Restaurierung Güldner G40 Toledo

Alles über den Wiederaufbau und die Restaurierung eures Schmuckstücks.

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Gueldner_G40_Toledo
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Restaurierung Güldner G40 Toledo

Beitragvon Gueldner_G40_Toledo » 18.12.2016, 17:01

Liebe Forumbetreuer,
ich habe vor einem halben Jahr einen Güldner G40 Toledo mit Unsinn Dreiseitenkipp Einachsanhänger 5,6t gekauft. Der Traktor und Anhänger steht im Freien windgeschützt hinter dem Haus zwischen Wand und Holzlege, da ich wegen des Überrollbügels mit Fritzmeier Verdeck noch keinen geeigneten Platz finde. Ich bin dabei kleiner Anbauten des Traktors zu zerlegen, was bei den momentanen Außentemperaturen keinen Spaß bereitet.
Traktor und Unsinn Anhänger sind voll funktionstüchtig und kein auffallender Verschleiß ersichtlich.
Der Traktor und Anhänger wurden von mir mit Saisonkennzeichen 04 bis 09 für ein halbes Jahr mit schwarzem Kennzeichen angemeldet. Ein Freund, der ebenso früher einen Güldner besaß, führte mir die Hydraulik-, Kipp- und Zapfwellenfunktion meines Gespanns vor.
Ich habe mir zunächst sämtliche Informationspapiere bestellt
- Explosionszeichnungen und Ersatzteilliste und -katalog des Güldner G40
Jedes Einzelteil ist in einem Übersichtsblatt aufgeführt. Es wird auf externe Hersteller
verwiesen. Für Ersatzteilnummern gibt es vielleicht keinen Nutzen mehr.
Eine Demontagebeschreibung mit angeführtem Werkzeug wäre sinnvoll.
Frage: Wie gehe ich mit verrosteten Verschraubungen um,
- Betriebsanleitung Güldner G40
Beschreibt den Betrieb und gibt Hinweise, was beachtet werden sollte. Es fehlen jedoch
Betiebsanleitung von Erweiterungsgeräten, wie Mähwerk, Frontlader, etc.
- Schmier- und Wartungsanleitung Güldner G40
Zeigt auf einem Übersichtsblatt sämtliche Schmier- und Wartungsstellen und Mittel.
- Ersatzteilverzeichnis RASSPE Mähwerk
Es ist nicht ersichtlich, was zum Schlepper und was zum Mähwerk gehört.
Bei meinem Güldner sind Teile noch angebaut, der Balken mit Messern und Stangen bzw.
Wellen wurden mitgeliefert. Eine Bestandsaufnahme ist schwierig, wenngleich unmöglich.
Die nicht immer durchgängige Farbe hellgrün des Rasspe Mähwerks könnte mir dazu
hilfreich sein.
Eine De- und Montage- und Wartungsanleitung für jemanden, der das Mähwerk nicht kennt
und nie gesehen hat, ist von Nutzen.
Darüber hinaus folgende Bücher:
- Das große Schrauberbuch ISBN 978-3-86245-659-8
- Traktoren vom Hart-Parr 40 bis zum Fendt 936 Vario ISBN 978-3-7359-1123-0
- Traktoren von A - Z der mödellreichen Schleppergeschichte ISBN 978-3-89736-346-5
und Zeitschriften:
- Traktor Classic 1/2017
- Schlepper Post 2/13 Güldner G 40 A
Zu den Unterlagen möchte ich anmerken. Für einen Anfänger und Laien sind sie jedenfalls das investierte Kapital wert.

