Farmall H von 1943: Wiederbelebung eines RowCrops

Alles über den Wiederaufbau und die Restaurierung eures Schmuckstücks.

Moderator: Traktorhof Team

Benutzeravatar
Hinnerk
Moderator
Moderator
Beiträge: 1579
Registriert: 17.01.2007, 17:55
Wohnort: in der Werkstatt
Kontaktdaten:

Re: Farmall H von 1943: Wiederbelebung eines RowCrops

Beitragvon Hinnerk » 29.08.2017, 16:42

Moin,

die Arbeiten am Farmall-Vergasermotor gehen weiter. Vielleicht nur in kleinen Schritten, aber immerhin- es geht weiter.

Als nächstes sollte das Stirnradgehäuse wieder angebracht werden.
Bild
Das Bild zeigt links den alten, ledernen Wellendichtring zur vorderen Kurbelwellenabdichtung. Rechts das moderne Neuteil.

Bild
Passt. Die beim Farmall verwendeten Wellendichtringe sind allesamt Zollmaße, zudem noch reichlich krumme, unübliche. Also einfach in 'nem Industriebedarfladen oder beim Landmaschinenhänder nachfragen ist nicht. Modellspezifische Simmerringe sind bei Teilehändlern in USA, GB und NL erhältlich.

Bild
Auch eine neue Dichtung für den Stirnraddeckel fand sich im Dichtungssatz. Den Deckel selbst hatte ich zuvor natürlich eingehend gereinigt und von alten Ölablagerungen befreit. Oben rechts kann man den Öleinfüllstutzen erkennen. Mit einem Sieb gesichert, so dass keine Fremdkörper in den Motor gelangen können.

Bild
Fertig, der Deckel sitzt.
Schön zu sehen ist hier übrigens der "Casting Code": (10|19|M). Das bedeutet, dass dieses Teil am 19. Oktober des Jahres 1943 gegossen wurde.

Bild
Auf die Dichtfläche der Riemenscheibe presste ich einen Speedi-Sleeve, weil sie sonst durch den modernen Simmerring schnell einlaufen würde. Jetzt konnte die Riemenscheibe ebenfalls endgültig montiert werden.

Als nächstes kam nun der Drehzahlregler dran.

Gruß, Hendrik
He who dies with the most toys wins!
Google Werbung
Sponsor
Registriert: Mi 18. Juni 2003, 00:00
Wohnort: Internet

Werbung

Beitragvon Google Werbung » Automatisch

Benutzeravatar
Hinnerk
Moderator
Moderator
Beiträge: 1579
Registriert: 17.01.2007, 17:55
Wohnort: in der Werkstatt
Kontaktdaten:

Re: Farmall H von 1943: Wiederbelebung eines RowCrops

Beitragvon Hinnerk » 06.09.2017, 16:43

So, nun sollte es endlich an den Drehzahlregler gehen. Er ist bei den klassischen amerikanischen Farmalls als separates Bauteil stets links am Motor zu finden.
Also, auseinander damit.

Bild
Hier das schmierige, verklebte Innenleben des Reglers. Reglerwelle mit -gewichten, Lager und Reglerhülse. Die Lager flogen unbesehen in die Schrotttonne, Zahnrad, Welle und Hülse machten einen guten Eindruck.

Bild
Das Gehäuse mit Betätigungshebelage.

Bild
Wie man gut erkennen kann, saß auch hier alles voll mit zäher, schwarzer Mompe. Da die rechts oben im Gehäuse sichtbare Welle in Nadellagern geführt wird, musste sie dringend entfernt und alles gründlich ausgewaschen werden.

Bild
Hmm, lecker. Im wahrsten Sinne eine Drecksarbeit. Aber bitte, es sollte halt gründlich werden.

Bild
Nach der eingehenden Reinigung besorgte ich mir passende neue Kugellager. Wie an allen anderen Stellen meines Farmalls waren auch hier noch die originalen, von IH selbst gefertigten Kugellager verbaut.

