D-Check EKL15/II

Alles über den Wiederaufbau und die Restaurierung eures Schmuckstücks.

Moderator: Traktorhof Team

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Eicher-Diesel-13
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Re: D-Check EKL15/II

Beitragvon Eicher-Diesel-13 » 18.04.2018, 18:25

Frage an die Spezialisten:
Kann es sein, dass das ein Deckel eines ED-Motors mit größerer/anderer Bohrung ist?



Jipp, das ist nochn Deckel der ganz alten ED-Serie. Die neueren haben einen wesentlich dünneren Deckel.


Mfg Tobi
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Sam67
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Re: D-Check EKL15/II

Beitragvon Sam67 » 10.05.2018, 18:08

Hallo liebe Traktorhof-Gemeinde,
da das Warten auf (Motor-)Ersatzteile oft seeehr langweilig sein kann, habe ich die Zeit genutzt und am Hurth-Triebwerk (Getriebe) weiter gearbeitet.

Was ist dabei rausgekommen?
Ich habe mir einen Speziallack für Getriebe besorgt und die Achsvorgelegegehäuse von Innen und teilweise Aussen lackiert. Die alte Originalfarbe war da schon sehr stark dahin.
Bild
Nach mehreren Tagen Durchtrocknung habe ich dann begonnen, das Innenleben in die Gehäuse einzusetzen.
Bild
Auch das hat mehrere Tage in Anspruch genommen, da ich immer wieder Achsen und Lager zwecks Schrumpfen über Nacht in unseren Weinkühlschrank reingegeben habe. Wenn dann im Gegensatz dazu die Lager oder die Gehäuseaufnahme mit Heißluftfön angewärmt wurden, flutschten die Teile richtig schön in Position.
Bild

Einen kleinen Showstopper habe ich dabei entdeckt.
Die Achswellenstumpfe weisen an der Stelle, wo sie jahrelang in der Radialdichtung (WeDiRi) gelaufen sind erhebliche Vertiefungen auf. Daher habe ich als Reparaturmaßnahme Speedy Sleeves bestellt. Die werden morgen (Freitag) abgeholt und aufgebracht.
Damit sollte dann der Komplettierung des Achsvorgeleges nichts mehr im Wege stehen.

Fazit dazu:
Das Zusammenbauen hat sich wesentlich einfacher gestaltet als das Auseinandernehmen.

Weiters wurde das Getriebe in Angriff genommen. Das Gehäuse wurde in meinen Werkstattkeller gebracht, nochmal innen gereinigt und dann laut Hurth-Anleitung mit Leben befüllt.
Da bei meinem Eicher das Stirnzahnrad einen Schaden hatte, musste ich dieses auf der Vorgelegewelle austauschen. Hier gab es die erste Überraschung. Mit Kälte und Wärme war einfach nicht weiterzukommen. Daher kurz zu meinem Freund unter die Hydraulikpresse und rauf mit dem Zahnrad. Das Rillenlager und alle anderen Bauteile konnten ohne weiterem schwerem Werkzeug aufgebracht werden.
Das Einsetzen des Tannenbaums (Vorgelegewelle) selbst war dann schnell erledigt.
Bild

Im nächsten Schritt (Einbau der Zapfwelle inklusive Schaltung) kam der nächste Showstopper. In das Getriebegehäuse sollte ein kleiner Wellendichtring mit 28mm Durchmesser eingesetzt werden, um den Schalthebel abzudichten. Auf der Verpackung des WeDiRi stand auch 28mm drauf, nur drinnen war ein 30mm WeDiRi. Auch der wird morgen ausgetauscht und dann eingebaut.

Von dem unbeeindruckt habe ich die Zapfwelle selbst soweit möglich komplettiert.
Bild
Bild
Da ist mir selbst ein Hoppalla geschehen...
Es steht extra in der Hurth-Anleitung drinnen, dass der WeDiRi der Zapfwelle so einzubauen ist, dass die Dichtlippe hinten zum Gehäuse zeigt. Der kleine Sam hat aber nicht aufgepasst und den WeDiRi wie gewohnt reingeklopft. ..und dann habe ich mit gewundert, warum die Dichtlippe auf der Zapfwellenverzahnung zu liegen gekommen ist. Das kann doch nicht dichten :roll:
Lange Rede, kurzer Sinn... WeDiRi rausgewuchtet (dadurch natürlich demoliert), auch der wird morgen neu besorgt und eingebaut.

