John Deere 1120

Alles über den Wiederaufbau und die Restaurierung eures Schmuckstücks.

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schraube
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John Deere 1120

Beitragvon schraube » 15.09.2013, 11:32

Hallo,

da ich hier im Forum bisher noch keinen Restaurationsbericht über einen alten Mannheimer Jonny der 20er Serie gesehen habe (korrigiert mich wenn ich falsch liege), habe ich mir gedacht, muss dies geändert werden :wink:

Seit nunmehr einem Jahr renoviere ich einen 1120. Der Schlepper lief vorher bei einem Bekannten auf dem Hof, der ihn "Restaurieren" wollte. Die Anführungszeichen deshalb, weil sich das Restaurieren eher auf überjauchen begrenzte. Kurz vor dem Farbbad musste er ihn allerdings verkaufen, und da er eigentlich zum Schrott wandern sollte, landete er bei mir mit den Worten "der lief bis zum Schluss". Das tat er auch wohl, allerdings nach einer halben Flasche Startpilot.
Da der Trecker schon zerlegt war, kam er nach und nach in Kisten zu mir, hier ein Foto vom Schlepperrumpf:

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Das war im November 2011. Wir bekamen ihn dann zwar ans Laufen, allerdings war der Motor wirklich sehr verschlissen, weshalb er erst mal in einer Ecke der Scheune verschwand bis zum August 2012.
Da ich den Jonny nie wirklich als Oldtimer angesehen habe, kam eine Restauration nicht in Frage. Allerdings hätte ich den Kleinen gut für unseren Betrieb nutzen können, da der kleinste Trecker 100PS hat und man für die wirklich leichten Arbeiten dann auch einen kleinen Schlepper hätte. Also beschloss ich den Motor zu überholen und den Schlepper nur ein wenig "aufzuhübschen". Wie es kommen musste, lag ich falsch, und mit jedem Bauteil, das ich anfasste, kamen 5 neue Baustellen zum Vorschein.

Also begann ich vor gut einem Jahr damit, den Schlepper (bzw. das, was noch am Stück hing) zu zerlegen, und den Motor zu überholen:

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Der Ausbau der Kolben und Laufbuchsen bestätigte, dass der Motor wirklich verschlissen war. Dass der überhaupt noch lief grenzte schon fast an ein Wunder. Also neue Kolben, Laufbuchsen und Lagerschalen besorgt und den Zylinderkopf überholen lassen. Ich war schier verwundert wie günstig die Bauteile zu haben sind, da ich bisher nur Hanomag Preise gewohnt war.

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Schließlich wurden die neuen Teile wieder montiert und der Motor war wieder zusammen. Kein großer Aufwand, inzwischen war es Ende September und ich dachte zu Weihnachten kann ich schon Schnee mit dem kleinen Hirsch schieben :lol: . Doch weit gefehlt, die echten Baustellen kamen dann erst. Doch wie es weitergeht seht ihr in den nächsten Tagen.

Gruß
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Re: John Deere 1120

Beitragvon Bautz-Johnnyfahrer » 15.09.2013, 12:23

Hallo,

schöner Bericht, der Johnny hat vom Aufbau her sehr große Ähnlichkeit mit meinem 940er, ich hab natürlich ein paar PS weniger.
Ich werde deinen Bericht auf jeden fall weiter verfolgen!
Bin mal gespannt was noch so kommt, was hatte der auf der Uhr stehen?

Gruß
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Re: John Deere 1120

Beitragvon Siegfried » 15.09.2013, 15:01

Hallo Lars,
ich werde ebenfalls deinen Bericht mit Spannung verfolgen.
Respekt, dass die Herausvorderung angenommen hast.
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Re: John Deere 1120

Beitragvon Shockwave » 15.09.2013, 19:43

Bin aufs Ergebnis gespannt.... :D
Gruß, Falko
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Re: John Deere 1120

Beitragvon schraube » 15.09.2013, 20:15

Auf der Uhr stehen knapp 10000h, ob das allerdings so stimmt weiß ich nicht und da der Traktormeter nichtmehr lief denke ich auch, dass der falsch ist. Der Trecker hat vor einigen Jahren wohl mal ein neues Getriebe bekommen, da wurde das Traktormeter einfach nichtmehr angeschlossen (wozu auch :? )

Die Ähnlichkeit mit deinem 940 wird denke ich schon sehr groß sein, wenn man mal von der geänderten Haube absieht. Gerade Hydrauliktechnisch sieht man zwischen dem 1120 und unserem 3140 sehr viele Ähnlichkeiten.

