Hilfe bei Kompressorkauf

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Der Güldner
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Hilfe bei Kompressorkauf

Beitragvon Der Güldner » 20.02.2011, 20:08

Hallo liebe schlepperfreunde!

da mein kompressor bereits 40 jahre alt ist und zudem noch ein eigenbau ist suche ich einen neuen kompressor, ich müsste eine lackierpistole und einen schlagschrauben daran problemloß nehmen können. dacht an einen mit 50liter tank, preislich habe ich mir um die 200€ vorgestellt für den kompressor alleine.

Gibts da was gutes bzw. gute hersteller oder erfahrungenmit manchen geräten.

Für hilfe währe ich euch echt dankbar!
Mit Freundlichen Grüßen

Christian

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 21.02.2011, 08:35

Hallo Christian,

ich würde dir raten ein paar Euro mehr auszugeben. Ein guter Kompressor ist eine Anschaffung für sehr lange Zeit.

Ich kann dir, auch wenn jetzt viele wieder herziehn werden, von Güde den 410/10/50 empfehlen.

Den Kompressor habe ich mir vom zweiten Stiftsgehalt gekauft (ja schon wieder knapp 10 Jahre her). Das Kompressorchen war damals der beste Kompromiss aus Leistung und Preis. Die Kiste hat schon ettliche Laufzeit hinter sich, so wurden damit inzwischen 2 Autos lackiert, ein Bad entfließt und ettliche mengen Unterbodenschutz verarbeitet. Der Kompressor hat schon ettliche Stunden auf dem Buckel und läuft noch immer absolut problemlos. Einziges Manko, wenns drausen kalt ist musst du vor dem ersten Start den Kessel komplett entlüften da der Motor es ansonsten nicht schafft den Verdichter gegen den Kesseldruck anzufahren.

Inzwischen steht er zuhause in der Garage für alle gelegentlichen Arbeiten. In meiner Werkstatt läuft seit zwei Jahren ein großer Atlas Copco an den ich sehr günstig hingelaufen bin.

Gruß

Josef
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Beitragvon berndzw » 21.02.2011, 09:16

Ich hab nen Kaeser Economy 5. Ansaugleistung weiß ich nicht. Ist ein Einzylinder mit 50ltr. Kesselinhalt und 8 bar Druck, für Schlagschrauber, Meißel und Unterbodenschutz völlig ausreichend. Hab damit auch schon mal einen Vorderwagen lackiert, allerdings hatte ich den Eindruck, das er dann eine Einschaltdauer von fast 100% hat. Um ab und zu mal ein paar Traktorenteile einzeln zu lackieren, sollte das reichen. Für eine komplette PKW Lackierung würde ich mir dann einen leihen. Aber ein Auto würde ich heute auch nicht mehr lackieren. Wichtig ist für die Nutzung von Werkzeugen mit viel Luftbedarf einen Halbzollschlauch, nicht den Viertelzollschlauch aus dem Baumarkt. Da geht nicht genug Volumen durch und der Schlagschrauber bekommt trotz 8bar die richtig festen Schrauben nicht los.
Ein Arbeitskollege hat für seinen Tischlereibetrieb einen Billigbaumarktkompressor gekauft, weil der "gute" auf der Baustelle geklaut wurde und schnell Ersatz her mußte. Entgegen allen Erwartungen hält das Teil jetzt auch schon 5 Jahre. Allerdings muß man dem Teil immer wieder genug Zeit zum Kessel füllen einräumen.

Kostenmäßig würde ich mich immer für eine Gerät entscheiden, was meinen Bedürfnissen gerecht wird. Um alle drei Jahre mal ein Loch für ein Abflußrohr in die Wand zu meißeln, brauche ich keinen Bohrhammer von Makita, da tut es auch ein Kressdingens aus dem Baumarkt. Wenn das Gerät allerdings jeden Tag 5 Std. läuft, würde ich immer ein teureres Markengerät kaufen.