Anmerkung:
Gibt es ein spezielles Güldner Forum und wie kann ich mich für ein anderes Forum, z.B. Oldtimer anmelden ?
Wie kann ich künftig Berichte und Bilder ins Forum einstellen und Informationen erhalten?
Die besten Grüße vom
Güldner G40 Toledo Restaurator
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andreasw
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Re: Restaurierung Güldner G40 Toledo

Beitragvon andreasw » 18.12.2016, 18:22

Hallo,
also, wie soll ich sagen. Da geht doch sehr viel durcheinander. Bisher ist es mir auch noch nicht passiert, dass ein neues Forumsmitglied gleich im ersten Beitrag danach fragt ob und wie man sich in einem anderen Forum anmelden kann. Das vermittelt uns den Eindruck, dass du hier nicht wirklich Hilfe und Unterstützung suchst bzw. das erwartest. Übrigens kann man sich an anderen Foren genau so anmelden wie hier auch!
Darf man fragen wie alt du bist! Die Fragen bzw. Aussagen schließen unmittelbar auf einen Neuling in der Traktorszene hin. Die Art und Weise, tschuldigung für die jetzt folgenden harten Worte, lassen auf einen acht- oder grenzdebilen achtzig Jährigen schließen.
Deshalb meinen Rat: Wenn du keine Ahnung hast, lass die Finger davon. Wenn doch alles funktioniert, wieso und was genau willst du machen. Nimm dir die Betriebsanleitung (BA), lies sie, lies sie nochmal, geh mit ihr zum Trecker und versuche das gelesene nachzuvollziehen. Erst wenn du alles bedienen kannst, solltest du über Reperaturen nachdenken, denn erst dann weißt du ja ob alles funktioniert. Danach nimm Kontakt zu einem örtlichen Club auf oder such dir jemanden, der etwas von der Sache versteht. Macht die ersten Sachen zusammen - und nicht nur ein Mähwerk abmontieren. Dann kannst du langsam anfangen und auch sebst mal den Schraubenschlüssel in die Hand nehmen.
Erfahrungsgemäß sind die Bücher, die du erwähnt hast sicherlich interessant für einen allgemeinen Überlblick, für konkrete Probleme helfen sie meist nicht.
Dazu brauchst du die Ba die Ersatzteilliste (ETL) - das hast du wohl schon - und das Werkstatthandbuch (WHB) zu deinem Schlepper.
Und ja Ersatzteilnummern sind immer noch mit das Wichtigste was man braucht, schließlich gibt es noch Händler, die für Güldner Teile liefern!
Gruß Andreas
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Gueldner_G40_Toledo
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Re: Restaurierung Güldner G40 Toledo

Beitragvon Gueldner_G40_Toledo » 18.12.2016, 19:18

Hallo Andreas,
ich glaube Du hast mich falsch verstanden. Es geht darum mich in diesem Protal auf spezielle Userforum zu beschränken. Meine Frage war, ob ich mich für eine bestimmte Usergruppe anmelden kann; denn bislang steht nur das Traktorforum und Forstmaschinen und das Restaurierungsforum für mich zur Auswahl. Ich hätte demnach vielleicht etwas über Oldtimer gelesen und geschrieben. Auch interessiert mich eine Columne von Hanomag, über Fendt etc. wenig. Es geht um die gezielte Auswahl und auch Lieferung von Informationen über Güldner Traktoren. Ich bin nicht mehr der Jüngste, aber zähle auch noch nicht zu den Greisen. Ich bin im Vorruhestand und mit 63 Jahren Freude an meinen Bulldog. Ich habe auch nicht von einer Reparatur, sondern von einer Restaurierung, neuem farblichen Outfit gesprochen. Ich weiß mittlererweile, wie ich die Traktorhydraulik bedienen kann und dies funktioniert auch. Von einer Mähwerkdemontage war auch nicht die Rede. Lediglich wie ich die einzelnen mitbekommenen Teile zuordnen und vielleicht später montieren kann.
Einen örtlichen Schrauberclub gibt es bei uns nicht, jedoch erfreue ich mich auf die Unterstützung meiner ca. 30km entfernten Neffen. Diese haben sehr viel Erfahrung mit Restaurierung mit Fahrzeugen.

Ansonsten Danke für die Information
Die besten Grüße vom
Güldner G40 Toledo Restaurator
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Bungi81
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Re: Restaurierung Güldner G40 Toledo

Beitragvon Bungi81 » 19.12.2016, 09:46

Ok...?!?