Gruß
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Re: John Deere 1120

Beitragvon Hinnerk » 17.09.2013, 16:53

Moin Lars,

es freut mich, einen weiteren offenen Motor hier zu sehen. Ich bin schon auf die kommenden Bilder und Infos gespannt... den bei den Mannheimer Johnnys bin ich noch ein Laie, da kann ich noch viel über Aufbau und Konstruktionen lernen.

Dein überholter Kopf sieht toll aus, ebenso die neuen Laufgarnituren. Spitze!

Hau rein, ich freu' mich auf mehr.

Gruß, Hendrik
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Re: John Deere 1120

Beitragvon schraube » 18.09.2013, 20:26

Hallo zusammen,

da der Beitrag Zustimmung findet gibt's doch gleich ein Update.
Leider habe ich bei der Demontage wenige Bilder gemacht (bzw. nur Detailfotos für den späteren Zusammenbau). Deshalb gibt's jetzt bereits Bilder vom optischen Aufarbeiten der Motor-Getriebe-Einheit. Normalerweise ist es nicht meine Art größere Objekte zum lackieren zusammenzulassen, allerdings musste ich mich beim 1120 selber etwas bremsen. Deshalb wurde der Rumpf nach der Montage des Motors und Abdichten des Getriebes mit der Flex von Rost und Farbe befreit:

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Da die Schalthebel sehr schwer gingen (zu schwer), habe ich schon damit gerechnet, dass irgendwas am Getriebe sei. Allerdings war der Grund schnell behoben, es hatte sich eine Menge Dreck in Verbindung mit Wasser in der Schaltkulisse gesammelt (und zum Glück nur da). Grund waren wohl die kaputten Gummimanschetten.

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Da der Rumpf jetzt größtenteils Blank war, musste natürlich Grundiert werden. Also, nach gründlicher Reinigung und Entfettung, 2x Grundierung.....

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.... gefolgt von John Deere Grün...

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... und so sah das Ganze dann fertig lackiert aus:

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Somit ist der Rumpf -fürs Erste- fertig. Das war eigentlich noch das einfachste :lol:

Im nächsten Betrag werden wir uns um die Vorderachse kümmern, die ein Projekt für sich war. Denn die "tollen" Breitreifen, die auf dem ersten Bild beim Schlepper vorne montiert sind, waren die Reifen die der Vorbesitzer in den letzten Jahren auch so benutzt hat.... bei Frontladerarbeiten! Mehr dazu beim nächsten Mal :wink:

Gruß
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Re: John Deere 1120

Beitragvon Siegfried » 19.09.2013, 17:53

Eine tolle Idee, mit dem fahrbaren Bock.
Gelbe Radnaben, super.
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Re: John Deere 1120

Beitragvon Shockwave » 19.09.2013, 19:40

Gelbe Radnaben sind wichtig :mrgreen:
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Re: John Deere 1120

Beitragvon Bautz-Johnnyfahrer » 19.09.2013, 21:44

Hallo,

sieht super aus, der hatte erst etwas über 10000 h auf der Uhr und da war der Motor schon so ausgenudelt. Ich habe bei meinem neulich mal Kompression im kalten Zustand gemessen, da vielen mir die Augen raus als ich das gesehen hab, alle drei Töpfe noch über 40 bar, damit hätte ich nicht gerechnet und der hat auch schon über 6500 h runter. Von der Hydraulik ist er wohl ziemlich gleich, deiner hat zumindest die selbe Hydraulikpumpe verbaut und auch der Motor (bis auf kleine Abweichungen) und der ganze Vorbau ist identisch. Hydraulische Bremsen hat der ja auch hab ich gerade gesehen, wie waren die Ventilschaftführungen, hattest du schon feuchte Ventile und wie war denn deine Wasserpumpe, war die noch i. O.?

