ZF 8108 Lenkgetriebe Fingerhebelwelle reparieren?

Alles rund um Buchsen, Federung, Lenkgetriebe und Radnabe

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Porsche-Makus
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Beitragvon Porsche-Makus » 09.02.2009, 23:10

Eismeer hat geschrieben:also die Lagerschalen oben gibt es momentan wieder bei ZF St.55,-die kugeln St0,55,- man braucht 26 St.


als ich vor ein paar jahren bei ZF anfragte, war die obere lagerschale, die ich dringend brauchte, nicht lieferbar und die untere, die ich notfalls noch hätte verwenden können, für sagen und schreibe 198,- € zu haben.

die kugeln sind DIN-teile, die sind für ein paar cent pro stück zu haben.

was ich dem netten mann am anderen ende der leitung in diesem moment sagen wollte, aber gedacht habe, darf ich hier nicht schreiben...

Eismeer hat geschrieben:man kann doch das Aufgeschweißte bestimmt auch Beschichten,eine Teileliste u. Explosionszeichnung will er mir mitschicken ,


aufschweissen ist mit vorsicht zu geniessen. ich habe es mehrfach versucht. der erste versuch war ein einfaches aufschweissen mit anschliessender bearbeitung mittels feile...

das kannst du total vergessen: nach ein paar lenkradumdrehungen ist alles wieder genauso schlecht wie vorher, schade um die arbeit und zeit.

wenn man es hochfest aufschweisst, kann man es nachträglich nicht mehr feilen oder schleifen, da geht nur noch fräsen. aber einen feststehenden konus fräst dir auch nicht jede x-beliebige dreherei. dazu brauchst eine spezialmaschine.

und selbst wenn du so eine hast, sind danach jede menge schweisskrater drin. also auch nix dauerhaftes, damit macht man sich nur die schnecke kaputt und wenn die erst mal hinüber ist, dann ist guter rat extrem teuer! zeig mir eine firma, die so eine lenkschnecke zu vernünftigem geld nachfertigt!

und das beste beschichten hilft dir auch nichts, wenn das grundmaterial schlecht ist!

als ich damals mit ZF telefonierte hiess es, sämtliche konstruktionsunterlagen seien vernichtet worden.

Eismeer hat geschrieben:und wenn dann auch noch rauskommt das das Teil nicht zulässig ist dann Hut ab, dann sagen die es wurde rumgemurkst, oder gibt der Garantie darauf,
also irgendwie ist das gar nicht so einfach mit der Entscheidung was am
besten ist, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf :)
Gruß
Udo


was soll das heissen, das teil wäre nicht zulässig? ich kenn schlepper, die kriegen TÜV, obwohl das lenkspiel jenseits von gut und böse ist. da möcht ich mal ein auto sehen, das mit auch nur einem centimeter lenkspiel über den TÜV kommt - das kannste vergessen!

wenns nach dem ging, dann müsste jeder zweite schlepper ausgemustert werden, die meisten schlepper die ich so kenne, habe definitv spiel in der lenkung, auch solche jüngeren baujahres. nur regt sich da kein TÜV-prüfer drüber auf, weil das ist halt "nur" ein schlepper.

naja, das ist nicht mein style. ich hab's lieber 1oo %ig! und was willste machen, wenn die lenkung irreparabel ist? damit ist der komplette schlepper nichts wert, ein fall für den schrott, da kann der rest noch so gut sein wenn es an der lenkung fehlt.
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Eismeer
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Beitragvon Eismeer » 10.02.2009, 13:16

In einer Hinsicht hast du auch Recht, aber in Rechtlicher sicht
Sind wir die Leitragenden wenn was schiefgeht solang nicht
Eine Geprüfte Lösung gefunden wurde, und eine Reparatur
mit einer Gewährleistung von einer Firma oder ein geprüftes Ersatzteil gibt,
denn es gibt einige Fragen die zu Klären sind, wie viel druck oder Scherkraft muss der Lenkfinger aushalten usw. das sind natürlich Daten die ZF rausgeben müsste, dann ist es aus so wenn ich nur Spatzieren Fahre habe ich nicht so eine hohe Beanspruchung wie in dem Arbeitsbereich, deswegen ist es nicht leicht eine Entscheidung zu treffen, denn alles was nicht vom Hersteller gemacht wurde wird von denen nicht abgesegnet und eine Bauliche Veränderung, und bei so was haftet man dann auch selber
Gruß
Udo
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Beitragvon hans-im-glück » 10.02.2009, 16:57

Hallo Eismeer,
ich glaube, das du nicht nur ein Kleinbauer (Dein Rang im Profil sagt das aus), sondern auch noch eine kleine Kämerseele bist.

