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 Massey Ferguson FE 35
  

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BeitragVerfasst am: 30.08.2008, 23:04    (Kein Titel) Antworten mit Zitat  Nach oben

Das ist ein super Ergebniss, ich finde dein Bericht sehr schön, und freue mich noch weiteres zu lesen, das mit den Kugell ist natürlich Misst wenn du sie überhaupt wieder an ihren Platz kriegen solltest, solltest du vorher ein Liter Baldrian Beruigungstropfen trinken, das ist Fummelarbeit vom feinste.

Viel Erfolg.

Gruß Björn

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BeitragVerfasst am: 08.09.2008, 19:43    (Kein Titel) Antworten mit Zitat  Nach oben

Hallo,

es freut mich wenn dir mein Restaurationsbericht gefällt, ich habe das Problem auch ohne Baldriantropfen hinbekommen Winken

Zum Bericht:

Nachdem ich die Simmeringe ausgewechselt habe, ging es wieder an das zusammenbauen des Lenkgetriebes. Ich schmierte die Gewindegänge gut mit Fett ein...

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

... Anschließend "klebte" ich die Kugeln mit Fett in die Gewindegänge ein, was dann so aussieht.

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

Danach schraubte ich die Lenkspindel vorsichtig wieder rein, was auch auf anhieb Funktionierte, ohne dass eine einzige Kugel heruntergefallen war. Dies ist ein alter Schraubertrick, den mir der User und Schrauberkollege "ferdinand" veraten hatte.

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

Es folgte auch der einbau der Schalthebeln sowie die montage vom Deckel des Lenkgetriebes. Nachdem ich nochmal kontrollierte ob das Schaltgetriebe sauber ist, baute ich das Lenkgetriebe wieder an seine Stelle.

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

Der momentane Zwischenstand der Restauration

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

Bei diesem Anblick dachte ich mir das es vielleicht besser wäre wenn ich den Simmering und den O-Ring erneuere. Eine Zapfwellenkappe habe ich auch besorgt.

vorher

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nachher

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

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BeitragVerfasst am: 16.09.2008, 13:43    (Kein Titel) Antworten mit Zitat  Nach oben

« Traktorschrauber » hat folgendes geschrieben:
Ich will mich auch mal wieder melden und euch von den Fortschritten meines MF`s berichten. Zwar ging es in der letzten Zeit nur schleppend voran, aber wichtige Ziele habe ich bisher schon erreicht.

Der Motor ist fast fertig, was auch sehr viel Zeit in anspruch genommen hatte. Die Laufbuchsen hatten nahezu keinen Verschleiß, weshalb ich sie wieder einbaute. Ich hab ihn komplett neu abgedichtet. Neue Kolbenringe hat er auch bekommen und die Ventile habe ich neu eingeschliffen und eingestellt.

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

Er hat auch neue Kupplungssscheiben bekommen, auch wenn die alten noch gute 50% hatten.
Hier die Kupplung zusammen mit der Getriebeeinganmgswelle nach dem anschrauben an der Schwungmasse des Motors

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

Nach dem ich die Simmeringe in der Getriebeeingangswelle erneuert hatte und die neue Kupllung eingestellt hatte, ging es wieder an das anflanschen des Motors.

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

Hier bin ich mir noch nicht sicher ob ich den Ventildeckel lackiere oder ob ich den so lassen soll.

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.


Nachdem der Motor fast fertig wieder am Getriebe hängt und die Kupplungseinstellung überprüft ist, suchte ich nach der Ursache weshalb die Hydraulik nicht hebte. Der Vorbesitzer ist mit dicken Getriebeöl gefahren (80W90), was für das Fergusongetriebe nicht geeignet ist, aber das konnte ich mir als alleinigen Grund nicht Vorstellen. Das Getriebe war innen sehr stark mit Metallspäne und Schlamm verschmutzt.

vorher/nachher

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen. Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

Mir war jetzt klar warum die Hydraulik nicht hebt, weil mit einem misshandelten Steigrohr ist das kein Wunder. Normalerweise ist das ein gerades Stück Rohr, bei dem an beiden Enden eine Nut mit jeweils einen Gummidichtring. Nebenan ist der Dreck nachdem ich einmal mit dem Lappen über den Getriebeboden gegangen bin.