Beim Zusammenbau der Antriebswelle gab es keine Verluste.
Neue Lager raufgezogen, mit Sicherungsring gesichert und in den vorderen Gehäusedeckel eingebracht.
Bild
Ich glaube, da werde ich auch noch etwas Farbe spendieren. :)

Jetzt komme ich zu einem Punkt, der für mich noch knifflig ist. Gemeint ist der Einbau und Ausrichtung des Antriebskegelrades.
Beim Ausbau der Teile habe ich geglaubt, alle Teilschritte fotografiert zu haben. So wie es aussieht doch nicht gut genug.
Ich habe drei Ausgleichsscheiben mit einer Gesamtdicke von 1,5mm beim Schräglager, die mir Sorgen machen. Wenn ich die zwischen Federring und Schräglager einbaue, steht das Schräglager so weit aus der Gehäuseaufnahme raus, dass ich den Lagerdeckel nicht bündig aufschrauben kann. Und der war vor dem Ausbau ganz sicher bündig.
Bild

Daher wird mir nichts anderes übrig bleiben, als die Sache korrekt zu vermessen und eventuell andere Ausgleichscheiben zu verwenden. In der Hurth-Anleitung steht wirklich gut beschrieben, wie man das Antriebskegelrad inklusive des großen Schräglagers einbaut und mit Ausgleichsscheiben auf Maß ausrichtet.

Leider benötigt man dazu

1) vom Antriebskegelrad die Info über die Abweichung zum theoretischen Einbaumaß. Diese Info sollte auf der Stirnseite drauf sein.
Bild
Da sollte sowas wie +0,2 oder -0,1 draufstehen. Ich habe das Foto sogar schon mit Falschfarben aufbereitet in der Hoffnung, dass dadurch die Zahlen sichtbar werden. Das hat nichts gebracht.

2) eine spezielle Messeinrichtung bestehend aus einem Bolzen, zwei Flanschen und einem Endmaß. Die Pläne dazu befinden sich in der Hurth-Anleitung. Und was nun? Bei uns in Ost-Österreich ist Eicher eine Exoten-Marke, daher finde ich keine LaMa-Werkstatt, die so eine Meßeinrichtung besitzt.
Bild
Quelle: Hurth Anleitung Getriebe-Schlepper G85

Frage an die Eicher-Gemeinde:
Habt ihr so eine Messeinrichtung und das Endmaß? Dass ich das Teil jetzt extra anfertigen lassen muss (habe selbst leider keine Drehbank) würde ich gerne vermeiden. Solltet Ihr das haben bitte ich um eine PN.

...aber sonst macht mir der kleine EKL15 immer noch Spaß! :D

Soweit mein Statusbericht.
Liebe Grüße,
Sam
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Re: D-Check EKL15/II

Beitragvon 3085 » 10.05.2018, 20:23

Moin,
Hast du an dein Lagerschild gedacht? Da musst beim Zusammenbau etwas aufpassen: Kegelradwelle, Lagerschild und Lager werden vorab montiert und als Einheit ins Gehäuse gesteckt. Auch die besagte Ringmutter wird vorab festgezogen.
Ohne Eicher?? Ohne mich.

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Re: D-Check EKL15/II

Beitragvon Sam67 » 10.05.2018, 20:54

Hallo 3085,
das Lager und das Lagerschild habe ich schon montiert gehabt. Beim Festziehen der Schrauben habe ich dann gesehen, dass ich das Lagerschild nicht bis zum eigentlichen Gehäuse bekomme. Da waren noch ca. 2mm offen. Das war der Punkt, wo ich mich zu wundern begann.
Daraufhin habe ich alles wieder rausgenommen. Da stehe ich jetzt.
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Re: D-Check EKL15/II

Beitragvon 3085 » 11.05.2018, 07:58

Moin,
Wenn ich mich recht erinnere ist das normal so. Dein Lagerschild soll das Lager ja auch fest gegen den Sicherungsring drücken und so die Kegelradwelle in Position halten.
Vorm Anziehen der Ringmutter würde ich die letzten beiden Gewindegänge auf der Welle per Durchschlag an zwei Stellen leicht stauchen, sowie hochfestes Loctite + neuen Sicherungsring verwenden. Hast du in der Eingangswelle auch eine Buchse eingebaut?
Lg
Ohne Eicher?? Ohne mich.

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Re: D-Check EKL15/II

Beitragvon Eicher-Diesel-13 » 13.05.2018, 14:38

3085 hat geschrieben: Hast du in der Eingangswelle auch eine Buchse eingebaut?



