Kabelbäume für Güldner G40

Klein aber fein. Die Elektrik des Traktors hat hier Platz.

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Gueldner_G40_Toledo
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Kabelbäume für Güldner G40

Beitragvon Gueldner_G40_Toledo » 12.12.2017, 09:14

Hallo Oldtimer Fans,
Ich möchte für meinen Güldner G40 Toledo neue Kabelbäume anfertigen. Leider sind im Ersatzteilkatalog und in der dazugehörigen Stücklisten keine Längen angegeben. Auch die farbliche Zuordnung der Einzelleitungen geht nicht daraus hervor. Ich möchte mir ein Nagelbrett bauen auf dem ich Kabelbäume des Güldner G40 legen und entsprechend ausbinden kann. Kann ich von einem Maßstab 1:100 ausgehen ?
Die besten Grüße vom
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Bungi81
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Re: Kabelbäume für Güldner G40

Beitragvon Bungi81 » 12.12.2017, 09:43

??? Willst du das Nagelbrett im Maßstab 1:100 bauen? Oder glaubst du, dass die Skizzen in den ET Listen im Maßstab 1:100 sind?
Und dann willst du die Länge in der ET-Liste abmessen????
Ich halte die Vorgehensweise nicht für zielführend - lasse mich aber auch eines besseren belehren...
Gruß, Stefan

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Gueldner_G40_Toledo
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Re: Kabelbäume für Güldner G40

Beitragvon Gueldner_G40_Toledo » 12.12.2017, 18:48

Hallo Bungi81,
entschuldige ich denke an 1:10. Ich meine, dass ein Kabelbaum in der Zeichnung mit den Ausbindungen 1/10 vom Orginal sind. In der Darstellung würden dann 15 cm ca. 1,5 m entsprechen. Kabelreserven kann ich dann noch zugeben.

Eine Schöne Vorweihnachtszeit wünscht Dir
Die besten Grüße vom
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Re: Kabelbäume für Güldner G40

Beitragvon HanoSchlüter » 12.12.2017, 22:25

Wüsste nicht, dass ein Schaltplan so die Längen zum Abmessen zeigt. Meines Wissens ist der Schaltplan normalerweise nur eine Visualisierung der Zusammenhänge ohne maßstabsgetreu zu sein.
Gruß Julian

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Re: Kabelbäume für Güldner G40

Beitragvon tigerhamburg » 13.12.2017, 07:49

Moin Mister Güldner, ( Namen dürfen hier auch gerne verwendet werden )
ich fertige den Kabelbaum grundsätzlich am Fahrzeug an, mit etwas Drahtlänge in Reserve. Dann werden die Bereiche wo später Schrumpfschlauch drüber kommt mit kaltverschweißendem Isolierband fixiert ( am Fahrzeug ), dann werden die Kabellängen optimiert, gegebenenfalls Litzen verzinnt oder Kabelschuhe aufgelötet. Dann der Baum entfernt und dann mit Schrumpfschlauch versehen und wieder montiert.
Dicke Kabel für Anlasser etc, versuche ich möglichst seperat des Baums zu verlegen, und besonders gut zu Isolieren.
Dein Schaltplan geht nicht als Maßstabsskizze.
Du solltest eventell einen Batteriehauptschalter hinzufügen ( im Regelfall liegt an Anlasser und Lichtmaschine immer Spannung an, ohne Absicherung, wenn da ein Kabel durchgescheuert ist, da kann der Schlepper auch mal beim Stillstand abfackeln.... )
Auf jeden Fall ist es praktisch für jeden Kreislauf eine eigene Sicherung zu Haben, da weiche ich auch gerne vom original ab wenn es unauffällig machbar ist. Diese Erkenntnis reifte als ich einen G25 Burgund mit verschmortem kabelbaum kaufte.
Gruß Holger
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Re: Kabelbäume für Güldner G40

Beitragvon Bullfrog » 13.12.2017, 10:44

Guten Morgen,
gehe mal auf
http://www.gueldner-traktoren.de/
Da auf Technische Daten - Schaltpläne - G Serie

MfG Jürgen

PS Meine Vorstellung folgt nocht
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Re: Kabelbäume für Güldner G40

Beitragvon jweitzel » 14.12.2017, 09:05

à propos Batteriehauptschalter, Dauerstrom und spontanes Abfackeln. Ich glaube, da macht sich so mancher keine Vorstellung von (inclusive mir), was für Ampere da anliegen, auch wenn der schnuckelige Tracki harmlos in der Garage oder Scheune steht.

An meinem Eicher habe ich die Lichtmaschine im Austauschverfahren erneuert. Zur Vorbereitung habe ich den Anschlussflansch an der Lima für das Anlasserkabel messen wollen mit meiner treuen teuren Schieblehre, die mich seit 40 Jahren durchs Leben begleitete. Da alles etwas beengt zwischen Scheunenwand und Motorblock stattfand, bin ich – ohne mir darüber im Klaren zu sein – mit dem anderen Ende der Lehre an den Motor gekommen. Der daraufhin entstandene Lichtbogen lies die beiden massiven Messfühler aus Sonderstahl einfach flüssig auf den Boden tropfen.
Das war's dann mit der alten Liebe. :o
Seit dem habe ich einen Heiden Respekt vor diesem Kabel – und erachte Batteriehauptschalter für überaus nützlich.

Johannes
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Re: Kabelbäume für Güldner G40

Beitragvon Traktorfahrer » 14.12.2017, 22:20

Hallo

Ich habe keinen Güldner G40, an meinem Bührer habe ich die Kabel ersetzt (es waren Aluminiumleiter mit Baumwolle isoliert verbaut). Bei der Neuverkabelung wurden wie oben schon erwähnt für jeden Stromkreis Sicherungen verbaut (original waren es nur 2 Sicherungen mit Glaskörper). Ich habe die heute üblichen Flachstecksicherungen verbaut, damit es optisch nicht stört befindet sich der Sicherungshalter im Werkzeugkasten. Einen Batterietrennschalter habe ich natürlich auch verbaut, den sieht man, stört aber nur wenn der rote Schlüssel drin steckt. Die Gründe für den Trennschalter wurden oben schon erwähnt. Die neuen Litzen wurden in einem schwarzen "Geflechtschlauch" verlegt und sehen so dem Original recht ähnlich.
Für meinen Bührer gab es nur einen Schaltplan, eine "Vorlage" für einen Kabelbaum war nicht zu bekommen.
Ich bin wohl Elektriker (mein zweiter Beruf) jedoch habe grossen Respekt vor ungesicherten Stromkreisen an Batterien. Ich kenne die Stromstärken nicht, es reicht locker um ein massives Starthilfekabel innert kürzester Zeit zu zerstören. Bei Gleichstrom hat man ja auch keinen Nulldurchgang bei welchem der Lichtbogen unterbrochen werden könnte.
Gruss
Beat

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