Gruß
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Re: John Deere 1120

Beitragvon Peter » 20.09.2013, 06:20

Bei den Wasserpumpen gab es mal kurz Ausführungen
die hatten ein Kunststoffflügelrad die taugen nix
weil die sich nach längerer Zeit lösen.
Raus damit.
Am besten die Pumpe neu lagern und abdichten.

Gruß Peter
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Re: John Deere 1120

Beitragvon schraube » 21.09.2013, 20:38

Hallo,

ja richtig, der hatte das Kunststoffflügelrad, das war aber bereits kaputt.... Wasserpumpe wurde selbstverständlich überholt, ist jetzt ein Flügelrad aus Guss reingekommen.

Die Hydraulikpumpe wurde so auch beim 3140 eingebaut (mal abgesehen von der Version mit Hydroallrad nehme ich an :wink: ), denke für den kleinen Trecker ist die schon ordentlich dimensioniert. Dein 940 wird etwas mehr Hubraum haben, weil er die Kolben aus der 40er Serie hat mit einer etwas größeren Bohrung (der 1120 hat 102 und ich glaube deiner 106mm), ansonsten sollten die beiden mehr oder weniger Baugleich sein.

Das mit dem Motorenverschleiß ist immer so eine Sache, es kommt immer auf Pflege und vor Allem darauf an, wie der Schlepper gefahren wurde. Mein 1120 hat die letzten 15 Jahre fast ausschließlich nur noch Frontladerarbeiten verrichtet, sprich 2 mal am Tag wurde der Karren angeschmissen, mit ordentlich Gas in den Silohaufen rein und danach wieder abgestellt. Dazu kam, dass die Pflege nur dürftig war, dementsprechend verschlissen war aber auch der restliche Schlepper.
Der Motor meines 4240 hingegen wurde noch nie losgenommen obwohl er knapp 6700h auf der Uhr hat, der Schlepper springt selbst im Winter sofort an. Er hatte das Glück, dass er immer nur auf Ackerbaubetrieben lief und gut gepflegt wurde.

Gruß
Lars
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Re: John Deere 1120

Beitragvon Bautz-Johnnyfahrer » 22.09.2013, 13:47

Hallo,

genau meine Kolben haben 106,5mm ergibt dann 3 L Hubraum. Ich kenn nur die Wasserpumpe mit dem Gußrad, möglicherweise hatte meine auch mal ein Kunststoffrad. Ich hab aber mit der Pumpe andere Probleme, bei mir sind ca. alle 2000 h die Lager bzw. der Keramikschleifring defekt. Hab meine Pumpe im August wieder neu gelagert ich glaub das war das 3. oder 4. mal schon, seit dem letzten mal sind jetzt 6 Jahre vergangen. Mal sehen wie lange es dieses mal hält!
Ja das mit der Pflege wird nicht bei jedem Landwirt so groß geschrieben, das sehe ich in meiner Nachbarschaft auch. Da wird sich immer beschwert wenn wieder was defekt ist, wenn man fragt wann haste mal eine Service oder Ölwechsel gemacht bekommt man zur Antwort schraube ja nicht zu viel rum, da macht man nur mehr kaputt und man hat noch mehr Probleme. Meiner Meinung nach ist das der völlig falsche Weg, ich mach an alle meiner Maschinen einen Service so wie es der Hersteller vorschreibt, es wird regelmäßig abgeschmiert und das wichtigste der Motor wird schonend warm gefahren. Wenn man das einhält dankt dir das eine jede Maschine ein lebenlang so ist meine Meinung.

Ich freu mich schon auf neue Bilder!

Gruß
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Re: John Deere 1120

Beitragvon schraube » 22.09.2013, 18:31

Guten Tag allerseits,

wie versprochen, gibt's wieder ein kleines Update.