Hendrik
He who dies with the most toys wins!
Benutzeravatar
Hinnerk
Moderator
Moderator
Beiträge: 1579
Registriert: 17.01.2007, 17:55
Wohnort: in der Werkstatt
Kontaktdaten:

Re: Farmall H von 1943: Wiederbelebung eines RowCrops

Beitragvon Hinnerk » 21.09.2017, 17:32

Moin,

für den zerlegten Drehzahlregler benötigte ich vor dem Zusammensetzen vier neue Lager.
Bild
Dieses (und ein weiteres) trägt die Reglerwelle und war recht problemlos zu beschaffen.

Bild
Anders sah es mit den Nadellagern aus, in denen die Reglerhebelwelle geführt wird. In den USA gibt es die Lager als IHC-Originalteile neu, allerdings zu wahnsinnig hohen Preisen... diese natürlich zuzüglich Versand nach Good Old Germany. Da musste es doch Alternativen geben? Zwei Abende verbrachte ich vorm Internet, um tatsächlich genau diese Lager erfolgreich in Europa aufzustöbern. Ich fand sie in einem italienischen Onlineshop für Vespateile(!) für nur wenige Euro. Über die Portokosten von 3,-€ habe ich mich dann natürlich nicht beschwert. Nun konnte es weitergehen.

Bild
Die Reglerhebelwelle bearbeitete ich in der Bohrmaschine mit einer 1000er Schleifmatte, damit ich später in Verbindung mit den neuen Nadellagern ein möglichst feinfühliges Ansprechverhalten des Drehzahlreglers erziele.

Bild
Sollte klappen...

Bild
Gut geölt flutschte die Reglerhebelwelle mit ihren neuen Lagern und dem Reglerhebel ins Gehäuse. Schön schmatzend leichtgängig.

Bild
Es folgte die neu gelagerte Reglerwelle mitsamt Fliehgewichten und Reglerhülse.

Bild
Zu guter letzt setzte ich den Betätigungshebel mit der dazugehörigen Zugfeder ein und stellte den Regler nach Werksangaben ein. Ob das alles so passt, wird der erste Probelauf zeigen.

Bild
Mit Deckel und neuen Dichtungen verschlossen wanderte der überholte Regler zurück an den Motor. Auf dem Bild ist auch der neue Kühlwasserdeckel gut zu erkennen. Vor der Montage hatte ich ihn in passendem Farbton lackiert und optisch etwas altern lassen, damit er später nicht so sehr auffällt.

Gruß, Hendrik
He who dies with the most toys wins!
Benutzeravatar
Sam67
Sehr Interessierter
Sehr Interessierter
Beiträge: 62
Registriert: 11.08.2017, 08:55
Wohnort: Trausdorf/Österreich

Re: Farmall H von 1943: Wiederbelebung eines RowCrops

Beitragvon Sam67 » 22.09.2017, 21:18

Hallo Hendrik,
Es ist immer wieder schön zu lesen, wenn alte Teile durch Akribie und Beharrlichkeit zu neuem Leben kommen.
Good Job! :(
Beste Grüße,
Sam
Eicher ES201(+ ein bisserl 202), EKL15/II
Google Werbung
Sponsor
Registriert: Mi 18. Juni 2003, 00:00
Wohnort: Internet

Werbung

Beitragvon Google Werbung » Automatisch

Benutzeravatar
Hinnerk
Moderator
Moderator
Beiträge: 1579
Registriert: 17.01.2007, 17:55
Wohnort: in der Werkstatt
Kontaktdaten:

Re: Farmall H von 1943: Wiederbelebung eines RowCrops

Beitragvon Hinnerk » 30.09.2017, 11:32

Danke, Sam!

Im gleichen Sinne sollte es dann auch weitergehen. Jetzt war der Zündverteiler dran. Der hierfür benötigte Überholsatz lag ja schon im Regal.

Bild
Der erste Blick in den Zündverteiler nach Abnahme des Verteilerfingers und der Staubkappe. Das Gehäuse wies Flugrost auf, der Unterbrecher sowie der Kondensator schienen nicht mehr die ersten zu sein. Raus damit...

Bild
Eine Etage tiefer sitzt die Fliehkraftverstellung des Zündzeitpunktes. Hier sah alles noch gut aus. Alles war leichtgängig. Ich reinigte die Mechanik und schmierte sie mit ein paar Spritzern Graphitöl.

Bild
Ein neuer Unterbrecherkontakt mitsamt Kondensator wurde eingesetzt und mit einem Öffnungsabstand von 0,4 mm eingestellt.