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

Jetzt kann ich wieder gucken woher ich ein passendes Ersatzteil bekomme.

Das wars für heute, gruß Lukas




hallo um deine aüßerung zu den ersatzteilen zu erwiedern möchten ich dir einen guten tipp geben! bei gady (www.gady.at) bekommst du ab dem 35x bis zum neuesten modell von ferguson alles von der kleinsten feder bis zum gesamten motorblok!

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BeitragVerfasst am: 16.09.2008, 21:05    (Kein Titel) Antworten mit Zitat  Nach oben

Danke für dein Tipp Ferguson35x,

aber mein ET-Händler hatte bisher auch alles was ich brauchte.


Am letzten Samstag konnte ich mich ein wenig der Hydraulik zuwenden. Wie man auf dem ersten Bild erkennen kann, ist hier Handlungsbedarf. Deshalb habe ich mir bei meinem ET-Händler neue O-Ringe besorgt, um den Deckel abzudichten.

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

Ein passendes Ersatzteil für das "leicht deformierte Steigrohr" konnte ich für wenig Geld auftreiben.

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

So sah der Hydraulikdeckel vorher aus...

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

...und so nach meiner Benzin-Diesel-Gemisch Reinigung mit anschließenden Industrie-Reiniger.

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

Und jetzt noch die anderen Bauteile der Hydraulik die ich abgeschlieffen habe.

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

Mehr konnte ich leider nicht machen und der kommende Samstag fällt sogar ganz aus, weil bei uns Kerb ist.

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BeitragVerfasst am: 20.09.2008, 21:02    (Kein Titel) Antworten mit Zitat  Nach oben

« Traktorschrauber » hat folgendes geschrieben:
Danke für dein Tipp Ferguson35x,

aber mein ET-Händler hatte bisher auch alles was ich brauchte.


Am letzten Samstag konnte ich mich ein wenig der Hydraulik zuwenden. Wie man auf dem ersten Bild erkennen kann, ist hier Handlungsbedarf. Deshalb habe ich mir bei meinem ET-Händler neue O-Ringe besorgt, um den Deckel abzudichten.

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

Ein passendes Ersatzteil für das "leicht deformierte Steigrohr" konnte ich für wenig Geld auftreiben.

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

So sah der Hydraulikdeckel vorher aus...

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

...und so nach meiner Benzin-Diesel-Gemisch Reinigung mit anschließenden Industrie-Reiniger.

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

Und jetzt noch die anderen Bauteile der Hydraulik die ich abgeschlieffen habe.

Klicke auf das Bild um das Bild in der Originalgröße zu öffnen.

Mehr konnte ich leider nicht machen und der kommende Samstag fällt sogar ganz aus, weil bei uns Kerb ist.



hallo ist da am hubwerk direkt wo der hubarm drangeschraubt ist irgend wo ein o ring drinnen???ich habe meien nämlich abescgraubt d öl rauskommt habe aber keinen o ring vorgefunden, in der ersatzteilliste ist er aber angeführt! oder muss ich da die ganze welle ausbauen??

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BeitragVerfasst am: 21.09.2008, 18:41    (Kein Titel) Antworten mit Zitat  Nach oben

Hallo,

Du musst die Hubarme abbauen und die Welle rausziehen. Die Welle ist so verzahnt, dass die nur in einer Stellung wieder reinpasst, also musst du keine Angst haben das die Hydraulik verstellt wird. Die O-Ringe sitzen im Wellentunnel.

