Güldner G15 - Pferdchen laufen nicht!

Alle eure Probleme mit dem Motor eures Schleppers könnt ihr hier loswerden

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Lufowei
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Güldner G15 - Pferdchen laufen nicht!

Beitragvon Lufowei » 28.03.2017, 20:04

Hallo liebe Forumsmitglieder,

ich bin der Neue :-) und habe ein "großes" Problem mit einem Güldner G15.
Dazu kurz die Entstehungsgeschichte:
In unserem Hundeverein ist ein Güldner G15 schon seit über 25 Jahren im Einsatz, zum Rasenmähen und Walzen.
Der Platzwart hat dieses Jahr sein Amt niedergelegt und steht nicht mehr zur Verfügung. Der Platzwart hat sich die letzten Jahe um das
Dieselross naja "gekümmert" wenn man das so sagen kann. Rumgepfuscht und nix an dem Schlapper richtig gemacht oder gewartet!!! :-(
Nun hat der Kleine während des Beackerns der Rasenfläche seinen Dienst quittiert und wurde zurück in den Unterstand geschleppt und keinen
Kolbenhub mehr von sich gegeben. Da ich handwerklich einiges Nachzusetzen habe (einen Stiga Aufsitzmäher erst kürzlich für den Verein komplett Restauriert und Neu aufgebaut inkl. Motor) wurde ich gebeten, ob ich ihn wieder flott bekommen würde. Ein neuer "Gebrauchter" ist finanziell leider nicht drin. Gesagt getan: erst mal Unterlagen und ET-Liste besorgt, dann vorsichtig an die Fehlersuche gemacht. Beine Oberköpfe wurden von mir "restauriert" sowie die Einspritzdüsen gereinigt und die Ventile geläppt. Der 2.Zylinder (Fahrerseite) hat bei der Begutachtung eindeutige "Eindruckspuren" - aber erst mal weiter gemacht da der Ventilsitz noch OK war. Nach dem Einbau mit neuem Dichtsatz war der Motor leider immer noch nicht zum starten zu bewegen. Also erst mal die Kompression gemessen: 1. Zylinder (vorne) > 20 Bar (bei 20 hört leider meine Skala auf), der 2. Zylinder kam gerade mal auf 9-10 Bar! Also sind wir uns sicher, dass die Abdrücke im Oberkopf wohl von einem abgebrochenen Kolbenringstück kommt und die Kolbenringe hin sind. Die Laufbuchse und den Kolben haben wir noch nicht ausgebaut, kann zu dem genauen Zustand also noch nix sagen. Die Laufbuchse sieht aber innen noch metallisch silber (nicht schwarz) aus und hat offensichtlich keine eingearbeiteten Riefen. Reststücke von Kolbenring wurde auch nicht gefunden.
Nun komme ich zu der Frage: musste der Güldner auch (testweise) mit einem Zylinder laufen können, wenn der defekte Zylinder (ohne montierte Einspritzdüse) ohne Last mitläuft? Das tut er nämlich auch nicht und daher befürchte ich, dass noch weitere Probleme evtl. mit der Einspritzpumpe auf mich warten. Zum besseren Verständnis sind Bilder und ggf. Videos immer von Vorteil! Ich habe bei Facebook eine Projektgruppe angelegt, wo Bilder und Videos eingestellt sind. Ich hoffe, dass einige Mitglieder ebenfalls einen Facebookaccount haben und mir mit Hilfe der Bilder weiterhelfen und Tipps geben können. Der FB link lautet: https://www.facebook.com/groups/1759546597695080/
Das die Demontage der Kolben ansteht und diese entweder überholt oder erneuert werden müssen ist mir schon bewusst, einen Oldtimer und Dieselexperten haben wir auch beratend an unserer Seite aber eben halt kein "Güldner - Spezialisten" :D
Ich bin für alle Tipps, Kommentare und sonstigem Austausch von Fachinformationen und Nettigkeiten empfänglich :lol:

Also seit nett zueinander und ganz besonders zu mir :P Ich habe ein bisschen Ahnung und das passende Werkzeug, bin aber in Bezug auf Oldtimer - Dieselmotoren "noch" ein echter Grünschnabel :o

Vielen Dank Euch allen

Lufowei
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Re: Güldner G15 - Pferdchen laufen nicht!