Ich hoffe doch, dass er die Buchse eingesetzt hat. Ist deine "Ölschleuder" vorne an der Getriebeeingangswelle noch i.O? Die, die ich bisher hatte waren meist stark eingelaufen, hab die Eingangswelle und das Gehäuse dann auf Wellendichtring umgearbeitet, da ich das ewige getropfe an der Kupplungsglocke nichtmehr sehn konnte...

Mit der Messvorrichtung kann ich dir so leider nicht weiter helfen, ich hatte den Fall bisher nochnie, dass auf dem Triebling nichts drauf stand. Gut, mein letztes G85 ist auch schon ~ 6-7 Jahre her, zumindest ne Totalrevidierung...


Mfg Tobi
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Re: D-Check EKL15/II

Beitragvon Sam67 » 16.05.2018, 00:23

Hallo 3085 und Tobi,
da ich die Kegelradwelle noch nicht eingebaut habe, stellt sich die Frage nach der Buchse noch nicht.
Als ich die Lager in Bausch und Bogen besorgt habe, habe ich auch die originalen Nadellager bekommen. Ihr seid der Meinung, dass ich das Nadellager zwischen Kegelradwelle und Getriebeeingangswelle gegen eine Buchse tauschen soll. Gibt es diese Empfehlung von Eicher auch für das Hurth-Getriebe? Ich war bislang der Meinung, dass sich die Empfehlung zum Tausch Nadellager zu Buchse eher auf die ZF-Getriebe bezogen hat.

Ich habe die Getriebeteile einmal im "Trockenbau" zusammengesteckt und gesehen, dass die beiden Wellen und das Nadellager bei angezogener Ringmutter kein Spiel aufweisen. Erst wenn die Ringmutter gelockert wird und somit die Kegelradwelle aus der Eingangswelle rausrutschen kann, beginnt der Jammer.

zum Thema Messeinrichtung:
Mittlerweile habe ich bei mir in Wien mehrere Drehereien angeschrieben und um ein Anbot zur Erstellung der Messeinrichtung anhand der Werkstattzeichnung aus den Hurth-Unterlagen gebeten. Schau ma mal, was da so reinkommt.

zum Thema Zylinder und Kolben:

Ich habe den Kolben und die Laufbuchse (mehrfach) ausgemessen. Einmal in Achse des Pleuellagers (AA), einmal um 90Grad gedreht (BB). Zudem einmal oben (ca. 2cm unter dem Rand - 1), in der Mitte (2) und unten (3). Das Ergebnis (in mm)...

Kolben AA: 1 - 110,70; 2 - 110,35; 3 - 110,05
Kolben BB: 1- 110,64; 2 - 110,86; 3 - 110,87

Laufbuche AA: 1 - 111,10; 2 - 111,05; 3- 111,02
Laufbuchse BB: 1- 111,05; 2 - 111,06; 3 - 111,06

Spiel Kolben - Laufbuchse AA: 1 - 0,4; 2 - 0,7; 3 - 0,97
Spiel Kolben - Laufbuchse BB: 1 - 0,41; 2 - 0,2; 3 - 0,19

So wie es aussieht, ist die Laufbuchse bereits auf das zweite Übermaß (+1,0mm --> 111,00mm) ausgeschliffen worden. So wie ich die ED-Reparaturanleitung verstehe, geht es hier nicht weiter. :cry:
Leider lese ich aus der ED-Unterlage weiters keine Toleranzen raus. Nur, dass der Kolben um 0,11mm kleiner als die Bohrung sein soll.

An die Eicher-Spezialisten:
Was meint ihr zu den Spiel-Maßen?
Muss ich da die Laufbuchse und Kolben austauschen?

Liebe Grüße,
Sam
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Re: D-Check EKL15/II

Beitragvon 3085 » 16.05.2018, 09:20

Sam67 hat geschrieben:Ich habe die Getriebeteile einmal im "Trockenbau" zusammengesteckt und gesehen, dass die beiden Wellen und das Nadellager bei angezogener Ringmutter kein Spiel aufweisen. Erst wenn die Ringmutter gelockert wird und somit die Kegelradwelle aus der Eingangswelle rausrutschen kann, beginnt der Jammer.


Das stimmt nicht. Zuerst verabschiedet sich dein Nadellager, da dies beim Fahren im größten Gang still steht und die Belastung nicht abrollen kann. Hat das kleine Lager entsprechend Luft, muss das große Doppelkugellager gegenhalten. Das hat zwar Reserven, allerdings ist das Kippmoment der Hauptwelle ebenfalls sehr stark. Ob nun durch Verschleiß des Lagers oder allein wegen des Kippmoments: Die Ringmutter löst sich.

Thema Messvorrichtung: Du verrennst dich total. Bevor du nun die Hunde scheu machst: Bau bitte erst alles zusammen und prüfe Flankenspiel und Tragbild. Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Salat zu 100% falsch eingebaut war. Wenn überhaupt wirst du am Tellerrad im 0,1mm Schritten Distanzscheiben bei- oder weglegen müssen. Zumal schon gesagt ist, dass die Luft zwischen Lagerschild und Gehäuse normal ist, ich habs extra nochmal bei einem G85 vor Ort überprüft.

Sam67 hat geschrieben:zum Thema Zylinder und Kolben
Ich habe den Kolben und die Laufbuchse (mehrfach) ausgemessen. Einmal in Achse des Pleuellagers (AA), einmal um 90Grad gedreht (BB). Zudem einmal oben (ca. 2cm unter dem Rand - 1), in der Mitte (2) und unten (3). Das Ergebnis (in mm)...

Kolben AA: 1 - 110,70; 2 - 110,35; 3 - 110,05
Kolben BB: 1- 110,64; 2 - 110,86; 3 - 110,87

Laufbuche AA: 1 - 111,10; 2 - 111,05; 3- 111,02
Laufbuchse BB: 1- 111,05; 2 - 111,06; 3 - 111,06

Spiel Kolben - Laufbuchse AA: 1 - 0,4; 2 - 0,7; 3 - 0,97
Spiel Kolben - Laufbuchse BB: 1 - 0,41; 2 - 0,2; 3 - 0,19


Da der Kolben keine Fresser hat, würde ich dem Guten nur einen Satz Ringe spendieren. Wichtig sind laut deiner Aussage ausschließlich die Maße BB, da hier der Kolben kippen kann. Die Messung AA sagt dir rein gar nichts aus, da der Kolben nicht rund ist.
Also, ganz ehrlich: Neue Übermaßringe drauf und weiter gehts. Vorm Einbau bitte im Zylinder Stoßspiel kontrollieren und ggf. nacharbeiten. Viel wichtiger ist es, dass dein Kopf vernünftig beinander ist.
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Re: D-Check EKL15/II

Beitragvon Sam67 » 16.05.2018, 17:08

Hallo 3085,

ad Buchse)
Daran habe ich nicht gedacht, dass beim Fahren im höchsten Gang das Nadellager keine Rotation hat. Daher ist es für mich schlüssig, hier eine Buchse einzubauen. Werde in den bestehenden Foren nachsehen, was dazu zur Dimensionierung zu lesen ist.

ad Messvorrichtung)
Die Frage, ob ich da nicht einen Overkill mache, habe ich mir auch schon gestellt. Wenn du sagst, dass bei deinem G85 auch Luft zwischen Lagerschild und Gehäuse ist, bin ich schon beruhigt. Denn genau das hatte ich scheinbar vor der Demontage nicht fotografiert gehabt (hinter Zahnrad für Zapfwelle versteckt). Dann probiere ich das einmal aus.

Ad Kolben und Laufbuchse)
Auf diese Antwort habe ich ehrlich gesagt gehofft. Ist mir die bei weitem sympatischte Lösung. :D
Für welches Maß sollten die Übermaßringe ausgelegt sein? 111mm Bohrung?

Der Zylinderkopf wurde inkl. neuer Ventile in Ganacker aufbereitet und ist schon bei mir. Von daher erwarte ich mir keine Probleme.

Danke für die rasche Antwort!

Liebe Grüße,
Sam
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Re: D-Check EKL15/II

Beitragvon 3085 » 17.05.2018, 08:45

Sam67 hat geschrieben:Ad Kolben und Laufbuchse)
Auf diese Antwort habe ich ehrlich gesagt gehofft. Ist mir die bei weitem sympatischte Lösung. :D
Für welches Maß sollten die Übermaßringe ausgelegt sein? 111mm Bohrung?

Der Zylinderkopf wurde inkl. neuer Ventile in Ganacker aufbereitet und ist schon bei mir. Von daher erwarte ich mir keine Probleme.


Moin,

musst mal bei Eicher fragen ob es 111er Ringe gibt. Ansonsten, Kolbenringe sind nichts außergewöhnliches. Die gibts bei jedem Instandsetzer.
Ach so, ich habs schon fast vergessen: Was sagt eigentlich dein Nutspiel?

Der Kopf ist damit aus dem Kopf, besser gehts nicht 8)
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Re: D-Check EKL15/II

Beitragvon jochemgranit500 » 24.05.2018, 20:58

Hallo Sam,

intressante berichte zum lesen, geh so weiter.

uber der messvorrichtung:
dieser kan man nur nutzen wenn da ein kegelrad einstellung ingeschlagen ist...
bei meinen hanomag's bau ich es immer zusammen mit der orginale beilagen mess der zahnspiel unt schau das tragbild an, www.w126-forum.de/read.php?1,374915,374944

Gruße Jochem
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Re: D-Check EKL15/II

Beitragvon Sam67 » 24.05.2018, 21:50

Hallo Jochem,
danke für den Hinweis auf das korrekte Einstellen des Flankenspiels. Werde ich mir zu Herzen nehmen.

Liebe Grüße,
Sam
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Re: D-Check EKL15/II

Beitragvon Sam67 » 01.09.2018, 20:45

Hallo Traktorhof-Gemeinde,
über den Sommer hatte ich nicht so viel Zeit, um über meinen Fortschritt bei der Restauration meines EKL15 zu berichten. Auch jetzt habe ich noch nicht alle Bilder und Texte beisammen. Aber ein Problem!

Ich wollte die Funktion der Ölpumpe überprüfen und habe dazu frisches Motoröl in den Motorblock reingeleert. Dann habe ich die Lager der Kurbel- und Nockenwelle eingeölt und die Kurbelwelle mit der Handkurbel angedreht. Ich war der Meinung, dass dabei so viel Druck aufgebaut werden müsste, damit an der oberen Bohrung zum Ölfiler das Öl rausgedrückt wird. Leider ist da nix rausgekommen.
Liege ich mit meiner Erwartung falsch?

Kann man von innerhalb des Motorblocks die vier Schrauben lösen und die inneren Pumpenräder kontollieren? Oder muss dazu von Aussen das Antriebszahnrad gelöst werden?

Liebe Grüße,
Sam
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Re: D-Check EKL15/II

Beitragvon Sam67 » 02.09.2018, 19:33

Hallo Leute,
ich habe heute die Ölpumpe komplett ausgebaut und in Diesel gereinigt.
Ergebnis:
*) Das Zahnrad sitzt korrekt mit einem Keil gesichert auf dem Konus des Pumpenantriebs
*) der Pumpenantrieb lässt sich schön drehen. Man hört die Zahnräder arbeiten
*) mit der Hand drehen führt dazu, dass der Ansagfilter brav Diesel ansaugt und über die Auslassöffnung der Ölpumpe stoßweise ausspuckt. Sollte es also auch mit Öl so machen.

Soweit, so gut.
Aber nachdem ich die Ölpumpe ausgebaut habe, sehe ich im Motorblock nichts, was den Ölausstoß der Ölpumpe in irgend einer Weise zu den Lagerschalen oder Ölfilter weiter transportieren könnte. :roll:

Jetzt habe ich mir nochmal die Ersatzteilliste zum EKL15 hergenommen und habe dazu Fragen:
Bild
Das Bild in Großansicht: Bild

Laut ETL wird die Hohlschraube mit der Teilenr. 13 einmal benötigt. Ich habe zwei davon. Das ist mir auch nachvollziehbar, weil es im Motorgehäuse auch zwei große Schraubenaufnahmen dazu gibt.
Laut ETL gibt es aber auch das Ölrohr mit der TeileNr. 17. Das finde ich bei meinem Eicher nirgends. Sollte das die Verbindung zwischen Ölpumpe und (welche) Bohrung zum Ölfilter sein? Wenn ich beim geöffneten seitlichen Motordeckel reinsehe und Richtung Ölfilter blicke, sehe ich dort durch die beiden Öffnungen (untere große und die darüberliegende kleinere Bohrung für den Ölfilteranschluß) das Tageslicht.
Bild
Das Bild in Großansicht: Bild

Fehlt da was dazwischen? :o

Meine Bitte an die wissenden Eicherianer. Könnt ihr mir da weiterhelfen?

Liebe Grüße,
Sam

PS: scheinbar hat sich bei meinem Bild-Hoster was verändert. Ich kann keine gewohnt großen Bilder mehr direkt reinstellen. Daher die Kombi zwischen Klein und Link zu Groß. Sorry.
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Re: D-Check EKL15/II

Beitragvon Sam67 » 03.09.2018, 17:06

..habe evtl. doch eine Möglichkeit gefunden, die Bilder größer darstellen zu können.
Bild

Bild

..na also! Hacken will gelern sein :D

Liebe Grüße,
Sam
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