Restauration Güldner G45S

Alles über den Wiederaufbau und die Restaurierung eures Schmuckstücks.

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Re: Restauration Güldner G45S

Beitragvon Güldner45 » 07.10.2018, 01:14

Hallo,

Habe eine Frage, woher weißt du, ob sich die Laufruhe nur geringfügig ändern?


Gruß
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GTfan
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Re: Restauration Güldner G45S

Beitragvon GTfan » 07.10.2018, 07:43

moin moin,

je früher ein Motor einspritzt, desto lauter wird er, lässt sich einigermaßen pauschal sagen. Das hat mit der Strahlausbreitung, der Entzündung und dem Fortschreiten der Entflammungszone im Brennraum zu tun.
Auch wird ein Motor startunwilliger, je weiter der Förderbeginn vor OT liegt, da die Gemischaufbereitung bei höheren Drehzahlen dann zum Zündzeitpunkt näher am Optimum liegt.

Bei 2°Unterschied sind die Effekte jedoch nicht so riesig groß, aufgrund der Motorenüberholung wirst du eher eine Verbesserung zum vorherigen Zustand feststellen.

Dass sich die Effekte des Förderbeginns nur auf ein- und demselben Motor(typ) vergleichen lassen und nicht zum Vergleich zweier verschiedener Motoren taugen, versteht sich hoffentlich von selbst. Dass die Werksangaben zur Einstellung des Förderbeginns unbedingt einzuhalten sind, sollte ebenfalls selbstverständlich sein. Das ganze taugt nicht, um einen ausgelutschten, schlecht startenden Motor wieder zu einem jungen Hüpfer zu machen. :roll:

MfG
Fabian
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Re: Restauration Güldner G45S

Beitragvon Güldner45 » 07.10.2018, 18:38

Hallo,

@GTfan Vielen Dank für deine Erläuterung.

hier noch ein paar Bilder:

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Hier das Ausgleichsgetriebe mit angeschraubten Kurbelwellenhaltern

Das Säubern des Blockes:
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Gereinigte E-Düse und neues Pleuelauge, und neu gelagertes Zwischenrad.

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Und zu guter Letzt, die entlackten Felgen samt Reifen.


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Bis Dann!
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Re: Restauration Güldner G45S

Beitragvon MichlMeik » 07.10.2018, 22:37

Die Güldner Felgen könnte ich gebrauchen
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Re: Restauration Güldner G45S

Beitragvon 3085 » 08.10.2018, 08:45

Kurze Frage: Hast du die Pleuelstangen nach Einpressen der neuen Buchsen winkeln lassen?
Ohne Eicher?? Ohne mich.

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Re: Restauration Güldner G45S

Beitragvon Güldner45 » 08.10.2018, 13:39

Das Einpressen hat eine hiesige Motorenfirma gemacht. Die winkeln meines Wissens immer sobald neue Buchsen eingepresst wurden.
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Re: Restauration Güldner G45S

Beitragvon 3085 » 08.10.2018, 14:11

Güldner45 hat geschrieben:Das Einpressen hat eine hiesige Motorenfirma gemacht. Die winkeln meines Wissens immer sobald neue Buchsen eingepresst wurden.


...da sollte man von Ausgehen dürfen :-D
Wird leider oft zu Hause im Schraubstock gemacht - Ergebnis im schlimmsten Fall ein Fresser...
Ohne Eicher?? Ohne mich.

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Re: Restauration Güldner G45S

Beitragvon Güldner45 » 08.10.2018, 16:59

Ein Fresser bei neuen Büchsen und Kolben wäre das schlimmste was passieren kann. :roll:


Hat jmd. zufällig die Anzugwerte für die L79 Baureihe?
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Re: Restauration Güldner G45S

Beitragvon Güldner45 » 10.10.2018, 11:27

Die Frage nach den Anzugswerten hat sich erledigt, hatte das Blatt verlegt.

Hat jmd. zufällig einen Link für die selbstklebenden Ziffern für das Traktormeter? Bzw. gibt es jmd, der dieses selber überholt hat (neue Scheibe, Lampen, Farbplättchen)?
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Re: Restauration Güldner G45S

Beitragvon Güldner45 » 23.10.2018, 15:34

Hallo zusammen, in letzter Zeit hat sich einiges getan.

Die Kupplung ist von ZF zurück. Vom Service bin ich hier begeistert, die Kupplung sieht aus wie neu und es wurden wirklich nur die Teile getauscht, die verschlissen waren.
Der Kupplungsbelag war zwar an sich noch gut, jedoch wurde die Kupplung schon einmal überholt.
Dabei wurden falsche Federn verwendet, so dass sich die Kupplung kaum treten ließ. Zudem waren die Ausrückärmchen verschlissen. Grund hierfür war, dass die Feder der Kupplungspedalwelle keine Kraft mehr hatte.

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Nun zum Motor.
Die Kurbelwelle wurde mit den alten Lagern wieder eingebaut, da diese noch in Ordnung waren und Ersatz zu keinem erträglichen Kurs beschafft werden konnte.

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Auf dem Foto hier fehlen noch der zweite und vierte Lagerbock, da diese an dem Ausgleichsgetriebe befestigt werden und erst nach dem Einbau der mittleren Pleuel verbaut werden können.

Zwischenzeitlich wurden alle (Papier)Dichtungen des Motors selber geschnitten. Nicht wirklich professionell, aber Dicht sollte es werden.
Exemplarisch die des Steuerdeckels.

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Hier noch ein paar Bilder der neuen Laufgarnitur und ein montiertes neues Pleuellager.

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Um das gute Wetter auszunutzen wurden schon erste Teile wieder lackiert.
Als Lack wurde das Güldner Rot von Erbedol verwendet, samt passender Kunstharzgrundierung.
Ein wirklich guter Lack. Lackiert wurde mit der Sprühpistole.

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Re: Restauration Güldner G45S

Beitragvon MichlMeik » 23.10.2018, 21:27

Welche Ral Ton hast Du genommen 3002 oder 3000?
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Re: Restauration Güldner G45S

Beitragvon Eicher-driver » 23.10.2018, 23:02

Hi, war die kupplung in bielefeld ? Wenn ja, was hats gekostet , gern auch per PN .


Gruß
Meine Eicher :
Eicher Tiger 2 EM 235 mit FL (restauriert)
Königstiger 2 (3015) in Restauration
Eicher 3072 TURBO im Original Zustand
Eicher G 400
Eicher ES 201
Eicher ES 400
Eichus Stapler
Eicher 3251 HS


Eicher war gut, ist gut ,
und bleibt weiterhin gut !
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Re: Restauration Güldner G45S

Beitragvon Güldner45 » 24.10.2018, 09:59

Bei den Erbedollacken steht keine RAL Nummer drauf, da sie dem Originallack weitestgehend nach empfunden sein sollen. Ich schätze daher, dass es irgendwo zwischen RAL 3000 und 3002 liegt. Die Farbe ist durch das Foto aber etwas verzerrt.
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Re: Restauration Güldner G45S

Beitragvon Güldner45 » 26.10.2018, 15:56

Kann mir jmd die Maße der verbauten Gummipuffer an den Trittblechen mitteilen? Vielen Dank schon mal
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Re: Restauration Güldner G45S

Beitragvon MichlMeik » 26.10.2018, 21:23


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