Beitragvon fendtman » 29.03.2017, 09:36

Hi,

die Bilder in FB habe ich kurz überflogen.

Oha ... da hat offensichtlich etwas massiv im Brennraum gewütet.
Bei den Bildern glaube ich nicht, dass eure Arbeit momentan wirklich zielführen ist. :oops:

Beim einen Zylinderkopf sind massive Beschädigungen auch direkt am Ventilsitz erkennbar ... ich kann mir nicht denken das hier noch mal was dicht wird.
Für mich sieht der Kopf nach Schrott aus und keinesfalls so, als wäre er nach etwas reinigen etc. wieder zum gebrauchen. Ein Instandsetzer wird dir aber sicher weiteres sagen können.

Der zweite Kopf hat wohl einen Stegriss zwischen Düsenloch und Ventil, auch hier wird sofort oder bei Betriebstemperatur Kompression flöten gehen.
Evtl. ist dies sogar beim durchdrehen des Motors per Hand schon zu hören das hier Druck abhaut und evtl. auch deshalb schon kein Start möglich.
Auch hier wird ein Instandsetzer sagen können ob der Kopf Kernschrott ist oder z.B. geschweißt werden kann.

Im Clip sieht man die 1. Düse abspritzen, Kraftstoff kommt also an ...

Wenn ich es richtig verstehe wurden die Köpfe bereits wieder montiert ... sinnlos.
Bei den Bildern würde ich den Motor komplett zerpflücken um zumindest von den Laufgarnituren und Pleuellagern etc. einen Eindruck zu haben.
Würde mich nämlich wundern wäre hier alles neu.

Will kein Pessimist sein ... aber für mich sieht es so aus, als würde ein brauchbares Ergebnis nur mittels Rundumschlag zu erzielen sein.

Nachdem das Budget beim Verein knapp ist, sollte man die Sache geplant angehen.

Zerpflücke den Motor wie o.g. und mache eine Bestandsaufnahme.
Bei beiden Köpfen ist wie geschildert m.E. Handlungsbedarf bzw. Ersatz nötig, also umsehen was gute gebrauchte kosten oder mal wie erwähnt bei einem Fachbetrieb vorstellig werden mit der Bitte um ein Angebot.... euer Kassier soll sich setzen wenn die ersten Beträge kommen.
Dann eine weitere Bestandsaufnahme mit den gängigen Komponenten (Büchsen, Kolben, Lager) und hoffen das keine Arbeiten wie Kurbelwelle schleifen etc. hinzukommen.

Wenn klar ist, was alles nötig ist, kann auch hier die Teilesuche starten bzw. zumindest die Preisfindung.

Liegen die Fakten am Tisch kann der Verein abwägen ob er sich die Überarbeitung leisten will bzw. kann und ob die restliche Technik des Güldners dieses Geld überhaupt wert ist. Nicht das dieses Jahr der Motor komplett revidiert wird, nächstes Jahr verreckt die Kupplung und im dritten Jahr wollen die Bremsen gemacht werden usw. usw.
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Re: Güldner G15 - Pferdchen laufen nicht!

Beitragvon Sierra » 29.03.2017, 10:01

Ich werfe mal wieder meine üblichen 4k€ in den Ring. Nur so als groben Anhaltspunkt.

Gruß
Michael
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Re: Güldner G15 - Pferdchen laufen nicht!

Beitragvon squiddy » 29.03.2017, 11:19

Ohne die Fotos gesehen haben, aber wenn kein Geld für einen Gebrauchten da ist (Zustand unbekannt aber "noch" lauffähig) dann wird es mit einer Überholung, die kein Pfusch sein soll wohl auch schwierig.