Im Traktorhof gibt es keine Markenforen.

Wenn du einen Restaurierungsbericht schreiben willst, dann mach bitte "einen" (!) Thread unter "Restaurierungsberichte auf, und nicht für jede Schraube oder jedes demontierte Teil einen neuen Thread. Das (sorry) "müllt" das Forum nur zu. Ich denke auch, dass etwa 95% der User hier wissen, wie man eine Spannhülse entfernt oder wie man eine Schraube löst.

Solltest du spezielle Fragen zu Themen wie Motor, Elektrik, Kupplung etc. haben, gibt es dafür auch die entsprechenden Unterforen.

Die Struktur dient der Lesbarkeit und Übersicht. Und zwar markenunabhängig. Wenn es dir nur um Güldner geht, dann wäre ein reines Güldner-Forum dein Anlaufpunkt. Im Traktorhof ist Platz für alle Marken, aber bitte mit Struktur ;)

Nicht falsch verstehen, ist nur meine Sicht auf deine ersten 5 Beiträge hier.

Viel Spaß hier im TH. Wenn du dir mal die Zeit nimmst und dir hier einige komplette Restaurierungsberichte durchliest (unabhängig davon, ob Güldner oder nicht), erübrigen sich viele Fragen von alleine. Viele Arbeiten bei einer Restaurierung sind markenunabhängig. Und das durchlesen der Berichte ist oft kurzweilig, informativ und macht laune ;)

Gruß, Stefan
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andreasw
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Re: Restaurierung Güldner G40 Toledo

Beitragvon andreasw » 19.12.2016, 18:20

Hallo nochmal,
@Bungi81: ich sehe das genauso wie du. Allerdings ist mir auch aufgefallen, dass andere "frische" neue Mitglieder bunt durchs Forum - sagen wir mal - "Nonsens" Nachrichten posten. Z.B. auch der Beitrag von Gueldner_G40_Toledo bei der Traktorwahl. Es ist ja nicht verboten den G40 für den tollsten Schlepper der Welt zu halten, nur war da gar kein G40 zur Wahl (es ist ein G45). Zudem ist dieser Thread rein zur Abstimmung gedacht - zumindest habe ich es bisher immer so verstanden. Auch Berrit postet mal überall ein überflüssiges Bla Bla. Ich kann ja verstehen das man sich freut hier zu sein, dass mache ich nach einigen Jahren auch immer noch, da man fachkompetente Hilfe zu konkreten Fragen bekommt. Man sollte sich aber vlt. genauer überlegen, ob Beiträge wie den oben genannten zum "Allgemeinwohl" des Forums beitragen oder eher das Forum zu müllen - weil persönliche Vorlieben eben persönlich sind!

@Gueldner_G40_Toledo
Ich kann verstehen, dass du einen neuen sehr detailierten Bericht zu dem Zerlegen des Schleppersitz verfasst hast. Denn genau so steht es ja in den Forenregeln drin. Allerdings, solltest du vielleicht vorher erst nochmal bei "alten" Restaurierungsberichten lesen, wie hier berichtet wird, um den Umfang der geforderten Genauigkeit zu erkennen. Viele Fragen aus deinem ersten Post hier, lassen sich sicherlich über die Suchfunktion erledigen - steht auch in den Forenregeln: erst suchen, dann fragen!
Und ja du hast nach der Demontage des Mähwerks gefragt und ja du hast nach einem Güldner Forum und nicht nach einem Unterforum gefragt.
Und ja du sprichst von Restaurieren (Zitat aus dem Sitz-Thread: "Restaurieren in Schritten") und das heißt den ganzen Karren in alle Einzelteile zerlegen, alles andere ist Reparieren von Schäden. Kannst du mal in der Suche eingeben, da gab es schon hitzige Diskussionen.
Also, erstmal in der neuen Umgebung umschauen und alles kennenlernen. Hier freut man sich im Allgemeinen über jeden Schlepper-Interessierten!
Gruß Andreas
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Re: Restaurierung Güldner G40 Toledo