Was willst du denn überhaupt? Preiswert oder Garantie und alle rechtlichen Dinge berücksichtigt haben ?
Oder etwa die Welt retten und alle davor warnen hier so eine günstige Schwarzarbeiterlösung zu kaufen ?

Oder willst du das ev. selbst anbieten und das bereits vorhandene hier miesmachen ?

Lass einfach die anderen ihr Ding machen und mach du deinen Kram für dich, da stört sich von hier auch keiner dran.

Man kann auch nicht beides haben, denn ZF-baut dir bestimmt ne neue Lenkung, mit Garantie und allem weiteren ZIP und ZAP für mehrere tausend Euronen.
Garantie kostet halt immer etwas und bezahlen muss die Garantie immer der Käufer.

Willst du das auch bezahlen ?

Bin mir ganz sicher, das deine Krämerseele dir das nicht erlaubt.
Eismeer
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Beitragvon Eismeer » 10.02.2009, 23:43

Hallo hans-im-glück

Also erstens hat das mit meinem Rang nichts zu tun,
2.)suche ich ev. beide Lösungen,
3.) Miesmachen nein ? finde die Lösung in einer Hinsicht auch nicht schlecht,
es kann auch jeder selbst entscheiden was er macht und wie viel es im wert ist,
da habe ich wahrscheinlich mal was geschrieben wo die wenigsten darüber
Nachdenken, den einen ist es halt egal den anderen nicht, ich bin halt einer dem das nicht Egal ist denn es sollte danach voll zuverlässig bei der Arbeit sein, aber nicht für Ungut ich wollte hier keinem auf den Schlips treten
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Beitragvon Porsche-Makus » 22.02.2009, 18:20

hallo,

der werkzeugmacher hat sich diesen thread hier komplett durchgelesen und mich daraufhin gebeten, hier folgende informationen zu seiner instandsetzung der fingerhebelwelle zu veröffentlichen:

Werkzeugmacher hat geschrieben:Ich bin erstaunt, dass sich manche Leute doch Gedanken machen über Materialbeschaffenheit, Garantie etc. bei einer Reparatur einer solchen Welle. Du könntest mal dabeischreiben, dass ich Kopien der Originalzeichnungen von ZF mein eigen nenne und ich nur das Material verwende, das auch ZF seiner Zeit verwendet hat.

Gleichzeitig wird der Bolzen auch "nur" randschichtgehärtet, wobei sich ZF auch was gedacht hat. Das hat was damit zu tun, dass der Kern weich ist und die Oberfläche hart, eben deswegen, damit der Bolzen bei starker Beanspruchung NICHT abreisst, sondern verschleisst.

Die Herstellung bzw. Einpassung des Bolzens hat ZF, zu der damaligen Zeit, auch nicht anders machen können. Wie ist es sonst zu erklären, dass der Bolzen und die Welle aus unterschiedlichen Materialien hergestellt worden sind?

Gleichzeitig konnte man beim Röntgen der Welle das genau erkennen, der Bolzen war dunkler abgebildet. Der einzige Unterschied ist die Beschichtung, ich denke wenn sie damals die Möglichkeit gehabt hätten, würde der Bolzen genauso aussehen.

Es ist einfach nur von Vorteil.





wer jetzt noch zweifel an diesem verfahren der instandsetzung hat, dem kann ich auch nicht mehr helfen.
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Maßangabe?

Beitragvon Toxicher » 16.05.2009, 23:04

Hallo Leute.

Hat denn nun jemand eine Zeichnung mit genauen Maßangaben vom dem ganzen Lenkfinger?
Bei uns um die Ecke gibt es ein Firma die macht Sachen die gibt es gar nicht. Mit den entsprechenden Maßen und Anforderungen kann ich dort mal anfragen. Die haben auch Geräte die hab ich noch nie gesehen. Und was die alles damit anfangen/anfertigen können...unglaublich.
Also, wenn mir mal jemand genau mailen kann wie groß, etc. das Teil sein muss und welche Anforderungen es haben muss, könnte ich dort mal nachfragen.

Gruß
Rainer
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Beitragvon Sierra » 17.05.2009, 09:40

Hallo Rainer,

da gibt es unterschiedliche. Du kommst nicht drum herum, Deinen auszubauen und dort hinzugeben.

Aber Vorsicht: Theoretisch was machen können heißt noch lange nicht, daß es für den Praxiseinsatz im Lenkgetriebe taugt.

Ich würde mich an die Leute halten, die es schon ein paarmal gemacht haben und Versuche gemacht haben, wo welches Material, wie tief gehärtet etc.

Du hast damit auch den Vorteil einer Quasi-Serienproduktion. Das ist immer günstiger, als wenn einer Dir noch die Stunden für seine Tüftelei berechnet.

Gruß
Michael
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Beitragvon hans-im-glück » 17.05.2009, 19:25

Hallo Herr Rainer,
Hut ab, echt geiler Einstige von Ihnen.
Registrieren und sofort am selben Tag ein ganz interessantes Thema nach oben puschen.

Wenn ich auf der des öfteren hier zitierten Website diesen Beitrag hier lese,
http://www.extremzertifikator.de/workbe ... eacts.html
Hierzu benutzen Sie bitte folgenden Link: Download Musik von DJ Block AC / Rainer #4 / DJ PMC

dann muss ich ein Schelm sein, wenn ich mir was dabei denk, welch interessanter Zufall es doch ist, das Ihr Name (Rainer mit ai) auch dort genannt wird.

Gut ich könnte mich Irren, aber der ganze Verlauf ist schon merkwürdig Geheimnisvoll , daher meine Frage an den Themenstarter @Markus den Moderator persönlich:
Wer ist denn der Anbieter hier ?
Hat diese Firma "mein Werkzeugmacher" keine Anschrift ?
Gibt es nur Ihre Mailadresse mit der man erst mal kommuniziert ?
Wer steht denn mit seinem Portemonnaie dafür gerade wenn ein "Kunde" mit dem angeschweißten Bolzen dann doch jemanden tot fährt, weil der Bolzen wieder erwarten und wieder besseren Wissens einmal nicht gehalten hat ?

Hat überhaupt schon einmal irgendwer der Lenkhebelbolzen-Anbieter, an einem Seminar für Produkthaftung teilgenommen und erzählt bekommen wo der Hammer hängt ?

mfg
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Hans im Glück

Beitragvon Toxicher » 19.06.2009, 01:20

Hallo.

Hab heute mal wieder reingelesen ob es schon was neues gibt. Habe den Lenkfinger erstmal aufschweissen lassen. Nicht speziell gehärtet oder sonstwas, sondern einfach drauf. Geht, ist aber von der Haltbarkeit nicht wirklich das beste. 20km max.

@Hans im Glück:
Ich glaub dein Glück wird dich bald verlassen, denn erst machst du den anderen User da oben von der Seite an und jetzt mich. Das kannst du vielleicht mit anderen machen und wenn du hier mir Produkthaftung und anderen Sachen um dir wirfst, dann mach dir schonmal Gedanken über das was du hier schreibst. Denn den Link den du da oben eingefügt hast ist nicht von mir, aber du unterstellst mir das ich dieses Thema hier pusche! Sowas könnte mal mit einer Schadensersatzklage für dich enden! Solche Leute wie dich kommen mir gerade richtig. Das ganze hat nichts mit puschen zu tun, sondern einfach damit das man das (anscheinend) große Problem endlich aus der Welt schaffen will. Und das geht nur gemeinsam. Du gehörst aber eher zu der Sorte User die die anderen Tüfteln und probieren lassen und dann zum Schluss die Ernte heimfahren.
Der Grund warum ich mir hier registriert habe liegt ganz einfach daran das ich Problem in einem anderen Forum gepostet hab und als Antwort einen Link zu diesem Forum hier bekam. ALSO: IN ZUKUNFT BESSER RECHERCHIEREN. PS: Wenn man im Internet Daten über andere sucht, findet und woanders veröffentlich kann das für einen sehr schnell teuer werden! Denke das ist für dich als "Rechtswissenschaftler" bzw. "Besserwisser" ein interessantes Thema zum googeln (dort findet man auch was so an Schadensersatz üblich ist). Und nun überlegen...ob man anderen Unbekannten einfach etwas unterstellt oder nicht. Da das aber nicht meine Daten sind die du da oben einfach veröffentlichst interessiert es mich recht herzlich wenig. Falls diese Person der diese Daten da oben gehören das liest und vielleicht an eine Schadensersatzklage nachdenkt...ich stehe gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. ;-)

Zurück zum Thema:
Das mit dem "Werkzeugmacher" finde ich hingegen auch seltsam. Warum gibt es dann dafür keine Adresse? Gut, wenn jemand nicht will es seine Adresse veröffentlicht wird ist das natürlich auch ok. Dann sollte man aber diese Möglichkeit der Lösung auch nicht vorschlagen wenn man sie nur über einen Dritten bekommen kann (denn dann fehlt schon rigendwie die Nachvollziehbarkeit wer das denn jetzt gemacht hat).