Vielleicht wurde halt einfach immer billig repariert, weil man kein Geld ausgeben wollte oder konnte...

Gruß,
Andi
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Re: Güldner G15 - Pferdchen laufen nicht!

Beitragvon HöHö » 29.03.2017, 22:08

Mach doch mal den guten Kopf vom ersten Zylinder auf den zweiten und mess die Kommpression nochmal. Der zweite Kopf ist im Eimer...
Gruß Matthias
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Re: Güldner G15 - Pferdchen laufen nicht!

Beitragvon Lufowei » 29.03.2017, 22:47

Hallo liebe Mitglieder,

zunächst mal herzlichen Dank für Eure Kommentare.
@ fendtman: Wow, so eine Ausführliche Einschätzung und Vorgehensweise hätte ich nicht erwartet, Danke
Ich sehe es im Prinzip genau so wie Du und die anderen Kollegen. Der Güldner braucht eine komplette Grundüberholung
vom Motor übers Fahrwerk sowie Heber und Elektrik. Wenn's meiner wäre, würde ich ihm eine 2-3 monatige Schönheitskur verschreiben :D
Aber leider ist es nicht meiner und es tut mir in meiner "Schrauber-Seele" weh, wenn ich so ein altes Schmuckstück in dem aktuellen Zustand sehe!
Aber leider ist für den Verein der Güldner "nur" ein Arbeitsgerät was funktionieren und relativ kurzfristig auch wieder einsetzbar sein soll, weil
die Rasenflächen nach der Winterpause dringend gewalzt werden müssen, bevor die Flächen gemäht werden können. Dass der beschädigte Zylinder / Kolben ersetzt werden muss ist mir klar, habe ich dem Verein auch schon mitgeteilt. Den anderen Kolben hoffte ich noch eine Saison betreiben zu können um ihn dann nächstes Jahr zu erneuern (oft ist der Schlepper ja nicht im Einsatz - höchstens 1x pro Woche mit wenig Last). Wir werden den defekten Zylinder auf jeden Fall ausbauen, auf die Werkbank legen und dann mal sehen wie schlimm es aussieht. Auch die Pleuellager und Pleuelbuchse für die Kolbenbolzen werden wir uns genau ansehen und ggf. ersetzen!!!

@fendtmann + Sierra: Der Kassenwart muss nicht nur sitzen, auch einen Defibrillator und Notarztwagen werde ich bereithalten wenn ich sierras Einschätzung von 4k€ in Aussicht stelle :lol:

Der Vorschlag von HöHö finde ich auch interessant, glaube aber fest daran, dass sich die fehlende Kompression auf defekte Kolbenringe zurückführen lasst. Es deutet alles darauf hin, aber einen Versuch können wir von dem Ausbauen der Zylinder noch machen!

Ich weiß, dass ich mir unter Euch jetzt hiermit keine Freunde mache, aber wir müssen den Güldner dringend erst mal zum laufen bekommen (mit so wenig Mitteln wie möglich) um 1-2 mal die Flächen walzen zu können, Mähen können wir jetzt ja mit dem neuen "Stiga" den ich letztes Jahr fertig gemacht habe
(wen's interessiert: https://www.facebook.com/groups/584459311746839/ kann sich das ja auch mal anschauen).
Für unseren Verein und mein eigenes Ego würde ich das Notwendigste machen wollen (1-3 Einsätze) und dann weiter mit den Reparaturen machen die
noch nicht ganz so schlimm sind. Würde den Kassenwart auch etwas beruhigen, wenn sich die Kosten etwas übers Jahr verteilen lassen. Ist nicht schön, aber was meint Ihr, kann man das so machen?

Nochmals vielen Dank für Eure Hilfe

Lufowei
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Re: Güldner G15 - Pferdchen laufen nicht!

Beitragvon squiddy » 29.03.2017, 23:38

Das wird dir keiner definitiv sagen können, aber gibt es da nicht die Möglichkeit such von Mitgliedern mit Traktor, befreundeten Vereinen o.ä. helfen zu lassen?
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Re: Güldner G15 - Pferdchen laufen nicht!