Gruß

Bernd
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Beitragvon GTfan » 21.02.2011, 13:38

moin,

wir haben einen 15 Jahre alten großen Kompressor aus dem Quelle-Katalog, Preis weiß ich nicht mehr.
50Liter-Kessel, 500 Liter Ansaugleistung, elektrische Leistung müsste ich nachsehen, hat auf jeden Fall einen 380V-Anschluss.
Damit kann man eigentlich wenig falsch machen, wenn man mit dem mit einer Lackierpistole oder einer normalen Ausblaspistole mit Halbzollschlauch ingang ist, macht der noch deutliche Pausen. Da kann man sogar das verjüngende Mundstück der Pistole rausschrauben und der kriegt immer noch nicht genug Luft (bei 12 Bar!) da durch, dass der Kompressor ständig läuft!
Einzig mit einem Druckluftschleifer (Dremel) ist der recht gut bedient, der saugt ihm den Kessel gnadenlos leer! OK, natürlich ist so ein Dremel auch nicht für den Dauerbetrieb gedacht, Pausen sollte man da schon machen.

als Nachbars beim Lackieren mal sein Kompressor kaputt gegangen ist, hat er sich unseren ausgeliehen, er kam nach 10 Minuten wieder an und meinte er hätte unseren auch kaputt gemacht. Hatte er aber nicht, er war es nur nicht gewöhnt, dass der Pausen macht, weil der Kessel voll ist...

mfg
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Beitragvon v-maschie » 21.02.2011, 22:56

Hallo,

kann mir mal jemand erklären worin die Vor- und Nachteile von ein-,zwei-oder sogar dreizylinder Kompressoren liegen?

Gruß

Andy
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Beitragvon Deutz 4006 » 22.02.2011, 19:55

Hallo,

Die Einzylinderkompressoren werden nur bis zu einer berstimmten Leistung gebaut, Maschinen mit einer Füllleistung von über ca. 250 L/min sind dann meist 2-Zylinder.

Ein weiterer Vorteil eines 2-Zylinderkompressors liegt darin dass er i.d.R. eine niederigere Drehzahl hat als die Einzylinder, und deswegen die Kolben weniger Verschleiß haben und er länger hält.

3-Zylinder kenn ich jetzt direkt keine, kann sein dass die großen auf den Anhängern mit Benzin oder Dieselmotor so was haben.

Ich hab einen 2-Zylinder von Schneider, der 285 L/min füllt, 10 bar bringt und einen 50 Liter Kessel hat. Mit dem bin ich ganz zufrieden, allerdings hat er auch deutlich mehr als 200 Euro gekostet.

Mit den Güde-Sachen kann man Glück haben, aber es kann halt auch anders sein. Ich kenne jamanden, bei dem hat beim Güde-Kompressor der Druckschalter nicht richtig funktioniert, und als er ihn zurückbringen wollte ist auch noch ein Rad abgefallen.

@ Joschie: Das Problem mit dem Anlaufen wenns kalt ist hatte ich bei meinem auch, ich hab dann ein vollsynthetisches Kompressoröl anstatt des mineralischen verwendet, seitdem läuft er problemlos an. Du solltest nur nicht vor dem Preis erschrecken, das vollsynth. ist leider teuer.
Viele Grüße

Simon


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Beitragvon Der Güldner » 22.02.2011, 20:20

Nun ich lackiere keine autos, der kompressor wird wöchentlich eingesetzt.

Da ich landmasch. Mech. lerne werde ich ihn wohl immer öfter brauchen, mit dem schlagschrauber, zum lackieren, wenn ich vielleicht mal einen schlepper restaurieren möchte lackiere ich halt die haube, dann die kotflügel und dann erst die einzelteile, und am motor udn getriebeblock mache ich halt eine pause.

Den übergang kriegt manmit uni lack recht leicht hin, gegebenfalls etwas nachpolieren, metallic währe schlechter aber das hat ja fast kein schlepper.

Ich habe mir den Fini Amico angesehen, ist eine italienische kompressormarke die schon lange im geschaft sind udnd ie bauen auch großkompressoren und welche für ärtzte.
Also da sollte man doch nichts falsch machen können.

Wenn es bei komressoren so ist wie be schleppern heute kann man sagen das die mechanik selten probleme hat eher die elektrik und hydraulik.

Mit dem anlaufen im winter, wenn man ein vollsynthetisches und etwas dünnfllüsigeres nimmt sollte es gehen.