Kümmern wir uns nun um den folgenden Patienten, namens Vorderachse:

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Dass die Vorderachse verschlissen ist, damit konnte man rechnen, da sich bereits im Vorfeld "Spiel ohne Grenzen" zeigte. Dass an der Vorderachse aber so ziemlich alles Schrottreif war wurde mir beim Zerlegen bewusst.
Fing ich an jenem Samstag morgen noch mit einem Lächeln auf dem Gesicht an, die Achse zu zerlegen, so neigten sich meine Mundwinkel mit jedem Teil das abgeschraubt wurde weiter nach unten. Am Abend konnte dann folgendes resümiert werden:

- Anschläge an der Achse alle rausgebrochen
- mehrere Ecken an einem Gehäuse der Radnabe rausgebrochen
- alle Buchse oval
- 3 von 4 Lagern waren bereits in handliche Bruchstücke zerlegt, eins stand kurz vor dem Zerfall
- Spurstangenköpfe ausgeschlagen
- Wellendichtringe nichtmehr vorhanden
- Achsschenkel krumm "wie eine Banane"

Jetzt stand ich vor der Frage: Achse aufarbeiten oder andere Achse besorgen. Anfangs entschied ich mich für das Zweite. Allerdings waren die beiden Vorderachsen, die ich mir angesehen habe, kaum besser als meine. Also: Achse aufarbeiten.

Das Erste, um das ich mich kümmern musste, waren die rausgebrochenen Stücke. So sahen die Teile nämlich aus:

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Nach ein paar Stunden Arbeit mit dem Schweißgerät und der Fächerscheibe hatte ich folgendes Ergebnis:

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Jetzt konnten alle Teile gereinigt und gestrahlt bzw. geschliffen werden. Habe leider keine Foto von den Vorderachsteilen alleine, deshalb müsst ihr euch mit folgendem Suchbild begnügen :wink: :

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Auf dem Foto sind auch zahlreiche andere Bauteile zu sehen, auf diese gehe ich zu einem späteren Zeitpunkt ein. Man kann allerdings das Ausmaß an Teilen erkennen, die Bearbeitet werden müssen (das ist nur ein Teil davon :lol: ).

Wie es mit der Vorderachse weitergeht, das seht ihr dann im nächsten Update :wink:

Gruß
Lars
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Re: John Deere 1120

Beitragvon schraube » 03.10.2013, 11:12

Hallo,

jetzt geht es wieder aufwärts mit der Vorderachse. Da die Reparaturen erst mal erledigt waren, konnten die Bauteile jetzt grundiert bzw. lackiert werden. Tiefere Schnitzer in den Bauteilen wurden noch zu gespachtelt (man mag es jetzt gut finden oder nicht- aber inzwischen wollte ich den Schlepper wieder in den Auslieferungszustand bringen :lol: ).

Zeitgleich musste ich alle Ersatzteile, wie Lager, Buchsen, Dichtringe, Spurstangen, etc. bestellen. Zum Glück kann man über John Deere Online auf alle Ersatzteillisten zugreifen, was die Bestellung von Teilen sehr erleichtert hat. Nachdem ich alle benötigten Teile herausgesucht habe, konnte ich über unsere Landmaschinenwerkstatt die Sachen ordern. Wie bereits erwähnt, hielten sich die Kosten in Grenzen, da viele Sachen als Nachbau z.B. von Bepco zu bekommen sind.

Als alle Bauteile fertig lackiert, bzw. die Ersatzteile eingetroffen sind, konnte wieder montiert werden:

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So kam zum Schluss folgendes dabei heraus:

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Die Vorderachse ist wieder zusammen. Alles funktioniert wieder, wie es funktionieren soll. Dem Ein oder Anderen wird aufgefallen sein, dass die Vorderachse nun breiter ausgezogen ist. Der Schlepper soll später eine etwas breitere Spur erhalten, da mir dies optisch etwas besser gefällt. Im Zweifel kann ich die Achse ja auch wieder zusammenschieben - Es ist ja alles mit Reichlich Fett montiert :wink: .

Gruß
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