Motoraustausch MWM KD 211 Z

Alle eure Probleme mit dem Motor eures Schleppers könnt ihr hier loswerden

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Atomic
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Motoraustausch MWM KD 211 Z

Beitragvon Atomic » 28.03.2017, 20:50

Hallo,

Wieviel Werkstattstunden muss man Ca. Einplanen um das "Innenleben " des besagten Motors auszubauen und in ein neues Gehäuse einzusetzen? Nur um mal einen ungefähren Überblick zu bekommen. Danke.
Freundl. Grüsse
Peter
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Re: Motoraustausch MWM KD 211 Z

Beitragvon Sierra » 29.03.2017, 07:17

42.
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Re: Motoraustausch MWM KD 211 Z

Beitragvon Atomic » 29.03.2017, 21:06

Das ist doch jetzt verarschung,oder?
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Sierra
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Re: Motoraustausch MWM KD 211 Z

Beitragvon Sierra » 29.03.2017, 21:59

So wie Deine Frage, nur dass 42 die Antwort ist. Immer.
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Frederik
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Re: Motoraustausch MWM KD 211 Z

Beitragvon Frederik » 29.03.2017, 22:09

Hallo Peter,

wenn du beide Motoren bereits auf der Werkbank stehen hast (also nicht erst ausbauen) und du die Teile wirklich nur 1:1 ausbauen, nicht reinigen und sofort wieder verbaust kann man das in an einem Arbeitstag gut schaffen. Whb, Werkzeug, neue Dichtungen und technisches Verständnis vorausgesetzt. Wenn du alle Teile aber erst reinigen, vermessen und prüfen musst (zu empfehlen wenn schon mal in der Hand!) steigt der Aufwand natürlich.

Gruß
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Re: Motoraustausch MWM KD 211 Z

Beitragvon Trecker D » 29.03.2017, 22:36

Moin!
Ich denke mal, Michael hat da so geantwortet wie es jeder hier , der schon länger dabei ist, es getan hätte. ( Großen Gruß an Douglas Addams - der ist nicht hier im Forum - ist ein Insidergag!! )
Wie soll man auch auf ganz wenig Information aus der Ferne antworten - Peter?

Die Zeit ist bei solch einer Arbeit solange Nebensache, so lange man die Zeit nicht zahlen muss. Gibt es keine Komplikationen, hat man eine solche Arbeit locker an einen Tag fertig. AAAAAber es gibt fast immer Komplikationen. Es muss viel beachtet, gemessen und besonders an Hintergrundwissen erarbeitet werden. Hausaufgaben eben. Stelle lieber geziehlte Fragen, dann brauchst Du auch nicht "Per Anhalter durch die Galaxis" lesen - wobei allgemein empfehlenswert....

Chereeo
Dirk
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MAN 2 K1
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MAN AS 330 ( 1xA Bj.52, 1xFH Bj.51 beide in üblen Zustand)
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Deutz E3.4 ( Leuchtgasmotor Bj. 1902)
und und und...
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Re: Motoraustausch MWM KD 211 Z

Beitragvon Atomic » 29.03.2017, 23:48

Ah, ihr habt meine Frage falsch verstanden. Ich meinte nicht selbst, das kann ich nicht!
Ich meinte in einer Fachwerkstatt. Damit ich einen ungefähren Kosten Überblick bekomme.
1h bei Raiffeisen Ca. 100 Euro!
Man muss wissen was finanziell auf einen zukommt, ich habe keinen Geldscheisser!
Gruss Peter
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Re: Motoraustausch MWM KD 211 Z

Beitragvon GTfan » 30.03.2017, 00:05

Moin,

da wirst du, mit dem Durchmessen aller verschleißrelevanten Parameter und dem Erneuern der Dichtungen, kaum unter 20 Stunden landen. Eher noch mehr. Dann mögen wie gesagt die Dichtungen schon erneuert sein, aber mögliche verschlissene Teile eben noch nicht...

MfG
Fabian
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Re: Motoraustausch MWM KD 211 Z

Beitragvon Eicher-Diesel-13 » 30.03.2017, 07:08

Und zudem sei gesagt, wenn es eine gute Werkstatt ist, werden die Teile alle davor gereinigt und begutachtet. Das zerlegen geht am schnellsten, das saubermachen dauert meist am längsten.... mal vom Zusammenbau mit Hirn und Verstand ganz abgesehen.

Mfg Tobi
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Re: Motoraustausch MWM KD 211 Z

Beitragvon Sierra » 30.03.2017, 07:16

Gut, dann noch dazu:

Ich halte 100 € für zu hoch. Das sind Preise von modernen Teiletauschern. Richtige Werkstätten, die reparieren, nehmen meist weniger.
Raiffeisen und Baywa sind zumeist moderne Werkstätten ohne Ahnung. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen.

Für diesen Motor brauchst Du einen alten Meister, einen Dorfschmied etc.

Allein die ESP auszubauen ist alles andere als trivial. Wer das nicht "schon immer" gemacht hat, braucht Unterlagen. Sind die nicht da, wird das nix.

Gruß
Michael
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Re: Motoraustausch MWM KD 211 Z

Beitragvon tigerhamburg » 30.03.2017, 07:40

Moin,
mal ne ganz doofe Frage warum möchtest Du das Gehäuse tauschen, was für ein Schaden liegt vor?
Dieses als Auftrag an eine Firma zu vergeben halte ich für unwirtschaftlich.
Gruß Holger
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Re: Motoraustausch MWM KD 211 Z

Beitragvon Eicher-Diesel-13 » 30.03.2017, 19:21

Michael, da muss ich dir leider widersprechen, klar 100€ für ne Arbeitsstunde ist hoch, nur das ist auch Gebietsabhängig. Großstadtnähe = teurer, ländlich eher günstiger.

