Restauration Güldner G45AS

Alles über den Wiederaufbau und die Restaurierung eures Schmuckstücks.

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Markus.
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Re: Restauration Güldner G45AS

Beitragvon Markus. » 12.08.2015, 20:09

Danke für die Komplimente! Aber irgenwann muss er ja auch mal Geldverdienen, die letzten 3 Jahre hat er nur gekostet ;-)
Ganz fertig ist er zwar noch nicht, aber das wird noch.
Gruß

Markus
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Re: Restauration Güldner G45AS

Beitragvon Alte Mark » 13.08.2015, 17:11

Moin.
Hoch auf dem gelben Wagen...fehlt nur noch die Schnitterin ;-)
Das letzte Bild wäre was für´s Sonntagsbild.
Markus, haste mal grob überschlagen, was Dich der Rote bis jetzt an Material gekostet hat? Stunden kann eh keiner zählen oder geschweige denn bezahlen. Aber guuuuut sieht er aus, das ist unstrittig.
Und danke für den Aufwand, die Restauration so detailliert zu dokumentieren. Das inspiriert und hilft ungemein.
Gruß
Alte Mark
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Re: Restauration Güldner G45AS

Beitragvon Markus. » 14.08.2015, 22:31

Servus,

Schnitterinnen sind sogar bei uns schon lange rar ;-)
Stimmt, könnte man mal ein Sonntagsbild drausmachen, auch wenns am Montag fotografiert wurde ;-)

Ja, ich habs schon mal zusammengeschrieben was wir reingesteckt haben. Also der Kaufpreis reicht da nicht. Aber ich hab auch noch ein paar Teile übrig, bzw. doppelt die ich mal auf Verdacht gekauft hatte. Wenn ich mit dem Frontlader dann gar fertig bin werde ich mal eine grobe Abrechnung machen...
Stunden haben wir leider (oder zum Glück) nicht aufgeschrieben oder gezählt.

Dafür wollte ihn der Landhändler gleich sofort beim Gerste anliefern abkaufen ;-)
Gruß



Markus
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Re: Restauration Güldner G45AS

Beitragvon reini460 » 06.10.2015, 14:10

Steht jetzt wirklich TOP da! 8)
Kommt er auch regelmäßig zum Einsatz?
LG Reini

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Re: Restauration Güldner G45AS

Beitragvon Markus. » 24.12.2015, 15:59

So, ich hab mal wieder ein bisschen was zu berichten.

Klar, kommt er regelmäßig zum Einsatz, wie gesagt, zum Rumstehen ist ein 45er Allrad zu teuer...
Bild
Beim Säen vin Zwischenfrucht

Bild
Hier beim Wenden von einer sumpfigen, steilen Naturschutzwiese. Genau das richtige für den Schlepper ;-)

Langsam wird es auch mal Zeit den Frontlader anzubauen:
Bild

Un bisschen gebastelt hab ich auch wieder. Leider musste ich feststellen, dass der Ölvorrat etwas gering ist und somit der Kipper nicht ganz hoch geht. Deshalb hab ich mich mal drangemacht, einen Zusatzöltank zu bauen:
Bild

Bild

Bild
Hab mir gedacht, den versteck ich unter der Batterie, da ist er nicht im Weg und fällt vielleicht auch nicht weiter auf.

Jetzt stellt sich nur die Frage, ob ich für den Zusatztank eine separate Entlüftung brauche.
Gruß



Markus
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Re: Restauration Güldner G45AS

Beitragvon landybehr » 26.12.2015, 22:34

Hi Markus,

guck doch mal durch diesen Thread:
http://www.deutzforum.de/index.php?thre ... /&pageNo=1

ich habe seinen Inhalt nicht mehr ganz 100%ig im Kopf. Ich meine aber, daß die Lösung mit einem tiefliegenden Tank unter Umständen nicht optimal ist.
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Re: Restauration Güldner G45AS

Beitragvon Deutz 4006 » 27.12.2015, 11:50

Hallo,

am DX 3.50 habe ich einen werkseitigen Zusatzölbehälter. Der Behälter ist ca. auf der selben Höhe wie der Kraftheber, er ist seitlich hochkant neben dem Hubarm und dem Kotflügel angebracht (wird der Hubarm undicht, muss man zum Dichtung tauschen den Behälter abbauen). Der Behälter hat keine Entlüftungen oder sonstiges.