Bild
Die alte (gereinigte) Staubkappe kam wieder drauf, dazu ein neuer Verteilerfinger. Dass auch die Verteilerkappe gegen ein Neuteil ausgetauscht wurde, versteht sich von selbst.

Bild
Einbaufertig!

Bild
Der Zündverteiler in alten US-Farmalls wird stets durch einen solchen Mitnehmer angetrieben. Meiner (im Vordergrund) wies ärgerlicherweise fortgeschrittenen Verschleiss an den Zahnflanken auf, was zumindest theoretisch zu einer Veschiebung des Zündzeitpunktes führen kann. Daher habe ich in den USA ein entsprechendes Neuteil geordert, welches wie gewohnt 14 Tage später ankam. Nun konnte der Zündverteiler zurück an den Motor wandern.

Bild
Angaben über den korrekten Zündzeitpunkt fand ich im Werkstatthandbuch. Bei der Einstellung am Schlepper leistete mir das Multimeter gute Dienste. So konnte ich ganz exakt feststellen, wann die Kontakte öffneten.

Bild
Eine neue Zündspule oben drauf... fertig! Die Zündkabel folgen, sobald der Zylinderkopf montiert wurde.

Gruß, Hendrik
He who dies with the most toys wins!
Benutzeravatar
Hinnerk
Moderator
Moderator
Beiträge: 1579
Registriert: 17.01.2007, 17:55
Wohnort: in der Werkstatt
Kontaktdaten:

Re: Farmall H von 1943: Wiederbelebung eines RowCrops

Beitragvon Hinnerk » 23.10.2017, 14:09

...und genau dort, beim Zylinderkopf, ging es nun weiter. Der Kopf war ja seit einiger Zeit beim Instandsetzer, der ihn planen, die Ventilsitze überarbeiten und neue Führungen einsetzen sollte. Zudem sollte er mir neue Kolbenringe für meine Tuningkolben besorgen.

Der Motoreninstandsetzer rief an und vermeldete einen Teilerfolg: Zylinderkopf war fertig und abholbereit, Kolbenringe konnte er nicht beschaffen. Nun ja. Ziemlich ernüchternd, aber immerhin ein Teilerfolg.

Bild
Da isser wieder. Macht doch schonmal einen guten Eindruck.

Bild
Alles war schön sauber geworden, sechs der acht Ventilsitze wurden schön nachgeschliffen. Alle Zündkerzengewinde waren in gutem Zustand.

Bild
Zwei Ventilsitze waren nicht zu retten. Es waren die Sitze der beiden Auslassventile (im Bild ist links einer der beiden neuen Ventilsitze zu sehen), welche scheinbar lange Zeit offengestanden hatten und durch Wassereintritt stark korrodiert waren. Hier wurde neue Ventilsitzringe angefertigt und eingepresst.

Bild
Ich begann nun, den Zylinderkopf mit den neuen Ventilen, Federn und Keilen zu komplettieren. Im Überholsatz enthalten waren übrigens auch Ventilschaftdichtungen. Werksseitig besaß der Farmall H zwar keine Ventilschaftdichtungen, aber wenn sie schon vor mir auf der Werkbank liegen... dann baue ich sie auch ein. Schaden können sie nicht.

Bild

Bild
Wieder wie neu.

Jetzt musste ich nur noch an neue Kolbenringe kommen. Verdammt, die muss es doch irgendwo geben??? :| :o

Gruß, Hendrik
He who dies with the most toys wins!
Benutzeravatar
Shockwave
Moderator
Moderator
Beiträge: 882
Registriert: 12.11.2009, 20:07
Wohnort: Fontainebleau (FRA)

Re: Farmall H von 1943: Wiederbelebung eines RowCrops

Beitragvon Shockwave » 24.10.2017, 13:41

Erstaunlich zu sehen, dass man quasi ein Haufen ET für solch eine Maschine bekommt, lediglich an den Ringen hapert es. Liegt das an diesen "Tuningkolben"?