Beitragvon GTfan » 30.03.2017, 00:11

Moin,

da der Gedanke aus deinen Schilderungen so heraus klingt:
Fahrt den Motor auf keinen Fall mit nur einem Pleuel und einem Kolben. Damit bringst du ihn schneller um die Ecke als du gucken kannst und machst noch mehr kaputt. Die Kurbelwelle wird dann ganz schnell zur Kraterlandschaft!

Der Hundeplatz wird ja keine Flugplatzgröße haben. Und wenn der Stiga die Walze nicht ziehen kann, wird die kein Spielzeug sein. Dann sollte es doch möglich sein, ein paar Wochen lang jemanden in der Nähe zu finden, der einmal die Woche für maximal zwei Stunden den Platz walzt. Wobei die Instandsetzung möglicherweise auch ein paar Wochen länger dauern könnte, je nach Ressourcen, Können und Wissen.

mfg
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Re: Güldner G15 - Pferdchen laufen nicht!

Beitragvon Sierra » 30.03.2017, 08:26

Jau, alte Oldtimergrundregel: Es kommt immer schlimmer, dauert immer länger und wird immer teurer.
"'And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of
someone who wears his underpants on his head.'"
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Re: Güldner G15 - Pferdchen laufen nicht!

Beitragvon fendtman » 30.03.2017, 09:18

Hi,

@ Lufowei

aber leider ist für den Verein der Güldner "nur" ein Arbeitsgerät was funktionieren und relativ kurzfristig auch wieder einsetzbar sein soll


Und genau deshalb muss die Sache anständig erledigt werden damit die Maschine wieder lange zuverlässig dienst macht und nicht immer wieder mit Ausfallzeiten für Ärger sorgt.

Es war doch absehbar das die Maschine im Frühjahr wieder Arbeit hätte ... jetzt Ende März fängt man an mit dem zerpflücken um mit Gewalt eine Lösung herbei zu führen??? Halte ich für absolut Unsinn.

Mir wäre es schon um die Zeit der Mechaniker zu schade wenn diese diverse Handgriffe mehrmals ausführen müssen und auch Dichtungen, Schrauben etc. sind nicht beliebig oft verwendbar sondern evtl. dann mehrmals zu ersetzen.

Ist im Verein nicht zufällig einer vorhanden, der privat auch einen kleinen Schlepper hat ... oder ein Landwirt in der Umgebung ... ein Oldtimer-Schlepperverein... ein Pferdehalter ... oder oder oder ... der die paar Stunden Arbeit gegen Kostenübernahme erledigt ... oder man leiht sich eine kleinere Walze welche der Stiga packt.

Dass der beschädigte Zylinder / Kolben ersetzt werden muss ist mir klar, habe ich dem Verein auch schon mitgeteilt. Den anderen Kolben hoffte ich noch eine Saison betreiben zu können um ihn dann nächstes Jahr zu erneuern (oft ist der Schlepper ja nicht im Einsatz - höchstens 1x pro Woche mit wenig Last).


Wiederholt sich mit obigen ... ist doch Unsinn ...
Ich bin relativ überzeugt das beim weiteren zerlegen man schnell merkt, dass der Hobel am Ende ist ...

Ich würde mich entweder umsehen ob ich wirklich irgendwo für 2k einen anderen "Oldi" auftreibe der - hoffentlich lange - läuft und den Job künftig übernimmt oder wirklich den G15 anständig machen und gut.

Du gehst doch auch nicht ins Krankenhaus lässt dich am Montag aufschneiden ... am Donnerstag kommst du wieder um den Blinddarm entfernen zu lassen ... und die Woche drauf lässt du dich wieder zunähen.
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Re: Güldner G15 - Pferdchen laufen nicht!