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BeitragVerfasst am: 26.09.2008, 19:13    (Kein Titel) Antworten mit Zitat  Nach oben

« Traktorschrauber » hat folgendes geschrieben:
Hallo,

Du musst die Hubarme abbauen und die Welle rausziehen. Die Welle ist so verzahnt, dass die nur in einer Stellung wieder reinpasst, also musst du keine Angst haben das die Hydraulik verstellt wird. Die O-Ringe sitzen im Wellentunnel.



kann ich die einfach so rausziehen oder muss ich auifpassen wegen zahnrädern oder kann da nichts sein??

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BeitragVerfasst am: 27.09.2008, 16:36    (Kein Titel) Antworten mit Zitat  Nach oben

Da ist noch eine Buchse auf jeder Seite bevor der O-Ring kommt. Aber wenn du die Welle rausziehst kommt auf der Seite, an der du die Welle rausziehst die Buchsen mit O-Ring schon entgegen. Den anderen O-Ring habe ich mit den Schraubenzieher aufgespießt Sehr böse und dann einfach über die Buchsen herausgezogen. Es ist kein Hexenwerk das hin zu bekommen.
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BeitragVerfasst am: 29.09.2008, 19:04    (Kein Titel) Antworten mit Zitat  Nach oben

Dann geht es wieder weiter mit meinem Bericht. Am vorletzten Samstag morgen als bei uns Kerb war bin ich morgens noch zum ET Händler gefahren und habe noch Teile besorgt. Meinen langersehnten Hitch, eine neue Gummimanschette für den Hydraulikdeckel, Simmering für den Zapfwellenschalthebel, Gummi für den Traktormeter, Gummi für die Lenksäule, Startanweisung und ein Typenschild für meinen Traktorheber

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An diesen Samstag tauschte ich auch gleich die Gummimanschette für den Hydraulikdeckel. Die meisten 35er Fergusons die ich auf Ausstellungen gesehen habe, wurde dieses poröse Bauteil einfach überlackiert, was ich nicht so schön finde. Um dieses Bauteil zu tauschen muss man erst das Steuerelement auseinander bauen.

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Und hier der Deckel im einbaufertigen Zustand

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Den Seitendeckel für die Zapfwellenschaltvorrichtung habe ich auch schon auseinander gebaut und gereinigt.

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BeitragVerfasst am: 15.10.2008, 19:54    (Kein Titel) Antworten mit Zitat  Nach oben

Dann will auch mich mal meinen Bericht auffrischen. Auch wenn ich wenig Zeit fand mich um meinen rot-grauen Patienten zu kümmern, habe ich schonmal die Hinterachse abgebaut und gereinigt. Den Grund dafür sieht man hier

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Nachdem ich den Ferige unterbaut habe, löste ich die Schrauben des Achstrichters und entfernte ihn vom Getriebe.

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Danach begann dann wieder das übliche zerlegen und saubermachen.

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Hier habe ich den Achstrichter schonmal abgeschliffen, um mir später das mühseelige abschleifen über Kopf zu ersparen.

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Als ich vorgestern noch einmal bei meinem ET-Händler war um die Schrumpfringe für den Achstrichter zu besorgen, habe ich auch gleich meine Hitchsammlung um einen Dritten erweitert. (Der Dritte ist nicht auf dem Bild)

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Nach dem ich beide Achstrichter abgebaut hatte und das Zentralgehäuse sauber gemacht habe, versuchte ich Die Kugellager aus der Steckachse zu bekommen. Nachdem mir das nicht gelungen war baute ich das Zapfwellenschaltsegment wieder zusammen.

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Das Differential habe ich bei der Gelegenheit auch ausgebaut und mit ein Benzin-Diesel-Gemisch abgespritzt.

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Danach machte ich mich an das mühseelige abschleifen der Schrauben und Stehbolzen, damit ich die Achstrichter bald wieder montieren kann.

Der Hydraulikdeckel sitzt auch wieder an seiner Stelle.

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Momentan kämpfe ich noch mit dem Schrägrollenlager in der Steckachse, aber darüber werde ich demnächst berichten.

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