Was kommt da rein getriebe oder motröl ?
Mit Freundlichen Grüßen



Christian



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Beitragvon Königstiger II » 22.02.2011, 22:12

servus

also wir haben bei uns am Hof einen Zweizylinder Kompressor mit 50 liter Kessel und wir sind damit voll auf zufrieden reicht auch für private bez. das was du machen willst aus .


mfg martin
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Beitragvon Joschie » 23.02.2011, 08:38

Morgen,

@Christian,
die größten Verschleißteile an Kompressoren sind die Ventilplatten. Ich hatte schon ettliche Kompressoren zuhause stehn die eine Überholung bedurften da die Ventilplättchen nicht mehr richtig abdichteten. Bei einigen hatte ich teilweise auch Ölkohle im Auslassventil gefunden.
Die Druckschalter sind i.d.R. relativ zuverlässig. Wenn doch mal einer kaputt geht dann wird bei mir auf einen Condor umgerüstet und man hat Jahrzehnte ruhe.

Wenn du dir einen kaufst, nimm bitte einen Riemengetriebenen da du daran längere Freude hast. Die kleinen Verdichereinheiten (Motor und Verdicher zusammengeflanscht) machen meist einen höllenradau und sind was längere Laufzeiten angeht nicht optimal.

Auf meinem Güde läuft übrigens ein Verdichter von FIAC (auch ein Italiener)


@Simon,
Das Problem meines Güdes liegt daran das ich noch die alte Ausführung habe. Hier ist ein Motor mit nur einem Betriebskondensator verbaut. Die neue Ausführung hat einen Motor mit Betriebs und Anlaufkondensator. Dadurch hat der Motor zum Anlaufen "mehr Kraft" (teilweise bis zum 1,25 seiner Nennleistung).
Meine Kompressoren (bis auf zwei Ausnahmen) laufen mit einem Verdichteröl von Kaeser. Bei diesem Öl habe ich bisher die besten Erfahrungen gemacht was das Thema dauerlauf und Verkoken angeht.


Gruß
Josef
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Beitragvon Der Güldner » 23.02.2011, 19:49

Was ist beim direkten das große problem ich dachte die sind eher besser wegen der direkten kraftübertragung?

Unser alter ist auch ein direktangetriebener und läuft seit 40 jahren aber der hat ja leider zu wenig dampf.

Habe mir den fini amico mit 50 liter kessel angesehen ist beim eisenwarenladen um die ecke zu haben.
Ist es besser da einen zu kaufen oder ein anderes fabrikat von irgendwo her kaufen.

Ich finde den besseren service hat man beim nächsten eisenwarenladen oder ist meine denkweise veraltet?

Der kompressor aht edelstahlventilplatten 210liter ansaugleistung 1,5kw leistung

Hat 8bar druck der ist bis 10 bar einstellbar also beim lackieren 10 bar nehmen so hat er ja mehrluft im behälter dann mit druckregler runterregeln und dann sollte es ja gehen oder?
Der kompressor hat auch eine anlaufenlastung heist das dass er beim anlaufen leer geht und erst dann in den druckbehälter rein pumpt oder einfach dass er einen alaufkondensator hat?

Der preis für den fini währen ca 390 euro
Mit Freundlichen Grüßen



Christian



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Beitragvon GTfan » 23.02.2011, 20:22

Was ist beim direkten das große problem ich dachte die sind eher besser wegen der direkten kraftübertragung?


unter anderem hast du die Vibrationen des Verdichters auch immer direkt im Motor. Auf die Dauer ist das nicht wirklich gut.
Nicht umsonst sind das nur die günstigen bis billigen, die direkt angetrieben sind...

210 Liter Ansaugleistung sind schon extrem wenig! Wir haben noch einen 50 Jahre alten 3stufigen (halber Stern) mit Kühlschlangen und 250L Kessel, 15 Bar Druck und einer gewaltigen Lautstärke, aber die Ansaugleistung von 200 Litern ist einfach lächerlich! Der dient jetzt bei uns höchstens noch als doppelter Wasserabscheider (1x Kühlschlangen und 1x Kessel).
Glaub mir, nimm lieber mehr Ansaugleistung, für deine Wünsche sollten schon 350L/min mindestens sein!

mfg
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Beitragvon Der Güldner » 23.02.2011, 20:50

Nun ich brauche keinen mit 250 liter kessel :o

Nun ich lasse mich mal beim laden beraten mal sehen was die sagen.
Mit Freundlichen Grüßen



Christian



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Beitragvon el_wood » 24.02.2011, 08:10

Hallo Christian,

Du solltest mal etwas googeln, wenn Du wirklich den Fini Amico kaufen willst. Er wird im Internet schon für um 100 Euro angeboten. Meiner Meinung nach gehört er in die Kategorie, über die man sich später nur ärgert (es kann ja sein, dass die Verarbeitung einigermaßen ist, es spricht nicht grundsätzlich was gegen die Italiener). Aber die Leistungswerte sind nicht so toll. Ist für mich eher ein Kompressor um mal Luft auf den Reifen zu geben.

Meiner Meinung nach ist er für deine Zwecke ungeeignet. Bei 210 Liter Ansaugleistung hat er eine effektive Luftliefermenge von 120 l/min (Herstellerangabe). Ein vernünftiges Arbeiten ist damit nur begrenzt möglich, lackieren kann ja noch gehen aber z.B. Schlagschrauber brauchen viel Luft (vielleicht willst Du ja auch später mal was sandstrahlen). Du schreibst, Du brauchst keinen mit 250 Liter Kessel. Das wird wohl stimmen, aber gerade bei einer so geringen Luftabgabemenge kann etwas Reserve aus dem Kessel nicht schaden.

Da Du Landmaschinenmechaniker lernst, da würde ich mir an Deiner Stelle lieber was vernünftiges kaufen. Natürlich kostet das auch mehr, also dann eben sparen oder nach einem guten Gebrauchten schauen.

Es muss ja für den Anfang nicht gleich Kaeser, Boge oder eine andere Topmarke sein. Meiner Meinung nach sind die Geräte von Schneider (Profiserie) oder auch die älteren Geräte von Elektra Beckum nicht schlecht. Gibt sicherlich auch noch diverse andere.

Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit meinem Kompressor von Gieb gemacht. Gieb ist ein deutscher Hersteller, der seine Kompressoren in verschiedenen Leistungsklassen aus hochwertigen Bauteilen selbst zusammenbaut und keinen Chinaramsch vertreibt. Außerdem haben die Kompressoren für ihre jeweilige Klasse auch eine vernünftige Leistung. Und die Kompressoren sind in ihrer jeweiligen Leistungsklasse außerdem noch recht günstig.

Schönen Gruß
Michael
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Beitragvon GTfan » 25.02.2011, 20:02

Nun ich brauche keinen mit 250 liter kessel Überrascht

ich mein ja auch nicht den Kessel, ich mein die Ansaugleistung!
Wenn du damit was vernünftig abpusten oder manchmal lackieren willst, solltest du schon mindestens 300-350L Ansaugleistung nehmen, sonst ärgerst du dich später eh drüber, egal wie teuer oder günstig die Kiste war!

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Beitragvon Deutz 4006 » 25.02.2011, 21:28

Hallo,

@ Der Güldner: Ich betreibe meinen Kompressor mit speziellem Kompressoröl, unter anderem auch wegen der Garantie (wobei die mittlerweile abgelaufen ist). Das gibt es sowohl mineralisch als auch vollsynth. . Das Mineralische ist ungefähr so wie in den 30er Jahren Motorenöl war. Da es im Winter relativ zäh ist (zumindest zu zäh für meinen Kompressor) kann es bei Kompressoren mit Einphasenstrom beim Anlaufen zu Problemen führen. Größere Modelle mit richtigem Drehstrommotor haben da normal keine Probleme.

In der Firma wo ich arbeite betreiben wir einen älteren Käser mit Motorenöl, bisher ist er immer damit gelaufen. Das Problem dabei ist dass modernes Mehrbereichsöl den Schmutz für den Ölfilter in der Schwebe hält. Ein normaler Kompressor hat aber keinen solchen Ölfilter, im Prinzip das gleiche Problem wie mit den Dieselmotoren mit Spaltfilter.
Viele Grüße

Simon


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