Beitragvon RobertB » 30.03.2017, 16:16

die bevorstehende Arbeiten würde ich auch genauer machen erspart letztendlich doch auch Zeit und Geld :wink:

bei ebay sind doch ein paar Ersatzteile günstig zu finden :wink:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 1-276-6956
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Re: Güldner G15 - Pferdchen laufen nicht!

Beitragvon Frederik » 30.03.2017, 21:11

Hello,

Option B ist den Schlepper so wie er ist gegen einen anderen zu tauschen. Z.b. Ihc oder McCormick kann man erschwinglich erwerben. Den Güldner kannst entweder am Stück oder in Teilen verkaufen, letztes bringt sicher einen höheren Erlös ist aber mit deutlich mehr Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden.

Gruß
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Re: Güldner G15 - Pferdchen laufen nicht!

Beitragvon Lufowei » 30.03.2017, 22:11

Hallo und guten Abend,

nochmals vielen Dank für die mahnenden und konstruktiven Beiträge :wink:
Also um es grundsätzlich nochmal deutlich zu sagen: meine persönliche Einstellung deckt sich durchaus mit Euren!!! Ich würde es auf jeden Fall von Grund auf vernünftig und nachhaltig reparieren / Instandsetzen. Leider ist das nicht meine Entscheidung. Die "erste" Freigabe für Geldmittel habe ich schon bekommen und nach der Demontage des defekten 2. Zylinders werden wir entsprechende Neuteile bestellen und verarbeiten. Was den "minderschweren" 1.Zylinder angeht, werden wir auch diesen Demontieren und dann sehen, was erforderlich ist. Der Vorschlag von Frederik ist zwar durchaus überlegenswert, aber der Zeitaufwand den Güldner in Einzelteile zu zerlegen und zu veräußern dauert lange und ich sehe mich eher als Schrauber (der macht heile) und nicht als Schlachter :lol:
Danke RobertB, den Ebay Anbieter hatte ich auch schon gefunden, mich aber mit Gebrauchtteilen noch nicht so ganz anfreunden können, zu dem auf den Bildern bei einigen Köpfen ja auch schon Risse zu erkennen sind. Aber der Kopf Nr. 4 sieht ganz gut aus. Ich habe den Anbieter jetzt mal angeschrieben ob der noch zu haben ist :mrgreen:

Neben der gewonnen Einsicht es gründlich zu machen, war ja ursprünglich eine meiner Fragen, ob ein intakter (1.Zylinder) im Leerlauf alleine starten müsste, oder ob das auch schon nicht gehen würde. Nur einmal anlassen, nicht fahren nix bewegen schon gar nicht arbeiten!

Leider bin ich ab Freitag für ca. eine Woche beruflich in Nürnberg tätig und werde mich daher nicht um den Schlepper kümmern können und ggf. auch ein paar Tage hier nicht melden :(

Sobald es weiter geht, werde ich aber gerne weiterhin von dem aktuellen Status meiner / unserer Aktion berichten und Euch mit Fragen nerven :bauer:

Bis dahin liebe Grüße aus Bremen und besten Dank für den Informationsaustausch

Lufowei

:trecker1:
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Re: Güldner G15 - Pferdchen laufen nicht!

Beitragvon G-Peter » 31.03.2017, 01:35

Noch ein Vorschlag: Kauf deinem Verein den (schwächelnden) Güldner ab, setze ihn ordentlich Instand und walz dann den Platz für eine Aufwandsentschädigung.
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Re: Güldner G15 - Pferdchen laufen nicht!

Beitragvon Sierra » 31.03.2017, 07:21

Fänd ich eine gute Idee.
Was ist denn, wenn nach der ersten Geldmittelfreigabe und dem ersten Reparaturversuch die Kiste nicht läuft und doch mehr Geld in die Hand genommen werden muss? Dann hat Lufowei (seltsamer Vorname, übrigens) erst recht die Arschkarte. Irgendeiner kommt dann noch auf die Idee, Schadenersatz von ihm zu fordern. Gibt ne Menge Ärger, auf den ich mich von vornherein nicht einlassen würde.

Gruß
Michael
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