Ich habe jetzt gerade kein Bild zur Hand, bei Bedarf kann ich gerne welche schicken.
Viele Grüße

Simon


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Re: Restauration Güldner G45AS

Beitragvon Ponchen » 28.12.2015, 11:40

Moin Markus! Schön Einsatzbilder von deinem 45er zu sehen! Macht schon was her! :wink:

Ich habe inzwischen beide Güldner verkauft und werde bis auf einen Trecker auch alles weitere verkaufen. Leider hat mir die Gesundheit dieses Jahr meine Pläne durchkreuzt.

Ich wünsche Die einen guten Rutsch :wink:
Wo Bäche rauschen, Heide blüht, wo dunkle Wälder stehen - dort ist es wo mein Herz erglüht. Oh Heimat du bist schön!
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Re: Restauration Güldner G45AS

Beitragvon Markus. » 29.12.2015, 17:20

Danke für den Link, aber so recht aufschlussreich ist der auch nicht...

Ich denke mal wenn ich die Entlüftung auf dem Hydraulikblock mit einem Stopfen verschließe und dafür auf dem Zusatztank eine Entlüftung auf die selbe Höhe wie die im Block setze müsste es gehen.
Dann wird zu erst das Öl aus dem Behälter und dann aus dem Block angesaugt.
Was mir ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet ist, dass ich keine dicke Verbindungsleitung zwischen Behälter und Block nehmen kann. Der Stopfen hat nämlich bloß M16x1,5. Wenn ich Glück habe kann ich eine 15er Leitung nehmen.

So schaut meine Planung momentan aus:
Bild
Aus der Höhe, die ich für die Entlüftung brauche mach ich gleich noch ca 1,5l Zusatzvolumen ;-)
Gruß



Markus
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Re: Restauration Güldner G45AS

Beitragvon Deutz 4006 » 29.12.2015, 18:06

Hallo,

theorethisch müsste es vom Ölstand gehen, wenn Unterkante Behälter mit der Unterkante des Blockbodens wo das Öl steht auf einer Höhe ist und mit 2 Leitungen (eine Leitung oben als Druckausgleich, die 2. unten für den Ölfluss) verbunden ist. Dann bräuchtest du nicht mal eine offene Behälterentlüftung, solange diese über den Block läuft. Das Ölniveau würde sich autom. einpendeln. Beim Ölwechsel würde sich das Niveau ebenfalls autom. einpendeln.

Alternativ würde eine Leitung am Boden reichen, wenn der Behälter und der Block eine Entlüftung hat. Dann gleicht sich der Ölstand auch an.

Ich denke wenn du nur den Behälter entlüftest (und der Block verschlossen ist) und der Behälter nur mit 1 Leitung verbunden ist, dann wird das Öl erst aus dem Behälter entnommen und dann erst aus dem Block. Dabei würde aber (sobald der Behälter leer ist) Luft in den Block gelangen, die nicht mehr raus kommt. beim Rückfluss aus dem Kipper würde das zusätzliche Luftpolster (kein Druckausgleich möglich mit Luft, nur mit Öl) im Block dafür sorgen dass fast alles rückströmende Öl in den Zusatzbehälter fließt, der dann irgendwann überläuft. Ich denke es wäre wichtig dass hier die Luft entweder über einen offenen Ausgang an Block und Behälter oder über einen hochliegenden Verbindungsschlauch einen Druckausgleich machen kann.

Ich bin in ein paar Tagen wieder zuhause, dann schau ich mal wie das beim DX 3.50 gelöst ist.
Viele Grüße

Simon


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Re: Restauration Güldner G45AS

Beitragvon Markus. » 30.12.2015, 13:47

Stimmt, da könntest du sogar recht haben, dass die Luft nicht mehr aus dem Block kommt. Ich war der Meinung das geht dann auch über die Verbindungsleitung.

Dann bräuchte ich quasi eine Verbindungsleitung mit Rückschlagventil, dass die Luft vom Block in die Entlüftung vom Behälter leitet. Wenn ich da nur eine normale Entlüftung für den Block habe, dann wird der Zusatzbehälter ja nicht leer, oder?
Gruß



Markus
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Re: Restauration Güldner G45AS

Beitragvon Deutz 4006 » 30.12.2015, 15:15

Hallo,

Wenn die Verbindungsleitung für das Öl rel. dünn ist könnte es sein dass das Öl ohne Rückschlagventil nicht schnell genug vom Behälter in den Block strömt. So wie du das sagst mit dem Rückschlagventil könnte das klappen, denn durch den Unterdruck beim Ansaugen im Block (geschlossenes Rückschlagventil) drückt der Umgebungsluftdruck das Öl in den Block, bis der Behälter leer ist. Danach wird das Öl aus dem Block entnommen, wenn es in den Block zurückströmt kann die überschüssige Luft durch das jetzt öffnende Rückschlagventil in den Behälter zurück. Das einzige was jetzt sein könnte ist dass das Öl schneller in den Block zurückströmt als es durch die 15er Leitung in den Behälter fließen kann, und dann zu viel Öl im Block verbleibt, durch das Rückschlagventil aber keine Luft in den Block mehr kann und der Block einen höheren Füllstand hat bzw. überfüllt. Allerdings könnte das Öl im schlimmsten Fall durch die obere Verbindungsleitung (durch das Rückschlagventil) in den Behälter fließen.
Zuletzt geändert von Deutz 4006 am 30.12.2015, 18:33, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße

Simon


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Re: Restauration Güldner G45AS

Beitragvon Markus. » 30.12.2015, 18:19

Genau so ähnlich hab ich mir das gedacht. Deswegen wollte ich auch die "Luftleitung" in den Behälter legen, dann kann das Öl schon mal nirgends rausdrücken.
Ob die Leitung ausreicht muss ich halt einfach ausprobieren. Leider hab ich keine andere Bohrung mehr im Block außer die Ablassscharube mit M16x1,5. Und da klappts mit der 15er Leitung wahrscheinlich schon bloß mit Tricksen...
Gruß



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Re: Restauration Güldner G45AS

Beitragvon landybehr » 04.01.2016, 00:09

Hallo Markus,

ich finde die Antworten in dem verlinkten Thread eigentlich schon ganz aufschlussreich. Aber was ich wie, wann und wo finde ist ja egal. Wichtig nur, daß Du für Dich vorankommst.
Die Kernaussage für mich daraus war, daß, so banal wie es auch ist, Öl meistens anders (also zäher) fließt, als Wasser. Merkt man ja schon beim Öleinfüllen in einen Motor. Und, zum Thema, besonders fiel es mir auf, als ich einen Trichter in einen Schlauch mit 16mm Innenweise gesteckt habe und darüber den Kraftheber befüllen wollte - und der war derweil natürlich an anderer Stelle entlüftet. Das Öl fließt so träge, daß ich den Trichter bestimmt immer ´ne halbe Minute halten musste. Mindestens. Und das war noch nicht einmal ein kaltes 15W40, sondern ein "blended Malt" mit Resten eines 10W40 und bei warmer Witterung. Lösungen mit Rückschlagventilen und so heben offenbar die Aussicht auf Erfolg ganz enorm. Der Deutz DX wurde in dem Thread ja auch erwähnt.
Ging nur darum, daß man nicht die Fallstricke mitnimmt, die nur unter bestimmten Umständen wirksam werden, einen dann aber unvermittelt treffen. Bei mir war es der Zufall und das Bestreben zu einer mögl. einfachen Lösung, daß ich einen hochliegenden Tank eingebaut hab. Mit dem Nachteil des Platzbedarfs. Ich hätte ansonsten aber frank und frei alle Fehler gemacht, die da zu tun gewesen wären :)
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Re: Restauration Güldner G45AS

Beitragvon Markus. » 12.01.2016, 17:43

Ein Höhergelegener Ölbehälter wäre schon am einfachsten, aber bei mir schlecht machbar. Klar, dass kaltes Öl sehr langsam fließt, aber im Betrieb sollte es dann schon flüssig sein. Zum Thema einfüllen kann ich nur sagen, dass bei mir neues Öl immer ganz schnell eingefüllt ist, seit ich den Kanister über Nacht im Heizraum lasse ;-)

Es gibt auch mal wieder ein paar Neuigkeiten:
Beim Verlegen der Hydraulikleitung für den Frontlader wollte ich eine besonders schöne Halterung an der Befestigung vom Gaspedal anschweißen. Natürlich geht das einfacher im ausgebauten Zustand - hab ich zumindest gedacht. Dummerweise hab ich dann beim Wiedereinbau nicht aufgepasst und die Rückzugsfeder vom Gaspedal, die in der Kupplungsglocke befestigt ist, ausgehängt. Also Tank losschrauben (vorher musste die linke Frontladerkonsole weg), Bock für die Schalthebel losschrauben, Schaltstangen trennen... Dann kommt man zwar nicht besonders gut dran, aber man kann die Feder wieder einhängen:
Bild

Bild
Im Nachhinein würd ich das mit der Haltertung anders machen...

Bild
Die Leitung ist aber soweit fertig. Dabei hab ich gleich noch eine Kupplung montiert, damit man die Zylinder auch abnehmen kann, wenn der Frontlader abgebaut ist.

Jetzt muss ich den Zusatztank gar fertig schweißen und schauen wie ich die O-Ringe an der Hubwelle des Krafthebers am Besten rausbringe.
Gruß



Markus

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