Kraftbedarf für Schlegelhäcksler

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tegl
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Kraftbedarf für Schlegelhäcksler

Beitragvon tegl » 01.01.2019, 09:47

Hallo

Ich überlege mir einen JF Schlegelhäcksler mit 1,10 mtr Schnittbreite zu zulegen,
habe aber "nur" einen FE 35 mit 32 PS ist das ausreichend ????
Gruß Ralf

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Re: Kraftbedarf für Schlegelhäcksler

Beitragvon Eicher-driver » 01.01.2019, 10:43

Hi,

Die Frage ist, wie hoch das Gras ist was Du Schlegeln möchtest? Ich hatte früher so einen an meinem 28 er Eicher, der hat ihn kaum germerkt, das Gras war aber nun auch nicht mächtig hoch und dick .

Gruß Markus
Meine Eicher :
Eicher Tiger 2 EM 235 mit FL (restauriert)
Königstiger 2 (3015) in Restauration
Eicher 3072 TURBO im Original Zustand
Eicher G 400
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Re: Kraftbedarf für Schlegelhäcksler

Beitragvon womag » 07.01.2019, 21:26

Hallo Ralf, das sollte völlig ausreichend sein. Ich betreibe einen Schlegelmulcher mit ca.1,60m Mulchbreite mit meinem Hanomag Granit, 48PS (die erforderliche Leistung liegt bei dieser Mulchbreite zwischen 30 und 40PS).Bei Nachfrage verschiedener Händler wurde mir gesagt das bei der Leistung meines Traktors auch eine Mulchbreite von 1,75m keine Probleme verursachen würde. Da ich die Leistungsgrenze meines Hanomag nicht ausreizen wollte hab ich mich für die Nummer kleiner entschieden. Bei Deiner angegebenen Leistung und der angegebenen Mulchbreite dürfte auch bei etwas dichterem Bewuchs keine allzugroßen Probleme zu erwarten sein. Aber wie Markus schon erwähnt hat liegt es auch an den äußeren Umständen, wie Länge und Dichte des zu mulchenden Bewuchses. Hab selbst die Erfahrung gemacht, das es schon davon abhängt ob sich der Schlepper bei anliegender Nenndrehzahl für die erforderlichen 540u/min der Zapfwelle damit zwar nicht an seine Grenze bringe, aber auch nicht gerade schone. Ein Schlegelmulcher mit Y-Messern ist für reines Gras besser geeignet, während ein Schlegelmulcher im herkömmlichen Sinn besser für grobes Gestrüpp und Dornen ist (meine Meinung).

MfG Wolfgang
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Re: Kraftbedarf für Schlegelhäcksler

Beitragvon Shockwave » 08.01.2019, 18:35

110er AB mit 32 PS sollte reichen. Und wenn es mal knapp wird, kleinerer Gang (kein Kriechgang). :wink:

Ich bin meinen Omarv mit 160er AB im Gras normal gefahren, im Kleegras ging es nur langsam vorwärts. Das mit 48 Turbo-PS :mrgreen:

Hätte ich einen Mulcher mit Y-Messer gehabt, wäre es vllt schneller gegangen. Meiner Meinung nach ist ein Mulcher aber ein Flachschlegelmulcher. Das Bild ist sauberer und es wird auch mal ein Maulwurfshügel verziehen.

Aufgrund der geringen AB von 110cm würde ich aber den Luxus investieren, eine hydraulische Seitenverstellung mitzubestellen. So kann man es verhindern, gleich x-Male übers noch unbearbeitete Gras zu fahren. Hast du ein DW-Ventil am Schlepper?
110cm ist halt nicht viel und je nach Fläche, ist man da auch schon eine Weile beschäftigt.

Mein Rasentraktor hat ein 122er Mähdeck und die kleine Obstbaumwiese mit 2tsd m² braucht dann schon ihre 45min und ich behaupte mal, ich bin damit deutlich wendiger.
Gruß, Falko
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Re: Kraftbedarf für Schlegelhäcksler

Beitragvon tegl » 09.01.2019, 18:11

Hallo


Danke für die Antworten aber es handelt sich bei mir nicht um einen Mulcher sondern um einen Häcksler so richtig mit Auswurf.
Gruß Ralf

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Re: Kraftbedarf für Schlegelhäcksler

Beitragvon tegl » 09.01.2019, 18:13

Hallo


Danke für die Antworten aber es handelt sich bei mir nicht um einen Mulcher sondern um einen Häcksler so richtig mit Auswurf.
Gruß Ralf

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Re: Kraftbedarf für Schlegelhäcksler

Beitragvon Shockwave » 09.01.2019, 20:23

Ah.....das ist dann jetzt vom Wording auch klarer..... :wink:

Nun, ich glaube, wenn man mit so einem Teil sauber arbeiten möchte, sind die 35 PS die unterste Grenze.
Gruß, Falko
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Re: Kraftbedarf für Schlegelhäcksler

Beitragvon womag » 09.01.2019, 22:18

Ah, jetzt wirds hell. Glaub da hätte ich genauer lesen sollen... :roll: Leider hab ich mit Häckslern keinerlei Erfahrung, denke aber das da einiges mehr an Leistung benötigt wird, weil ja das Mäh- bzw Häckselgut doch noch feiner zerkleinert wird?! Hoffe es finden sich noch ein paar Leser die Deine Frage mit den entsprechenden Info´s versehen beantworten. Sorry :oops:

Trotzdem... nicht Verzagen weiterfragen!