Beitragvon GTfan » 19.12.2016, 23:16

Gueldner_G40_Toledo hat geschrieben:Ich habe mir zunächst sämtliche Informationspapiere bestellt
- Explosionszeichnungen und Ersatzteilliste und -katalog des Güldner G40
Jedes Einzelteil ist in einem Übersichtsblatt aufgeführt. Es wird auf externe Hersteller
verwiesen. Für Ersatzteilnummern gibt es vielleicht keinen Nutzen mehr.
Eine Demontagebeschreibung mit angeführtem Werkzeug wäre sinnvoll.
Frage: Wie gehe ich mit verrosteten Verschraubungen um,
- Betriebsanleitung Güldner G40
Beschreibt den Betrieb und gibt Hinweise, was beachtet werden sollte. Es fehlen jedoch
Betiebsanleitung von Erweiterungsgeräten, wie Mähwerk, Frontlader, etc.
- Schmier- und Wartungsanleitung Güldner G40
Zeigt auf einem Übersichtsblatt sämtliche Schmier- und Wartungsstellen und Mittel.
- Ersatzteilverzeichnis RASSPE Mähwerk
Es ist nicht ersichtlich, was zum Schlepper und was zum Mähwerk gehört.
Bei meinem Güldner sind Teile noch angebaut, der Balken mit Messern und Stangen bzw.
Wellen wurden mitgeliefert. Eine Bestandsaufnahme ist schwierig, wenngleich unmöglich.
Die nicht immer durchgängige Farbe hellgrün des Rasspe Mähwerks könnte mir dazu
hilfreich sein.
Eine De- und Montage- und Wartungsanleitung für jemanden, der das Mähwerk nicht kennt
und nie gesehen hat, ist von Nutzen.
Darüber hinaus folgende Bücher:
- Das große Schrauberbuch ISBN 978-3-86245-659-8
- Traktoren vom Hart-Parr 40 bis zum Fendt 936 Vario ISBN 978-3-7359-1123-0
- Traktoren von A - Z der mödellreichen Schleppergeschichte ISBN 978-3-89736-346-5
und Zeitschriften:
- Traktor Classic 1/2017
- Schlepper Post 2/13 Güldner G 40 A
Zu den Unterlagen möchte ich anmerken. Für einen Anfänger und Laien sind sie jedenfalls das investierte Kapital wert.


Du scheinst da wirklich ziemlich unbeleckt ran zu gehen.
Die werksseitigen Unterlagen sind für die Information und Unterstützung der damals damit arbeitenden Landwirte gedacht gewesen. Nicht für jemanden, der erstmals überhaupt vor einem Balkenmähwerk steht. Daher darfst du dich nicht wundern, wenn nicht jede Schraube und jeder Handgriff beschrieben sind. Das sind keine Unterlagen, die extra für heutige Sammler erstellt wurden, sondern Neuauflagen der alten Sachen!

Die von dir aufgelisteten allgemeinen Bücher mit ISBN-Nummer sind schöne Bilderbücher, das Schrauberbuch mag für Anfänger tatsächlich hilfreich sein.

andreasw hat geschrieben:Darf man fragen wie alt du bist! Die Fragen bzw. Aussagen schließen unmittelbar auf einen Neuling in der Traktorszene hin. Die Art und Weise, tschuldigung für die jetzt folgenden harten Worte, lassen auf einen acht- oder grenzdebilen achtzig Jährigen schließen.

