein Konstrukt verschiedener Schleppertypen :roll:

Wenn Agco dir anhand der Fahrgestellnummer schon kein Produktionsdatum sagen kann :o

Simon hat natürlich recht, es gibt so Schlepper wo Baujahr und Erstzulassung gravierend auseinander klaffen ... aber m.E. eher die Ausnahme.

Ich glaube fast, übers Web wirst du hier nicht wirklich weiter kommen mit deinem Wunschkandidaten
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