Zudem fühle ich mich mit deiner Aussage etwas diskriminiert, ich arbeite zwar nicht in den oben genannten "Mafiabetrieben", dennoch bin ich in der Branche tätig und bin beiweitem noch keine 30-40 Jahre gelernter Mechaniker. Finde es zudem prinzipiell unmöglich, wenn man einfach so sämtliche Landmaschinenmechaniker / -mechantroniker über einen Kamm scheert und als Teiletauscher beschimpft, die ihren Gesellenbrief nicht schon vor 30 Jahren bekommen haben.

Ich will mich selbst hier nicht loben, aber ich denke, das man anhand meiner Beiträge gerade eben zur alten Technik sehen kann, dass ich hier nicht nur Heißluft rede und mich beruflich wie auch privat mit " altem Eisen" beschäftige. Klar ist vieles erlesen und auch erarbeitet, aber Meister ist noch keiner vom Himmel gefallen.


Und als letztes nur mal so ein Beispiel zum Thema Dorfschmied;

Habe derzeit nen 1050er Schlüter unter der fuchtel, da wurde vom "Dorfschlosser" der Motor überholt. Nach erfolgreicher Absolvierung von >50h läuft der Motor unruhig, Vibrationen stark spürbar.

So die ganze Misere angeguckt und siehe da, Riemenscheiben samt Schwingungsdämpfer mit ca. 5-8l Loctite auf den KW-Stumpf geklebt, Gewinde der Sicherungsschraube aufgearbeitet, Schwingungsdämpfer mit 2k-Kleber notdürftig geflickt...Stirnraddeckel anscheinend zerstört beim Versuch die Einheit vorne von der KW abzuziehen und als Krönung des ganzen noch das Sahnehäubchen : der Vorderste KW-Lagerbock ist komplett gerissen, weil man die Lagerbockunterteile vertauscht hat.... ganz zu schweigen von nem total falsch eingestellten Förderbeginn.

Nur soviel dazu....schwarze Schafe lauern überall das ist mir auch klar, aber ich wäre vorsichtig mit solchen Verallgemeinerungen.


So und nun back to Topic.

Mfg Tobi
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Re: Motoraustausch MWM KD 211 Z

Beitragvon Atomic » 30.03.2017, 20:02

tigerhamburg hat geschrieben:Moin,
mal ne ganz doofe Frage warum möchtest Du das Gehäuse tauschen, was für ein Schaden liegt vor?
Dieses als Auftrag an eine Firma zu vergeben halte ich für unwirtschaftlich.
Gruß Holger

Hallo Holger,
Wie schon aus meinen anderen Beiträgen ersichtlich habe ich einen alten Krämer KA 15, den ich vom Vorbeditzer ohne es zu wissen mit einem massiven Frostschaden gekauft habe:-((
Als ich zu Hause das festgestellt habe habe ich den Schlepper zum Dorfschmied gebracht der sich daran versucht hat und den Riss mit einer Metallplatte glückte.Leider ist er aber schon wieder am tröpfeln, ausserdem ist das Motoröl sehr dünn was ich darauf zurück führe das der Riss auch nach innen geht...
Nun habe ich ein frostfreies Gehäuse bekommen, nach langem Suchen, aber nun muss eben das ganze Innenleben getäuscht werden...
Ich weiss dass Oldietraktor ein teures Hobby ist, aber in der Zwischenzeit bin ich durch eine schwere chronische Erkrankung in Erwerbsminderung gekommen, also das Geld noch knapper...
Ich habe aus diesem Grund schon viele Hobbys aufgegeben, aber der alte Traktor ist das einzige, was mir noch etwas Freude bereitet und die Krankheit wenigstens für einige Stunden vergessen lässt, darum möchte ich dieses Hobby auch Beine halte...
Kurz und gut, will nicht jammern, abet was würdest Du mir empfehlen um die Sache wirtschaftlich und gut "über die Bühne" zu bringen?
Lg Peter
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Re: Motoraustausch MWM KD 211 Z

Beitragvon Frederik » 30.03.2017, 21:07

Hallo,

in diesem Falle muss die Werkstatt den Motor erstmal komplett ausbauen und nach Revision auch wieder einbauen. Ich denke mal nicht, dass du denen den ausgebauten Motor mal eben so vorbeibringen kannst. Das zieht dann den Zeitaufwand erheblich nach oben.

Den Motorblock selber tauschen ist keine Option?

Gruß
Atomic
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Re: Motoraustausch MWM KD 211 Z

Beitragvon Atomic » 30.03.2017, 21:25

Frederik hat geschrieben:Hallo,

in diesem Falle muss die Werkstatt den Motor erstmal komplett ausbauen und nach Revision auch wieder einbauen. Ich denke mal nicht, dass du denen den ausgebauten Motor mal eben so vorbeibringen kannst. Das zieht dann den Zeitaufwand erheblich nach oben.

Den Motorblock selber tauschen ist keine Option?

Gruß

Wie gesagt, habe ich noch nicht gemacht. Habe auch keine"Kumpels" die mir zu Hilfe kommen könnten. Bislang habe ich nur an ein paar Mopeds geschraubt.
Gruss Peter

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