Unser nächster Versuch wird sein:
Den Bolzen rausdrehen, Gewinde rein und dann ein spezielles (abgeschrägtes) Kugellager drauf. Da kann dann so gut wie nix verschleissen und seine "Serienproduktion" müsste möglich sein. Mal sehen ob das so klappt und Haltbar ist wie wir uns das vorstellen.

Für den Fall das der Versuch nach hinten losgeht:
Weiß jemand welche Lenkung baugleich mit der ZF8108 ist?
Oder hat jemand eine Liste wo alle baugleichen Lenkungen aufgelistet sind?

Schöne Grüße
Rainer
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Beitragvon Dieselross 12HL » 10.07.2009, 18:53

Schmierung des Lenkgetriebes....

Im Thread steht weiter oben, dass dort kein Fett sondern Getriebeöl hineingehört.

In dem original Wartungsplan meines Dieselrosses steht was von "alle 50 Betriebsstunden abschmieren", also doch Fett??
Andererseits ist in den Kundendienstscheinen dazu der Punkt "steuergehäuse Öl auffüllen" vermerkt.
Also der Bauer schmiert alle 50 Stunden mit Fett ab und beim jährlichen Kundendienst wird Öl aufgefüllt????
Ich hatte bisher auch Fett verwendet, allerdings das Getriebe bis zum letzten gefüllt und habe jetzt ca 2-3cm Spiel (so ein Spiel war übrigens beim VW-Käfer fürn Tüv 1970- 1980 noch ok)
Wie haltet es Ihr mit dem Schmieren?
Grüße

Uli
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Beitragvon Porsche-Makus » 10.07.2009, 20:11

Dieselross 12HL hat geschrieben:Im Thread steht weiter oben, dass dort kein Fett sondern Getriebeöl hineingehört.


Ich habe hier beschrieben, warum ins Lenkgetriebe auf keine Fall Fett gehört (ganz nach unten scrollen):

http://www.extremzertifikator.de/workbench/hatz/lenkung/lenkung.html

Überleg doch mal selbst: wie soll das Fett, nachdem es vom Lenkfinger weggedrückt wurde, je wieder an die Stellen gelangen, an denen es gebraucht wird?

Und warum ist im Lenkgetriebe ein Wellendichtring verbaut...?
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Beitragvon Sierra » 10.07.2009, 20:25

Es gehört ursprünglich Öl rein.

Wenn jedoch Fett drin ist, zum Ankleben der Kugeln etc., macht das auch nix.

Sofern es nur ein Drittel oder so ist. Das vermischt sich mit dem Öl, wird zu einer zähflüssigen Pampe, ähnlich Fließfett und schadet nicht.

Ist auch die Aussage meines Lama-Meisters.

Gruß
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Beitragvon Dieselross 12HL » 18.07.2009, 22:13

ja so siehts aus, eine Mischung aus Öl und Fett, die bis zum Lenkrad reicht und dort sowie über den Lenkgetriebedeckel an der Hupenkabelöffnng rausquillt. Demnach ist alles bestens geschmiert :D
Hab mir mal ein Lenkgetriebe vom VW Käfer angesehen, dass ist genau dieselbe Bauart, vlt passen Bauteile?
Grüße



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Beitragvon Porsche-Makus » 18.07.2009, 22:22

Sierra hat geschrieben:Das vermischt sich mit dem Öl, wird zu einer zähflüssigen Pampe, ähnlich Fließfett und schadet nicht.


Klar, auch ich habe zur Montage der Kugeln Fett verwendet, das macht nichts aus.

Aber nach 5o Jahren Dauerschmiererei mit der Fettpresse ist vom Öl in der Regel so gut wie nichts mehr übrig und da sollte man dann schon mal über ein neues abdichten und befüllen mit Getriebeöl nachdenken...
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Beitragvon Sierra » 19.07.2009, 08:17

Ach waaaaaas, Weichei! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Solang durch die Fettpresse der Wedi nicht rausgedrückt wird, kann man immer noch was nachlegen. "Das haben wir doch schon immer so gemacht".
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Übrigens sind ja sehr oft die Hupknöpfe beschädigt oder fehlen. Viele Traktoren gammeln dazu jahrelang im Freien. Man sollte das Lenkgetriebe also sowieso mal entwässern, bevor es festrostet. Bei meinem Warchi kam eine eklige stinkende Brühe raus. Sogar mein Lamameister war entsetzt.

Natürlich wurde dann Öl eingefüllt. :angel:

Gruß
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