Ich liebe frische Bilder von gemachten Zylinderköpfen! :mrgreen:
JD X165 (2012) - JD 5055e (2011) - JD 110 (1966) - JD 212 (1979) - Energic 511 (1956) - MH Pony (1952) - JD B (1938) - JD E (1931) - JD GP (1928)
Es gilt das © für meine Bilder!
John Deere. Eine der 100 besten Marken der Welt.
Benutzeravatar
GTfan
Moderator
Moderator
Beiträge: 3021
Registriert: 17.04.2009, 13:45

Re: Farmall H von 1943: Wiederbelebung eines RowCrops

Beitragvon GTfan » 24.10.2017, 14:34

Hendrik, haben die Kolbenringe ein derart ungewöhnliches Maß?
Es gibt doch auch hier in Deutschland mehrere Firmen, die dir laut Eigenwerbung nahezu jede Ringgröße auf Wunsch fertigen. Ich hab hier grad noch ein Angebot von einer dieser Buden liegen, bei Bedarf meld dich.

mfG
Fabian
Benutzeravatar
Hinnerk
Moderator
Moderator
Beiträge: 1579
Registriert: 17.01.2007, 17:55
Wohnort: in der Werkstatt
Kontaktdaten:

Re: Farmall H von 1943: Wiederbelebung eines RowCrops

Beitragvon Hinnerk » 27.10.2017, 17:08

Moin,
das Problem lag tatsächlich an den Übermaß- Tuningkolben. Übermaßkolbenringe für den Farmall H sind durchaus erhältlich, jedoch passen diese nicht auf die hier verbauten M&W-Kolben. Die Bauform und Abmessungen sind anders.
Ich denke, dass man die Ringe sicherlich hätte individuell nachfertigen können. Warum mein Motorenonkel bei der Suche nach passenden Kolbenringen die Segel gestrichen hatte, kann ich nicht sagen. Vermutlich hatten sie einfach keinen Bock. Bedeutet schließlich Arbeit.

Bevor ich mich als letztes Mittel selbst auf die Suche nach Kolbenringherstellern hätte machen wollen, schrieb ich mein Problemchen in ein amerikanisches Schlepperforum. Und siehe da, die langersehnte Lösung meines Kolbenringproblems folgte umgehend. Ich möge doch mal mit der Fa. Hastings in Michigan Kontakt aufnehmen. Die könnten mir sicherlich helfen und die gesuchten Ringe liefern.
Das tat ich dann umgehend und erhielt auch hier sofort eine Antwort. Die benötigten Ringe seien ab Lager lieferbar, die dazugerhörige Artikelnummer gab's gleich dazu. Ein voller Erfolg, endlich konnte es weitergehen!
Den Ringsatz bestellte ich via Internet bei einem großen Onlineshop für Tuningteile (wie passend...!) in Kalifornien.

Zwei Wochen später waren sie dann da:
Bild
Das war für mich wie Weihnachten. Endlich, endlich...!

Bild
Das Hastings-Logo ist ja mal so geil, dass ich es hier extra noch mal zeigen muss! :D :D

Mit Freude machte ich mich jetzt über die Kolben her. Eine der Arbeiten, die mir am Schlepperschrauben am meisten Spaß machen.
Bild
Zunächst reinigte ich die Ringnuten und befreite sie von Dreck und Verkrustungen, bis sich die neuen Kolbenringe frei in ihnen bewegen konnten.

Bild
Das Reinigungswerkzeug hierfür besitzt verschieden breite "Einsätze", die präzise in der Ringnut laufen und alles, was dort nicht reingehört, herauskratzen. Der Kolben wird bei richtiger Anwendung nicht beschädigt.

Bild
Die Ringe passten hundertprozentig. Kein Höhenspiel. Stoßspiel im Zylinder exakt wie von Hastings und IH vorgegeben.

Bild
Es folgten die neuen Pleuellagerschalen, die ja bereits seit einigen Monaten im Regal auf ihren Einsatz warteten.

Bild
Vier überholte, ganz bestimmt mordsmäßig leistungssteigernde Kolben, auf ihren Einbau wartend.

Bild
Auf den Rest wartete die Schrotttonne.