Das Alter ist ja wohl erstmal egal, was tut das hier zur Sache? Wieso die harten Worte?

mfG
Fabian
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andreasw
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Re: Restaurierung Güldner G40 Toledo

Beitragvon andreasw » 20.12.2016, 08:20

Ja, die Worte waren etwas hart und der Sache nicht angemessen. Ich möchte mich hier dafür entschuldigen.
Da sind die Pferde mit mir durchgegagngen. Wie ist's gekommen? Zuerst schaue ich immer auf die neuen Beiträge im Forum und da war mir aufgefallen das über die Hälfte der Beiträge von ein und demselben neuen Mitglied waren. Nachdem ich mir diese Beiträge durchgelesen hatte - und ich habe es oben bereits erwähnt welchen Mehrwert zumindest für mich diese Beiträge hatten - kamen mir die immer wieder erwähnten Ermahnungen das Forum nicht zu zumüllen ins Gedächtnis. Trotzdem nochmal entschuldigung und natürlich herzlich Willkommen!
Gruß Andreas
Lanzturm
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Re: Restaurierung Güldner G40 Toledo

Beitragvon Lanzturm » 08.01.2017, 20:36

Nabend,

Erst einmal Glückwunsch zum Güldner Toledo G40! Ein wunderbarer, formschöner und kraftvoller Schlepper. Hinzu kommt beim Toledo G40 noch, dass er über eine Reihen Einspritzpumpe verfügt und nicht wie der Großteil seiner Nachfolger G40 über eine relativ anfällige Verteiler Pumpe. Außerdem sind die Hinterrad Kotflügel beim Toledo aufwändiger gefertigt und damit wesentlich weniger Rost anfällig. Hoffentlich ist bei Deinem Schlepper die Kupplung noch in Ordnung, eine neue Doppelkupplung ist kein Schnäppchen. Nachteilig ist leider der Filz Ring an der Kurbelwelle und die Ketten geführten Unterlenker. Die kettengeführten Unterlenker stören aber nur bei hartem Feldeinsatz, weil die Ketten beim schlagen aus ihren Führungen springen. Erster kritischer Blick bei den Güldner der G- Reihe ist immer auf die Innen Flanken der Hinter Reifen. Sind da Schürfwunden zu sehen hat man Gewissheit. Für den Hobby Gebrauch ist das System in Ordnung. Wenn Du Glück hast hast Du in Deinem Toledo schon das ZF Getriebe des Nachfolgemodells, also die mit der großen Mutter auf der Radnabe. Wenn nicht ist das Bremsen wechseln sehr aufwändig, weil dann die Kotflügel abgebaut und dann die kompletten Achstrichter in einem Stück runter müssen und da sollte man das Nutella nicht zu dünn auf das morgendliche Brötchen schmieren.

Die verrosteten Schrauben sollte man zuerst mit Rostlöser einsprühen und das über eine Woche mehrmals, damit das vernünftig wirken kann. Ich empfehle dazu kein Allzweck Spray sondern reinen Rostlöser, der nur für diesen einen Zweck hergestellt wurde.

Beim Problem mit dem Mähwerk würde ich Schleppertreffen besuchen und hoffen, das ein G- Güldner mit gleichem Mähwerk vor Ort ist. Man kann sich dann Aufzeichnungen und Bilder machen und damit sein eigenes Material Zuhause vergleichen. Güldner der G- Reihe mit Raspe Mähwerk sind keine Raritäten und die Wahrscheinlichkeit das man sowas auf einem Treffen sieht ist recht groß. Tipp: Ein Marken Treffen besuchen das viele Güldner zeigt, wie z.B. das nächste Güldner Treffen in Nordhorn.

Lanzturm
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Re: Restaurierung Güldner G40 Toledo

Beitragvon Gueldner_G40_Toledo » 24.03.2017, 11:20

Danke an Lanzturm,
endlich mal ein Beitrag mit dem ich etwas anfangen kann.

Gruss vom Güldner G40 Toledo Restaurator
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Hinnerk
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Re: Restaurierung Güldner G40 Toledo

Beitragvon Hinnerk » 24.03.2017, 11:57

Hallo lieber namenloser Güldner-Restaurator,

Leider muss ich Dir mitteilen, dass weder der User "Lanzturm" noch sein Alter Ego "Seitenglüher" oder gar "Rohölzünder" dir weitere Informationen geben können. Alle drei sind nämlich keine User mehr hier im Forum und haben momentan sowieso andere, wichtigere Dinge zu tun als Zeit in Internetforen zu verbringen.

Gruß, Hendrik
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