MfG Wolfgang
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Re: Kraftbedarf für Schlegelhäcksler

Beitragvon F20GH » 10.01.2019, 08:02

Hallo Ralf,

guck mal hier und rechne es dann auf Deine 1,10 Arbeitsbreite runter.

http://www.kongskilde.com/de/de-DE/Agriculture/Grass%20and%20Complete%20Diet%20Mixers/Forage%20Harvesters/Forage%20Harvesters/FCT

Und egal wie schön Du es rechnest, Du wirst feststellen, dass Du hier mit 32 PS nicht weit kommst.

Ich sag mal so: JA, die Maschine wird funktionieren; und NEIN, das Ergebnis und Deine Arbeitsgeschwindigkeit
wird nur unzureichend sein.
Da ich dem ganzen aber auch mal den Spaß- und Hobbyfaktor zuschreibe - versuch es doch mal und berichte!
Sollte da der Spaß- und Hobbyfaktor nicht hinter stehen, dann lass die Finger von dem Ding.

Du wirst wohl immer im Bereich der Nenndrehzahl fahren müssen, damit das Häckselgut auch ordentlich ausgeworfen wird!
Der Rotor braucht einfach Drehzahl, sonst klappt das nicht.
Guck Dir die Gegenschneide an, die muss noch gut sein, sonst klappt es nicht, und kalkulier in Deinem Budget die Lagerung für den
Rotor und neue Messer mit ein.

Gruß, Jörg.
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Re: Kraftbedarf für Schlegelhäcksler

Beitragvon Bungi81 » 10.01.2019, 08:34

Hallo Ralf,

hast du die Möglichkeit, einen solchen Schlegelhäcksler zu testen?
Von meinen eigenen Maschinen (SchlegelMULCHER mit Y-Messern in 1,25m AB) weiß ich, dass gerade das Schneiden von langem, strohigem Gras nicht mit dem Schneiden von kurzem, frischen Gras vergleichbar ist. Der Kraftbedarf für den Häcksler wird generell noch höher und mit dem von Mulchern nicht vergleichbar sein.
Da die ganzen Geräte nicht allzu viel Schwungmasse an der Welle haben braucht man eigentlich schon ein paar Leistungsreserven, damit das Arbeiten Spaß macht.
Versuch einfach mal, einen solchen Häcksler zu testen.
Gruß, Stefan

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Re: Kraftbedarf für Schlegelhäcksler

Beitragvon ihcpower » 10.01.2019, 16:45

Hallo

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/schlegelhaecksler-mulcher-gyro-schlegelmulcher-haecksler/1028869761-276-3258
Da dürften 32Ps zu kämpfen haben ohne Belastung durch Häckselgut mag noch sein aber wenn das Gras oder sonstiges Häckselgut wie Klee auch noch dick steht wird kein wirkliches Arbeiten möglich sein.

m.f.G.Harald
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Re: Kraftbedarf für Schlegelhäcksler

Beitragvon tegl » 10.01.2019, 22:37

Hallo

@ Harald genau so ein Häcksler schwebte mir vor :D
aber bin durch euch nun davon ab :heulen:

möchte meinen fergy nicht umbringen :lol:
Gruß Ralf

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Re: Kraftbedarf für Schlegelhäcksler

Beitragvon GTfan » 14.01.2019, 14:55

Moin moin,

in meiner Familie hat früher ein Eicher Königstiger EM300 jeden Tag Frischfutter mit einem JF-Schlegelfeldhäcksler geholt, der hat das mit seinen 35 PS auch gepackt - allerdings nach einigen Jahren das Öl kotzen angefangen. Auch für die Silage war das Gespann im Einsatz, also bei durchaus kräftigem Aufwuchs.
Aus dem Bekanntenkreis kenne ich auch einen Fordson Super Dexta, der jahrelang einen solchen Schlegelfeldhäcksler betrieben hat - ohne Ärger, auch hier ging es um Frischfutter und Silage.

Hier läuft momentan ein Fendt F231 GTS mit 35 PS regelmäßig vor einem 130cm Schlegelmulcher mit Y-Messern, leistungsmäßig ist da kein Problem zu spüren. Sowohl beim Kurzhalten der Wiese wie auch im vierwöchigen Kleegras.

MfG
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