Gruß, Hendrik

Edit: Auch hier nochmal ein Dank an Robert hier aus dem Forum, der mir nach meinem vorherigen Post den Hastings-Tipp gegeben hat. Da waren die Kolben aber schon wieder eingebaut... :wink:
He who dies with the most toys wins!
Benutzeravatar
Yilo
Kleinbauer
Kleinbauer
Beiträge: 133
Registriert: 06.04.2014, 12:14
Wohnort: Oberpfalz

Re: Farmall H von 1943: Wiederbelebung eines RowCrops

Beitragvon Yilo » 28.10.2017, 10:30

Wo du die coolen Traktoren immer wieder herziehst =)
Ich hätte auch gern solche. Ist es einfach, solche Geräte in Holland zu bekommen?
Benutzeravatar
Hinnerk
Moderator
Moderator
Beiträge: 1579
Registriert: 17.01.2007, 17:55
Wohnort: in der Werkstatt
Kontaktdaten:

Re: Farmall H von 1943: Wiederbelebung eines RowCrops

Beitragvon Hinnerk » 28.10.2017, 12:45

Ja... leider viel zu einfach. :wink: :? :lol:

Die entsprechenden Händler und Importeure in Benelux, Schweiz und Frankreich haben immer was im Angebot.

Gruß, Hendrik
He who dies with the most toys wins!
Benutzeravatar
Shockwave
Moderator
Moderator
Beiträge: 882
Registriert: 12.11.2009, 20:07
Wohnort: Fontainebleau (FRA)

Re: Farmall H von 1943: Wiederbelebung eines RowCrops

Beitragvon Shockwave » 28.10.2017, 19:22

Hinnerk hat geschrieben:Ja... leider viel zu einfach. :wink: :? :lol:
:mrgreen:
Oh jaaaaaa....

Die Kolbenringe sind drauf, klasse, wann ist Zündung? Noch vor Weihnachten? :D
JD X165 (2012) - JD 5055e (2011) - JD 110 (1966) - JD 212 (1979) - Energic 511 (1956) - MH Pony (1952) - JD B (1938) - JD E (1931) - JD GP (1928)
Es gilt das © für meine Bilder!
John Deere. Eine der 100 besten Marken der Welt.
Benutzeravatar
Hinnerk
Moderator
Moderator
Beiträge: 1579
Registriert: 17.01.2007, 17:55
Wohnort: in der Werkstatt
Kontaktdaten:

Re: Farmall H von 1943: Wiederbelebung eines RowCrops

Beitragvon Hinnerk » 29.10.2017, 19:49

Nein, so bald wird's nicht klappen. Leider. Realistisch ist ein erster Probelauf in der ersten Jahreshälfte 2018 angestrebt. Wenn denn alles glatt läuft.

Gruß, Hendrik
He who dies with the most toys wins!
Benutzeravatar
Hinnerk
Moderator
Moderator
Beiträge: 1579
Registriert: 17.01.2007, 17:55
Wohnort: in der Werkstatt
Kontaktdaten:

Re: Farmall H von 1943: Wiederbelebung eines RowCrops

Beitragvon Hinnerk » 18.11.2017, 18:26

'n Abend zusammen,

weitere Fortschritte am "Four-Banger" 8) :lol: können vermeldet werden. Die einbaufertigen Kolben konnten nun wieder zurück in den Motor.

Zuvor honte ich natürlich die Zylinder. Hm, irgendwie habe ich vom Honen keine Bilder gemacht. Sei's drum.
Daher geht's hier gleich weiter mit Bildern von den eingesetzten Kolben:
Bild
Naja, ein wenig kann man die neuen Honspuren erkennen. Dank Kolbenringspannband flutschten alle Kolben problemlos in die Zylinder. Sie laufen angenehm stramm, aber nicht zu stramm, in den Bohrungen.

Bild
Und hier kann man schön erkennen, was die Kolben zu "Tuningkolben" macht. Ich bin ja gespannt wie ein Flitzbogen... :-o

Bild
Für die Sicherung der Pleuelschrauben lagen neue Sicherungsbleche schon bereit.

Bild
Alles schön artig nach IH-Vorgaben festgezogen, reichlich geölt, drei Mal kontrolliert und gesichert. Und tatsächlich, es dreht sich immer noch.... ich bin begeistert. :D :lol:
Die Nockenwelle sieht noch aus wie frisch aus dem Werk.

Als nächstes kam dann die Ölpumpe auf den Tisch, bzw. die Werkbank.

Gruß, Hendrik
He who dies with the most toys wins!

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste