Krone Optimat Alleslader - Der erste Ladewagen von Krone

Alles über den Wiederaufbau und die Restaurierung eures Schmuckstücks.

Moderator: Traktorhof Team

Benutzeravatar
TheBigLL
Interessierter
Interessierter
Beiträge: 45
Registriert: 18.03.2017, 20:05

Krone Optimat Alleslader - Der erste Ladewagen von Krone

Beitragvon TheBigLL » 18.11.2017, 22:14

Guten Abend,
während die Arbeit am Lanz pausiert, da die Bleche noch in Arbeit sind habe ich mich inzwischen dem nächsten Projekt gewidmet.
Bild
Es ist ein Krone Optimat 2,5To Miststreuer/ Vielzweckwagen Baujahr 1965. Dieser war lange im Einsatz und ist dementsprechend ziemlich verschlissen.
Zu machen sind alle Lager, Kratzboden und der Holzboden, sowie eine komplette Entrostung und Lackierung. Die Bordwände sind außer der Front noch sehr gut erhalten und müssen lediglich entrostet und lackiert werden.

Jetzt etwas zu der besonderen Geschichte von diesem Modell:
Die Maschinenfabrik Bernhard Krone stellte 1963 ihren ersten Ladewagen vor, dieser war nicht, wie die von vielen anderen Herstellern ein reiner Ladewagen, sondern es war ein Zusatzgerät, was man an den Krone Optimat Stalldungstreuer anhängen konnte.
Es bestand aus einem Ladeaggregat mit Pickup und Rotor( :!: ), was hinten an den Optimat angehangen wird und einem Gatteraufbau.
BildQuelle:http://landmaschinen.krone.de/fileadmin/images/Timeline/Timeline_1963-2.jpg

Dieser Aufbau war zweigeteilt, einmal für Dürrfutter, wie oben zu sehen, und für Grünfutter:
Bild

Der Aufbau für meinen 2,5To Streuer faßt 7m³ bei Grüngut und 16m³ bei Dürrfutter. Die Pickup ist kurvengesteuert und 1,50m breit.
Jeder Optimat konnte mit diesem Aufbau nachgerüstet werden, es benötigte einen Kratzboden Vor- und Rücklauf und eine Klauenkupplung an der Welle, die das Streuwerk und den Alleslader antreibt, damit man nach hinten abladen kann, ohne das das Aggregat mitläuft.
Den Alleslader konnte man, genau wie die anderen Aufbauten, schnell zu einer Person an- und abbauen.
Bild

Neu gekostet hat der Alleslader für den Optimat 2,5To laut Original vorliegender Rechnung von 1965 6668,-DM. Bild

Der Alleslader-Aufbau stammt nicht von meinem ganz oben abgebildeten Optimat, sondern von einem Kleinlandwirten, der den Aufbau kaum genutzt hat. Der von meinem wurde vor etlichen Jahren vom Vorbesitzer mit dem Streuwerk zusammen verschrottet.
Der jetzige Aufbau ist noch in einem neuwertigen Zustand, überall noch Lack, Bretter in Ordnung, ein bisschen Flugrost, aber alles in gutem bis besten Zustand.
Bild
Bild

In den letzten Tagen habe ich schon angefangen die Teile des Optimats zu entrosten und das Getriebe sowie alle Lager und Antriebswellen auszubauen und zu säubern:
Der Knopf links neben dem Bild zeigt dieses in voller Größe!
OBild OBild OBildOBild OBild OBild OBild OBild OBild OBild OBild OBild

Jegliche Verschleißteile werden/wurden auf ihre weitere Verwendbarkeit überprüft und ggf. ersetzt. Alle Lager werden erneuert, sowie der Kratzboden inklusive Kettenführungsschienen, Nußkettenrädern und Umlenkrollen. "Böse" Überraschungen gab es nur beim Lagergehäuse des Pendelkugellagers auf der Streuwerksseite, was anscheinend mal einen Schlag abbekommen hat und deswegen eine Ecke halb abgebrochen ist. Ich werde es schweißen und auf der anderen Seite an der Welle vom Kratzbodenantrieb einbauen, da dort weniger Belastung ist. Die Schraube hat trotzdem noch die Hälfte zu packen von dem Gehäuse, also ist es weniger tragisch.
Am Getriebe stellte ich fest, dass der Sitz vom Simmerring gerissen ist und habe ihn sehr gut wieder dicht schweißen können. Den Rest spachtel ich nur zur Sicherheit mit 2k-Metall Spachtel ein, damit sollte es auf jeden Fall dicht sein (Mehrmals schon erfolgreich am Lanz verwendet).

In den nächsten Wochen folgt der Zusammenbau des Getriebes und der Antriebswellen und dann werde ich mich auch wahrscheinlich an die Säuberung des Fahrgestells begeben.
Bis dahin!
MfG
Google Werbung
Sponsor
Registriert: Mi 18. Juni 2003, 00:00
Wohnort: Internet

Werbung

Beitragvon Google Werbung » Automatisch

Benutzeravatar
HanoSchlüter
Monteur
Monteur
Beiträge: 541
Registriert: 08.02.2012, 14:52
Wohnort: Ostalb (Württ.)
Kontaktdaten:

Re: Krone Optimat Alleslader - Der erste Ladewagen von Krone

Beitragvon HanoSchlüter » 19.11.2017, 11:21

Sehr interessanter Bericht. Bin gespannt auf weitere Schritte der Instandsetzung.
Ich kannte diesen Optimat Alleslader bisher noch nicht. Sehr interessant, wie zu der Zeit noch überlegt wurde, wie man ein Anhänger für unterschiedliche Anwendungen nutzen kann und nicht nur als reiner Ladewagen.
Gruß Julian

Schlüter: Super 1500 TVL EZ 1972
HANOMAG: Robust 901-S EZ 1971; Granit 501E-S EZ 1971; Brillant 601-S EZ 1968
Kramer: KLS140 EZ 1959

Videos unter: https://www.youtube.com/channel/UCU4rnQ ... subscriber
Benutzeravatar
Shockwave
Moderator
Moderator
Beiträge: 981
Registriert: 12.11.2009, 20:07
Wohnort: Fontainebleau (FRA)

Re: Krone Optimat Alleslader - Der erste Ladewagen von Krone

Beitragvon Shockwave » 19.11.2017, 14:41

Sehr interessanter Bericht! :bauer:

Hier werde ich gerne immer mal wieder reinschauen.
Nach Erzählungen in meinem Heimatdorf lief dort auch so ein Optimat an einem Eicher Panther. Aber das mit dem Umbauen war, auch wenn es damals noch alles mit etwas mehr Ruhe und Vorausschau lief, nicht immer beliebt, wodurch irgendwann das Kombigerät sich zu dem Gerät manifestierte, welches am häufigsten benötigt wurde. :lol:
Gruß, Falko
JD X165 (2012) - JD 5055e (2011) - JD 212 (1979) - JD 110 (1966) - Energic 511 (1956) - MH Pony (1952) - JD B (1938) - JD E (1931) - JD GP (1928)
Es gilt das © für meine Bilder!
John Deere. Eine der 100 besten Marken der Welt.
Bulldoghof
Neuling
Neuling
Beiträge: 8
Registriert: 25.11.2017, 09:32

Re: Krone Optimat Alleslader - Der erste Ladewagen von Krone

Beitragvon Bulldoghof » 25.11.2017, 11:00

Hallo TheBigLL,

Die Restauration von Landmaschinen wird leider oft etwas vernachlässigt. Aber was ist ein Schlepper schon wert ohne Arbeitsgerät? Ich sammel neben Schleppern auch Lamas ;-) Glücklicherweise ist genug Platz vorhanden, muss natürlich auch immer gegeben sein.

Klasse! Weiter so!
Google Werbung
Sponsor
Registriert: Mi 18. Juni 2003, 00:00
Wohnort: Internet

Werbung

Beitragvon Google Werbung » Automatisch

Benutzeravatar
Schraubergottchen
Moderator
Moderator
Beiträge: 1167
Registriert: 04.08.2012, 15:31

Re: Krone Optimat Alleslader - Der erste Ladewagen von Krone

Beitragvon Schraubergottchen » 25.11.2017, 17:27

Dieser Thread beginnt vielversprechend!
Sehr interessanter Beitrag, bitte in gewohnter Weise weiterberichten :)
Gruß
Maik

Allgaier: erprobt-bewährt, beliebt-begehrt
Benutzeravatar
TheBigLL
Interessierter
Interessierter
Beiträge: 45
Registriert: 18.03.2017, 20:05

Re: Krone Optimat Alleslader - Der erste Ladewagen von Krone

Beitragvon TheBigLL » 26.11.2017, 20:05

Guten Abend,
in den letzten Tagen habe ich die Bretter und die weg gerosteten Kettenführungsschienen vom Fahrgestell entfernt und alles gründlich mit dem Hochdruckreiniger gesäubert.
OBildOBildOBild

Die Auflaufbremse musste ich, weil so viel Dreck drin war und alles ziemlich verrostet ist, mit dem Traktor und angezogener Handbremse mit vielen Rucken raus ziehen.
OBild

Die meisten Ersatzteile sind auch schon da, deswegen konnte ich die neuen Kettenführungsschienen auch schon anschweißen und habe ihn komplett zum lackieren vorbereitet. Erst mit der Drahtbürste und Bohrmaschine alles abgebürstet, was schon etliche Stunden in Anspruch nahm, dann alles nochmal entfettet, um ihn dann endlich mit Rostschutz-Grundierung lackieren zu können.
OBildOBild

Dann bekam das Fahrgestell nach über 50 Jahren wieder frisches Krone rot (Die Scheinwerfer veränden ziemlch den Farbton):
Bild

In der Zeit in der das Fahrgestell trocknete habe ich die Auflaufbremse gereinigt und wieder instand gesetzt. Der Umlenkhebel für die Bremse war mal aus der Führung gerissen und ist geschweißt worden. Diesen Hebel und die Führung habe ich komplett neu angefertigt.
Zudem fehlte auch der Hebel, womit man vom Schlepper aus die Kratzbodengeschwindigkeit verstellen kann. Nach dem Richten der Führung fertigte ich einen neuen Hebel an, die Teile davon stammen von unserem alten 3,5 Tonner aus den 70ern, wo diese nicht mehr gebraucht wird, da er lediglich als Transportfahrzeug dient.
OBildOBildOBild

Nachdem das Fahrgestell getrocknet war hielt ich die hintere Kratzbodenwelle an und stellte fest, dass diese einen Schlag hatte, halb so schllimm bei dem 35er Material, da man es einfach zu zwei Mann auf dem Amboss mit einem 5kg Hammer richten kann. Jetzt ist der Schlag fast weg, was sowieso nicht tragisch ist, da die Welle sowieso nur ganz langsam läuft und durch die Spannung vom Kratzboden immer etwas durchgebogen ist.

Gestern habe ich die alten Reifen von den Felgen gezogen und schon neue bestellt. Die Felgen habe ich auch, wie die ganzen anderen Kleinteile, mit der Drahtbürste entrostet und entfettet. Schließlich habe ich heute schon mal alles grundiert und morgen wird es lackiert.
OBildOBild

Nächste Woche besorge ich dann neue Bodenbretter und es geht an den Zusammenbau des Fahrgestells. Leider haben die Lager vom Getriebe etwas längere Lieferzeit, weswegen das erst einmal in der Ecke rumliegt, was aber nicht soo tragisch ist, da noch genug anderes zu machen ist :lol:
Benutzeravatar
Schraubergottchen
Moderator
Moderator
Beiträge: 1167
Registriert: 04.08.2012, 15:31

Re: Krone Optimat Alleslader - Der erste Ladewagen von Krone

Beitragvon Schraubergottchen » 27.11.2017, 08:40

Mit welchem Lack arbeitest du?
Habe ein ähnliches Projekt noch auf Lager stehen und hatte schon einige Male überlegt, mit was ich den lackieren soll.
Spritzt oder pinselst du?
Gruß
Maik

Allgaier: erprobt-bewährt, beliebt-begehrt
Benutzeravatar
TheBigLL
Interessierter
Interessierter
Beiträge: 45
Registriert: 18.03.2017, 20:05

Re: Krone Optimat Alleslader - Der erste Ladewagen von Krone

Beitragvon TheBigLL » 27.11.2017, 08:56

Ich benutze ausschließlich Erbedol, von der Qualität her top. Das Fahrgestell habe ich, da wo ich dran kam gespritzt und den Rest gespinselt. Die Teile an der Stange sind alle gespritzt. Der Lack verläuft aber so gut, dass man auch beim Rollen oder Pinseln kaum Unterschied zum spritzen sieht. Habe das Meiste am Lanz auch gepinselt, auf rauhen Oberflächen, wie Guss oder rauh gerostete Metallen sieht man da sowieso gar keinen Unterschied.
Zum Grundieren bei rostigen Teilen (sofern nicht komplett gestrahlt oder blank), benutze ich Rost-Stopp und bei blanken Teilen, vor allem wenn man schnellen Schutz braucht die normale Grundierung, ist innerhalb von 4 Stunden komplett trocken, das Material kann sogar taufeucht sein. Mit 10€ pro 750ml zudem auch noch sehr preiswert und besser als jeder Lack aus dem Baumarkt. Die Grundierung würde ich immer in der 2,5L Dose nehmen, ist günstiger und brauchen kann man sie immer.
Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen.
MfG
Aladin
Neuling
Neuling
Beiträge: 14
Registriert: 16.12.2015, 15:27

Re: Krone Optimat Alleslader - Der erste Ladewagen von Krone

Beitragvon Aladin » 27.11.2017, 13:39

Hallo,

Klasse Projekt, grade der Ladewagen Aufbau macht diesen Optimat so intressant. Wünsche viel Erfolg bei der Restauration!
Ich habe selber vor ein paar Jahren einen Bergmann Miststreuer überholt, dahe rkommen mir Deine Bilder sehr bekannt vor. Ich habe damals auch
das komplette Programm durch gezogen, aber es hat sich gelohnt :D :wink:

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild
Benutzeravatar
TheBigLL
Interessierter
Interessierter
Beiträge: 45
Registriert: 18.03.2017, 20:05

Re: Krone Optimat Alleslader - Der erste Ladewagen von Krone

Beitragvon TheBigLL » 27.11.2017, 15:49

Saubere Restauration, super Arbeit!
Ist sogar aus dem selben Jahr wie mein Krone ;)
Bin mal zuletzt auf die Bilder von deinem Streuer gestoßen, war auch viel Arbeit, aber Arbeit die sich, wie du sagst, lohnt.
Aladin
Neuling
Neuling
Beiträge: 14
Registriert: 16.12.2015, 15:27

Re: Krone Optimat Alleslader - Der erste Ladewagen von Krone

Beitragvon Aladin » 28.11.2017, 13:01

Hallo,

genau, Gleichaltrig :) Jo meiner war ziemlich reparaturbedürftig, aber die Mechanik im großen und ganzen in Ordnung, da brauchte ich nicht viel machen.
Muss mal ein Foto vom Urzustand raussuchen.
Gruß
Benutzeravatar
d5506fahrer
Interessierter
Interessierter
Beiträge: 29
Registriert: 21.02.2017, 20:08
Wohnort: Meinersen
Kontaktdaten:

Re: Krone Optimat Alleslader - Der erste Ladewagen von Krone

Beitragvon d5506fahrer » 28.11.2017, 13:23

Moin zusammen,

@ Lukas: Wirklich ein toller Ladewagen. Wieder etwas dazugelernt! Finde es toll was man sich früher so ausgedacht hat um ein funktionales und vor allem vielseitiges Gerät zu haben. Umso schöner zu sehen, dass du sowas erhälst und wieder in Bestzustand versetzt! Du hast ein Händchen dafür, das kann man ja schon bei deinem Lanz sehen!
Auch diesen Bericht werde ich verfolgen!

@ Tobias: Auch ein schöner Miststreuer und top Arbeit!

Gruß

Julian
Benutzeravatar
TheBigLL
Interessierter
Interessierter
Beiträge: 45
Registriert: 18.03.2017, 20:05

Re: Krone Optimat Alleslader - Der erste Ladewagen von Krone

Beitragvon TheBigLL » 30.11.2017, 09:15

Vielen Dank, Julian!
Die alte Technik und die Geschichte dahinter ist so faszinierend und es macht einfach viel Spaß daran zu arbeiten.

Habe in den letzten Tagen noch was geschafft:

Ich habe zwei neue Büchsen für das Pleuel vom Kratzbodenantrieb gedreht und mit Büchsenkleber eingeklebt, diese sind jetzt wieder annähernd spielfrei. Die Alten waren komplett durch, aber die Augen waren zum Glück noch beide rund.
OBild

Dann habe ich auch die hintere Kratzbodenwelle wieder zusammen gebaut, natürlich vorher die Stellen grundiert, wo man nach dem Einbau nicht mehr dran kommt.
Hier sind neue Nußkettenräder und neue Stellringe drauf gekommen. Die Einschlagschmiernippel waren zu mit Dreck, deswegen habe ich die beiden Lagerungen auf normale M10er Schmiernippel umgerüstet.
OBildOBild

Die Sperrklinken waren noch in einem relativ guten Zustand und da man dort leicht zum wechseln dran kommt habe ich sie gelassen, da ich sie wahrscheinlich nie wieder verschlissen bekomme.
OBild

Das Schutzblech habe ich auch wieder in Ordnung gebracht, erst einmal gerichtet mit einer Metallplatte und dem 5kg Hammer auf dem Amboss, dann sah es schonmal besser aus.
OBildOBild

Danach wieder neu verschweißt und angepasst:
OBildOBild

Diesen Vor- und Rücklauf gab es nur bei den Modellen, die auch mit dem Alleslader ausgerüstet wurden, da das Ladegut hinten aufgenommen wird, muss der Kratzboden während dem Ladevorgang nach vorne laufen.
Bild

Dazu besitzt dieser eine Klauenkupplung an der Antriebswelle zum Alleslader/Streuwerk, damit man den Alleslader ausschalten kann und den Kratzboden nach hinten ablaufen lassen kann. Ein weiterer positiver Effekt war natürlich, dass man, wenn das Streuwerk verstopft war, es einfach ausschalten kann und den Kratzboden nach vorne laufen lassen konnte. So ersparte man sich mühselige Handarbeit.
Bild
Aladin
Neuling
Neuling
Beiträge: 14
Registriert: 16.12.2015, 15:27

Re: Krone Optimat Alleslader - Der erste Ladewagen von Krone

Beitragvon Aladin » 30.11.2017, 14:54

Wirklich Klasse Arbeit, weiter so!
Benutzeravatar
TheBigLL
Interessierter
Interessierter
Beiträge: 45
Registriert: 18.03.2017, 20:05

Re: Krone Optimat Alleslader - Der erste Ladewagen von Krone

Beitragvon TheBigLL » 03.12.2017, 10:23

Wetterbedingt habe ich in letzter Zeit viel am Streuer geschafft, so auch letzte Woche:

Ich habe das Getriebe komplett gereinigt, neue Dichtungen angefertigt und mit neuen (FAG-)Lagern und Wellendichtringen zusammengebaut.
OBildOBildOBildOBildOBild

Die Antriebswellen sind auch alle wieder zusammengebaut und müssen jetzt, mit dem Getriebe zusammen, am Fahrgestell montiert werden.

Dann kamen auch die neuen Reifen an, welche ich direkt auf die lackierten Felgen gezogen habe...
OBildOBild

...und dann auch am Streuer montiert:
OBild

Das Stützrad baute ich auch wieder zusammen und der Schnecke, die leider sehr verschlissen ist, habe ich mit einer gedrehten Scheibe wieder eine Führung gegeben. Jetzt eiert die Kurbel auch nicht mehr hin und her beim Hoch- und Runterdrehen.
Am Fahrgestell habe ich dann mit den Reifen auch das Stützrad wieder angebaut, damit ich ihn wieder verschieben kann.
Danach folgte der Zusammenbau der Auflaufbremse und Deichsel mit den Hebeln:
OBild

Gestern habe ich mich schonmal den Braggen gewidmet, da ich noch auf diverse Schrauben warte:
OBildOBildOBild

An den beiden seitlichen Braggen mache ich das untere Brett neu, da es durch den Mist ziemlich faul ist. Die oberen sind noch relativ gut, allerdings ist dort "der Wurm" drin, welchen ich erst duch einen geeigneten Schutzanstrich leider vertreiben muss :lol:
Alle Eisen habe ich auch abgebaut und werde diese sauber machen und mit einer Rostschutzgrundierung versehen. Die U-Profile von den seitlichen Bordwänden und der Vorderen müssen auch erneuert werden. Dazu kommen noch komplett neue Bretter für die vordere Bragge, da diese leider komplett weggefault ist.
Die hintere Bragge, welche ich sowieso nicht für den Alleslader-Aufbau gebrauchen kann, bleibt erstmal so wie sie ist, zumal sie noch in einem sehr guten Zustand ist, da sie wahrscheinlich als einziges selten gebraucht wurde und meist trocken in der Scheune stand.
OBild

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste